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Kettner Edelmetalle
11.05.2026
06:00 Uhr

Steuer-Desaster der Großen Koalition: 87,5 Milliarden Euro fehlen bis 2030 – und Klingbeil zeigt mit dem Finger nach Washington

Steuer-Desaster der Großen Koalition: 87,5 Milliarden Euro fehlen bis 2030 – und Klingbeil zeigt mit dem Finger nach Washington

Es ist ein Offenbarungseid der besonderen Sorte: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) musste am Donnerstag verkünden, dass dem deutschen Fiskus die Einnahmen wegbrechen wie das Eis in einer überhitzten Tiefkühltruhe. Allein im laufenden Jahr 2026 fehlen 17,8 Milliarden Euro in den öffentlichen Kassen. Bis zum Jahr 2030 summieren sich die Steuerausfälle laut Ministerium auf horrende 87,5 Milliarden Euro. Eine Zahl, die selbst hartgesottene Haushaltspolitiker erblassen lässt.

Die Schuld liegt natürlich woanders – wie immer

Wer geglaubt hatte, der Vizekanzler werde in seiner Pressekonferenz Demut zeigen oder gar Selbstkritik üben, wurde bitter enttäuscht. Klingbeil griff stattdessen in die altbewährte Mottenkiste sozialdemokratischer Ausreden und fand den Schuldigen flugs jenseits des Atlantiks: „Trumps verantwortungsloser Krieg" habe einen weltweiten Energiepreis-Schock ausgelöst, der die deutsche Wirtschaft ausbremse. Dass die deutsche Wirtschaft längst vor jedem Schuss im Nahen Osten kränkelte, geplagt von galoppierenden Energiekosten, einer überbordenden Bürokratie und einer ideologisch verbohrten Klimapolitik – dazu schwieg der Finanzminister wohlweislich.

Selbst FDP-Urgestein Wolfgang Kubicki konnte sich diese Realitätsverweigerung nicht bieten lassen und konterte trocken auf X: Die Annahme, ohne den Iran-Krieg würde die deutsche Wirtschaft florieren, sei „ziemlich gewagt". Den Wirtschaftsstandort krisenfester zu machen, sei nun einmal die Aufgabe der Bundesregierung – und niemandes sonst. Treffer, versenkt.

Bund, Länder, Kommunen – alle bluten

Die Schmerzen verteilen sich gleichmäßig auf alle Ebenen unseres föderalen Systems: Der Bund muss 2026 mit 9,9 Milliarden Euro weniger auskommen, die Länder verlieren drei Milliarden, die ohnehin gebeutelten Kommunen verzichten auf 4,3 Milliarden Euro. Auch 2027 zeichnet sich für den Bund ein weiteres Minus von 10,1 Milliarden Euro ab. Die Steuerausfälle ziehen sich wie ein roter Faden durch die kommenden Haushaltsjahre.

Steigende Einnahmen – und trotzdem zu wenig

Bemerkenswert ist dabei ein Detail, das die Bundesregierung gerne verschweigt: Trotz aller Klagelieder steigen die absoluten Steuereinnahmen weiter. Von 990 Milliarden Euro im Jahr 2025 auf voraussichtlich 999 Milliarden in diesem Jahr. 2027 soll die Billionenmarke fallen, mit 1.033,3 Milliarden Euro. Der deutsche Staat saugt seinen Bürgern und Unternehmen also mehr Geld aus den Taschen als je zuvor – und kommt trotzdem nicht über die Runden. Ein Armutszeugnis sondergleichen für eine Regierung, die mit dem Versprechen angetreten war, solide zu wirtschaften.

Die Quadratur des Kreises: Sondervermögen, neue Schulden und alte Versprechen

Erinnern wir uns: Friedrich Merz hatte im Wahlkampf hoch und heilig versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Wenige Wochen nach der Wahl wurde ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro durchgewinkt, die Klimaneutralität bis 2045 ins Grundgesetz gemeißelt. Nun fehlen plötzlich Milliarden in den Kassen, und die Frage drängt sich auf: Wer soll das alles bezahlen? Die Antwort dürften die Bürger schon erahnen – sie selbst, durch höhere Abgaben, durch Inflation, durch eine schleichende Enteignung, die sich über Generationen erstrecken wird.

Klingbeils Reflex: Umverteilung statt Reformen

Statt strukturelle Reformen anzupacken, die Wirtschaft zu entfesseln und den Standort wettbewerbsfähig zu machen, greift der SPD-Finanzminister nun zum altbekannten Werkzeug seiner Partei: Umverteilung. „Spitzenverdiener müssen ihren Beitrag leisten", lässt Klingbeil verlauten. Übersetzt heißt das: Wer in diesem Land noch leistet, produziert und investiert, soll bitte noch tiefer in die Tasche greifen. Dass genau diese Politik den Mittelstand zermürbt und Investoren in scharenweise Richtung steuerfreundlicherer Länder treibt, scheint im Finanzministerium niemand verstehen zu wollen.

Selbst die Grünen – die diese Entwicklung in den letzten Jahren maßgeblich mitverantwortet haben – können sich nun nicht zurückhalten und kritisieren die Bundesregierung. Die Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie, die als „Stillhalteprämie für Markus Söder" durchgewinkt worden sei, führe nicht zu mehr Wachstum. Ein bemerkenswertes Schauspiel, wenn ausgerechnet die ehemaligen Ampel-Akteure plötzlich den Sparkommissar geben.

Was bleibt dem Bürger?

Während die Politik sich in gegenseitigen Schuldzuweisungen ergeht, bleibt der Bürger mit der bitteren Erkenntnis zurück: Auf den deutschen Staat als Hüter solider Finanzen ist kein Verlass mehr. Inflation, Steuererhöhungen und eine schwächelnde Währung dürften die Begleiterscheinungen der kommenden Jahre sein. In Zeiten wie diesen wird klar, warum Generationen vor uns auf Sachwerte vertrauten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte ihre Funktion als Vermögensschutz bewiesen – unabhängig von politischen Fehlentscheidungen, unabhängig von Haushaltslöchern, unabhängig von Notenbank-Experimenten. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio bieten sie eine zeitlose Versicherung gegen die Unwägbarkeiten einer Politik, die offenbar nur noch von einer Krise zur nächsten stolpert.

Hinweis: Der vorliegende Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener Recherche oder nach Konsultation eines unabhängigen Finanzberaters getroffen werden. Für Anlageentscheidungen und deren Folgen ist jeder Anleger selbst verantwortlich.

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