
Spritpreis-Schock: Vier von fünf Deutschen attestieren der Regierung Versagen bei Energiekosten
Die Zahlen sind vernichtend – und sie überraschen niemanden, der regelmäßig an einer deutschen Tankstelle steht und dabei zusehen muss, wie das hart verdiente Geld förmlich im Tank verdampft. Laut dem aktuellen ZDF-„Politbarometer" halten 80 Prozent der Deutschen die Maßnahmen der Bundesregierung gegen die explodierenden Energiepreise für schlicht unzureichend. Nur magere 14 Prozent stufen die bisherigen Schritte als „gerade richtig" ein. Drei Prozent – man fragt sich unwillkürlich, wer diese Menschen sind – meinen sogar, die Regierung tue bereits zu viel.
Der Bürger zahlt, die Politik redet
Während sich die politische Klasse in Berlin mit Klimaschutzprogrammen, Sondervermögen und ideologisch aufgeladenen Transformationsprojekten beschäftigt, trifft die Realität den deutschen Normalbürger dort, wo es am meisten wehtut: an der Zapfsäule und bei der Heizkostenabrechnung. Satte 73 Prozent der Befragten sprechen sich für eine vorübergehende Senkung der Steuern und Abgaben auf Benzin und Diesel aus. Ein Viertel lehnt dies ab – vermutlich jene, die sich ohnehin ein Lastenfahrrad leisten können oder deren Dienstwagen vom Steuerzahler finanziert wird.
Besonders alarmierend: 58 Prozent der Deutschen empfinden die hohen Preise als persönlich sehr großes oder großes Problem. Für 23 Prozent ist die Belastung sogar existenziell spürbar. Das sind keine abstrakten Zahlen aus einem Elfenbeinturm der Statistik – das sind Millionen von Pendlern, Handwerkern, Familien und Selbstständigen, die jeden Morgen rechnen müssen, ob der Weg zur Arbeit sich überhaupt noch lohnt.
Der Iran-Krieg als Brandbeschleuniger
Als wäre die hausgemachte Energiemisere nicht schon schlimm genug, verdüstert der militärische Konflikt zwischen den USA und Israel auf der einen sowie dem Iran auf der anderen Seite die Aussichten zusätzlich. 84 Prozent der Befragten erwarten nicht, dass dieser Krieg in absehbarer Zeit enden werde. Noch dramatischer: 89 Prozent gehen davon aus, dass ein länger andauernder Konflikt der deutschen Wirtschaft schweren Schaden zufügen würde. Nur neun Prozent sehen keine derartigen Auswirkungen – eine Einschätzung, die angesichts der deutschen Abhängigkeit von Energieimporten geradezu naiv anmutet.
Die geopolitische Lage verschärft ein Problem, das die deutsche Politik über Jahre hinweg selbst geschaffen hat. Wer systematisch konventionelle Energieträger verteufelt, Kernkraftwerke abschaltet und gleichzeitig auf volatile Wind- und Solarenergie setzt, der darf sich nicht wundern, wenn die Bürger bei jeder internationalen Krise den Preis dafür bezahlen. Der Blackout in Spanien, der jüngst auf eine Kettenreaktion durch Wind- und Solarenergie zurückgeführt wurde, sollte auch hierzulande als Warnsignal verstanden werden.
Merz' gebrochene Versprechen
Bundeskanzler Friedrich Merz war mit dem Versprechen angetreten, keine neuen Schulden zu machen und die Wirtschaft wieder auf Kurs zu bringen. Stattdessen wurde ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen beschlossen, das kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten wird. Von einer spürbaren Entlastung bei den Energiekosten ist hingegen wenig zu sehen. Die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD scheint in der gleichen Lethargie gefangen wie ihre Vorgängerregierung – nur mit anderen Gesichtern.
Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen befragte für die Erhebung zwischen Dienstag und Donnerstag 1.206 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte. Die statistische Fehlerquote liege bei zwei bis drei Prozentpunkten. Doch selbst wenn man diese Unschärfe einrechnet, bleibt das Bild eindeutig: Die überwältigende Mehrheit der Deutschen fühlt sich von ihrer Regierung im Stich gelassen.
Edelmetalle als Schutzschild gegen den Kaufkraftverlust
In Zeiten, in denen die Inflation durch steigende Energiekosten und schuldenfinanzierte Staatsprogramme weiter angeheizt wird, rückt der Schutz des eigenen Vermögens in den Vordergrund. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – gerade dann, wenn das Vertrauen in die Wirtschaftspolitik schwindet. Wer sein Portfolio klug diversifiziert und Edelmetalle als Beimischung zur Vermögenssicherung nutzt, schafft sich ein Fundament, das von politischen Fehlentscheidungen nicht so leicht erschüttert werden kann.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, übernehmen wir keine Haftung.

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