
Söders CSU dominiert Bayern – AfD etabliert sich als starke Kraft
Die politische Landschaft im Freistaat Bayern zeigt sich bemerkenswert stabil, zumindest was die Vorherrschaft der CSU betrifft. Eine aktuelle Umfrage des Instituts GMS für den Sender Sat1 bescheinigt der Partei von Ministerpräsident Markus Söder satte 39 Prozent Zustimmung. Doch hinter dieser scheinbaren Kontinuität verbirgt sich eine tektonische Verschiebung, die das etablierte Parteiensystem nachhaltig erschüttern könnte.
AfD verdrängt traditionelle Parteien auf die hinteren Ränge
Mit 19 Prozent hat sich die Alternative für Deutschland als zweitstärkste politische Kraft in Bayern etabliert. Ein Ergebnis, das vor wenigen Jahren noch undenkbar schien und das politische Establishment in München durchaus nervös machen dürfte. Verglichen mit den 14,6 Prozent bei der Landtagswahl 2023 bedeutet dies einen Zuwachs von über vier Prozentpunkten – ein klares Signal der bayerischen Wählerschaft.
Die Freien Wähler um den streitbaren Hubert Aiwanger behaupten sich mit zwölf Prozent auf dem dritten Platz, wenngleich sie gegenüber ihrem Wahlergebnis von 15,8 Prozent deutlich Federn lassen mussten. Dicht dahinter lauern die Grünen mit elf Prozent, die ebenfalls einen spürbaren Rückgang hinnehmen müssen.
SPD im freien Fall – Linke und FDP bedeutungslos
Besonders dramatisch gestaltet sich die Lage für die Sozialdemokraten. Mit mageren sechs Prozent dümpelt die einstige Volkspartei am Rande der politischen Bedeutungslosigkeit. Von den 8,4 Prozent bei der letzten Wahl ist nicht mehr viel übrig geblieben. Die Linke mit drei Prozent sowie FDP und BSW mit jeweils zwei Prozent würden den Einzug in den Landtag klar verfehlen.
Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Bürger haben genug von ideologiegetriebener Politik und wenden sich verstärkt konservativen Kräften zu. Während die CSU ihre Stammwählerschaft offenbar halten kann, profitiert vor allem die AfD von der wachsenden Unzufriedenheit mit der Berliner Politik.
Winterklausur in Seeon: Weichenstellung für die Zukunft
Am Dienstag beginnt die traditionelle Winterklausur der CSU-Landesgruppe im Kloster Seeon. Neben Parteichef Söder wird auch Bundeskanzler Friedrich Merz erwartet. Die Zusammenkunft dürfte wegweisend für die politische Strategie der kommenden Monate werden. Angesichts der stabilen Umfragewerte kann die CSU aus einer Position der Stärke heraus agieren.
Bis zu den regulären Landtagswahlen 2028 ist zwar noch Zeit, doch die aktuellen Zahlen zeigen unmissverständlich: Bayern bleibt eine konservative Hochburg, in der linke Experimente auf wenig Gegenliebe stoßen. Die Wähler honorieren offensichtlich eine Politik, die auf Stabilität, Sicherheit und wirtschaftliche Vernunft setzt – Werte, die in anderen Teilen Deutschlands schmerzlich vermisst werden.
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