
Spritpreise explodieren: Deutsche Autofahrer zahlen die Zeche für verfehlte Energiepolitik
Was sich an den deutschen Zapfsäulen abspielt, gleicht einem schleichenden Raubzug auf die Geldbörsen der Bürger. Der Januar 2026 hat es in sich: Die Kraftstoffpreise sind regelrecht durch die Decke geschossen. Wer seinen Diesel tanken musste, griff im Schnitt satte 9,4 Cent pro Liter tiefer in die Tasche als noch im Dezember. Der durchschnittliche Literpreis kletterte auf stolze 1,692 Euro. Auch E10-Fahrer blieben nicht verschont – hier schlug ein Plus von 8,6 Cent zu Buche, was den Durchschnittspreis auf 1,739 Euro katapultierte.
Rohölpreis als Preistreiber – doch das ist nur die halbe Wahrheit
Der ADAC macht für diese Entwicklung in erster Linie den gestiegenen Rohölpreis verantwortlich. Die Sorte Brent habe im Monatsverlauf die Marke von 70 US-Dollar pro Barrel überschritten. Soweit die offizielle Lesart. Doch wer genauer hinschaut, erkennt: Der wahre Kostentreiber sitzt in Berlin und Brüssel.
Die CO2-Bepreisung, jenes ideologische Lieblingsprojekt grüner Klimapolitik, schlägt 2026 mit voller Wucht zu. Der Preis pro Tonne CO2 bewegt sich mittlerweile zwischen 55 und 65 Euro. Was das für den Autofahrer bedeutet? Der ADAC hat nachgerechnet: Knapp drei Cent mehr pro Liter Benzin, etwas über drei Cent beim Diesel – und das ist erst der Anfang. Dass die Mineralölkonzerne diese Kosten an die Verbraucher durchreichen werden, steht außer Frage.
Interner Machtkampf beim ADAC: Wer die Wahrheit sagt, muss gehen
Besonders pikant: Im Automobilclub selbst sorgte das Thema CO2-Preis für einen handfesten Skandal. ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand hatte es gewagt, die CO2-Bepreisung öffentlich als "richtiges Instrument" zu bezeichnen. Die Quittung folgte prompt: Rund 60.000 Mitglieder kündigten ihre Mitgliedschaft. Der Präsident musste seinen Hut nehmen.
Die offizielle Begründung des ADAC spricht von "erheblichen Irritationen bei Mitgliedern sowie zahlreichen Beschwerden". Übersetzt heißt das: Wer als Interessenvertreter der Autofahrer die Belastung seiner Mitglieder auch noch beklatscht, hat seinen Job verfehlt. Immerhin: Der Mitgliederschwund wurde durch etwa 100.000 Neueintritte allein im Januar mehr als kompensiert.
Der einzige Trost: Abends tanken spart bares Geld
Für alle, die trotz der horrenden Preise nicht auf ihr Fahrzeug verzichten können – und das dürfte die überwältigende Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung sein – hat der ADAC zumindest einen praktischen Ratschlag parat: Wer abends tankt, spart im Schnitt 13 Cent pro Liter gegenüber den Morgenpreisen. Ein schwacher Trost angesichts einer Politik, die das Autofahren systematisch zum Luxusgut degradiert.
Die Wahrheit ist: Die explodierenden Spritpreise sind kein Naturereignis, sondern das direkte Ergebnis einer Energiepolitik, die den deutschen Bürger als Melkkuh betrachtet. Während andere Länder ihre Bevölkerung entlasten, wird hierzulande jeder Liter Kraftstoff zum politischen Erziehungsinstrument umfunktioniert. Die Rechnung zahlt der kleine Mann – jeden Tag aufs Neue an der Zapfsäule.

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