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19.03.2026
12:33 Uhr

Steinmeier erklärt Ramadan zur deutschen Heimattradition – und erntet einen Sturm der Entrüstung

Steinmeier erklärt Ramadan zur deutschen Heimattradition – und erntet einen Sturm der Entrüstung

Es gibt Momente, in denen man sich fragt, ob das höchste Amt im Staate noch irgendeinen Bezug zur Lebensrealität der Mehrheitsgesellschaft hat. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan eine Grußbotschaft versandt, die es in sich hat. Der Ramadan sei „ein auch in Deutschland beheimatetes Fest geworden" und gehöre „zum religiösen Leben unseres Landes", ließ das Staatsoberhaupt verlauten. Eine Aussage, die man getrost als Provokation gegenüber all jenen verstehen darf, die Deutschland noch immer als ein Land mit christlich-abendländischen Wurzeln begreifen.

Überschwängliches Lob für Moscheeverbände

Steinmeier beließ es nicht bei dieser bemerkenswerten Einordnung. Er attestierte den Moscheegemeinden in Deutschland eine geradezu vorbildliche Offenheit gegenüber der deutschen Mehrheitsgesellschaft. Viele Gemeinden und Familien würden ihre Nachbarschaft einladen mitzufeiern – eine „wunderbar großzügige Geste", wie der Bundespräsident schwärmte. Für diese „Gastfreundschaft und Offenheit" danke er ausdrücklich. Man reibt sich verwundert die Augen: Wer ist hier eigentlich der Gastgeber, und wer der Gast?

Besonders pikant: Die Botschaft wurde vom Bundespräsidialamt nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch, Arabisch und Türkisch verbreitet. Eine Geste, die man bei den Oster- oder Weihnachtsgrüßen des Bundespräsidenten vergeblich suchen dürfte. Überhaupt fällt auf, dass die Ramadan-Botschaften des Staatsoberhauptes in den vergangenen Jahren stets deutlich ausführlicher und enthusiastischer ausfielen als die Grüße zu den höchsten christlichen Feiertagen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Die Wohltätigkeit als „Geschenk an die gesamte Gesellschaft"

Steinmeier pries darüber hinaus die Wohltätigkeit der Muslime, die im Islam als religiöse Pflicht fest verankert sei. Viele engagierten sich „das ganze Jahr über aus ihrem Glauben heraus, manche schon seit Jahrzehnten". Dies sei „ein Geschenk an die gesamte Gesellschaft, das wir gar nicht hoch genug schätzen können". Starke Worte. Worte, die man sich in ähnlicher Wärme auch einmal gegenüber den unzähligen christlichen Gemeinden, Vereinen und ehrenamtlichen Helfern wünschen würde, die seit Jahrhunderten das Rückgrat des sozialen Zusammenhalts in diesem Land bilden.

Das Fest des Eid al-Fitr, des Fastenbrechens, sieht der Bundespräsident gar als Kitt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es bringe „so viele Menschen zusammen" und stärke das Miteinander. Eine These, die angesichts der zunehmenden Parallelgesellschaften in deutschen Großstädten, der wachsenden Integrationsprobleme und der steigenden Kriminalität durch gescheiterte Migrationspolitik geradezu zynisch anmutet.

Ein Bundespräsident im Elfenbeinturm

Man muss kein Kulturpessimist sein, um festzustellen: Deutschland ist historisch, kulturell und geistesgeschichtlich ein Land des christlichen Abendlandes. Die Dome, die Kirchen, die Feiertage, die Werte – all das speist sich aus einer über tausendjährigen christlichen Tradition. Niemand bestreitet, dass Muslime in Deutschland ihren Glauben frei ausüben dürfen und sollen. Das garantiert das Grundgesetz. Doch die Behauptung, der Ramadan sei in Deutschland „beheimatet", geht weit über Religionsfreiheit hinaus. Sie ist eine kulturpolitische Umdeutung, die viele Bürger zu Recht als Affront empfinden.

Die Reaktionen in den sozialen Medien und Kommentarspalten sprechen Bände. „Nicht in meinem Namen", schreiben zahllose Bürger. Andere fragen sich, ob ein vergleichbares Statement – etwa die Erklärung, Weihnachten sei in Saudi-Arabien „beheimatet" – in irgendeinem islamisch geprägten Land auch nur denkbar wäre. Die Antwort kennt jeder, der die Realität nicht durch die rosarote Brille des multikulturellen Wunschdenkens betrachtet.

Wo bleibt die Wertschätzung für die eigene Kultur?

Es ist ein Muster, das sich durch die gesamte politische Klasse zieht: Während man sich in überschwänglichen Lobeshymnen auf fremde Traditionen ergeht, werden die eigenen kulturellen Wurzeln bestenfalls pflichtschuldig erwähnt, schlimmstenfalls relativiert oder gar als problematisch dargestellt. Wann hat Steinmeier zuletzt mit vergleichbarer Inbrunst über die Bedeutung des Osterfestes, der Adventszeit oder des Erntedankfestes für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gesprochen? Wann hat er die christlichen Gemeinden mit ähnlicher Wärme für ihre jahrhundertealte Wohltätigkeit gelobt?

Diese Schieflage ist kein Zufall. Sie ist Ausdruck einer politischen Haltung, die das Eigene permanent kleinredet und das Fremde überhöht – in der irrigen Annahme, damit Integration zu fördern. Das Gegenteil ist der Fall. Wer die eigene Identität aufgibt, schafft kein Miteinander, sondern ein Vakuum, das andere füllen werden.

Frank-Walter Steinmeier mag als Bundespräsident formal für alle Deutschen sprechen. Doch mit Aussagen wie diesen entfernt er sich immer weiter von jenen Bürgern, die sich nach einer Politik sehnen, die das eigene Land, seine Traditionen und seine Werte wieder in den Mittelpunkt stellt. Die Grußbotschaft zum Ramadan ist symptomatisch für ein politisches Establishment, das den Kontakt zur Basis längst verloren hat – und sich offenbar auch nicht sonderlich darum bemüht, ihn wiederherzustellen.

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