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Kettner Edelmetalle
17.06.2026
11:06 Uhr

Steuermilliarden fürs Reich der Mitte: Wie Berlins E-Auto-Prämie direkt nach Peking fließt

Steuermilliarden fürs Reich der Mitte: Wie Berlins E-Auto-Prämie direkt nach Peking fließt

Es sollte ein sozialpolitisches Glanzstück werden. Die schwarz-rote Bundesregierung hatte sich vorgenommen, mit einer neuen E-Auto-Prämie ausgerechnet jenen Haushalten unter die Arme zu greifen, die finanziell ohnehin am Limit kalkulieren. Doch das Ergebnis ist – wie könnte es bei deutscher Industriepolitik auch anders sein – eine Bauchlandung erster Güte. Statt deutschen Familien zu helfen, füllt die Prämie die Kassen chinesischer Konzerne. Willkommen im subventionierten Wahnsinn deutscher Wirtschaftslenkung.

Das immer gleiche Drehbuch

Wer geglaubt hatte, man hätte aus dem Solar-Debakel auch nur das Geringste gelernt, wird abermals eines Besseren belehrt. Schon damals strichen chinesische Hersteller die deutschen Steuergelder ein, während die heimische Solarindustrie reihenweise das Licht ausknipste. Nun wiederholt sich das Schauspiel bei den Elektroautos – nur ist diesmal die deutsche Automobilbranche das Opfer, jene Industrie, die einst der Stolz dieses Landes war.

Der Präsident des Verbands der Automobilhändler Deutschlands, Burkhard Weller, fand gegenüber der Wirtschaftspresse deutliche Worte. Die neue Prämie, so Weller sinngemäß, werde nahezu ausschließlich für Fahrzeuge im Preisbereich zwischen 20.000 und 30.000 Euro abgerufen. Und genau dieses Segment werde von chinesischen Marken wie BYD und MG dominiert.

Es sind ausgerechnet jene chinesischen Hersteller, die mit voller Wucht auf den europäischen Markt drängen – und die vom deutschen Steuerzahler bereitgestellte Prämie mit traumwandlerischer Sicherheit in die eigenen Bilanzen umleiten.

Realitätsverlust in Reinkultur

Die deutsche Konkurrenz hingegen tummelt sich im oberen Preissegment. Ein E-Auto der Golfklasse schlägt mit rund 38.000 Euro zu Buche – selbst nach Abzug der maximalen Kaufprämie von 6.000 Euro bleiben stolze 32.000 Euro übrig. Man darf sich allen Ernstes fragen, in welcher Parallelwelt jene Politiker leben, die das Elektroauto als Mobilitätslösung für die unteren Einkommensschichten verkaufen wollen. Eine Familie mit schmalem Budget kauft kein E-Auto für 32.000 Euro – sie kauft entweder gar nichts oder eben den günstigen Stromer aus Fernost.

Die Selbstdemontage einer Vorzeigeindustrie

Die deutsche Automobilindustrie wird dereinst als Lehrbuchbeispiel ökonomischer Selbstverstümmelung in die Wirtschaftsgeschichte eingehen. Der ideologische Eifer klimapolitischer Zerstörung hat das Produktionsvolumen in diesem Kernsegment der deutschen Wirtschaft binnen acht Jahren um mehr als ein Viertel einbrechen lassen. Über 125.000 Arbeitsplätze sind in dieser Zeit verschwunden – und ein Ende dieser industriellen Flucht ist nirgends abzusehen.

Während in den USA unter Präsident Trump mit Zöllen und Deregulierung eine handfeste Reindustrialisierung anrollt und Asien neue Wertschöpfungscluster aus dem Boden stampft, zerfleischt sich Deutschland in endlosen Debatten über Verbote, Quoten und immer neue Förderprogramme. Statt zu produzieren, wird verwaltet. Statt Wettbewerb zu ermöglichen, wird subventioniert.

Eine Volkswirtschaft am Subventionstropf

Mittlerweile werden, wie der Ökonom Lars Feld berechnete, rund sieben Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts – satte 321 Milliarden Euro – nicht mehr über freie Märkte, sondern über politische Lenkung gesteuert. Jede dieser Hilfen, ob Subvention, Preisgarantie oder Billigkredit, verzerrt das fein austarierte Gefüge aus Angebot und Nachfrage. Das Ergebnis: eine Armutsspirale, die mit jeder neuen Förderrunde fester gezogen wird.

Und das Bitterste daran: Der bürokratische Apparat ist mittlerweile derart aufgebläht und ineffizient, dass er nicht einmal mehr verhindern kann, dass die umgeleiteten Milliarden ins Ausland abfließen. Wer Wohlstand vernichtet, statt ihn zu schaffen, sollte sich über den Niedergang nicht wundern.

Edelmetalle als Anker in stürmischen Zeiten

Wenn ein Land seine industrielle Substanz verspielt, seine Steuermilliarden ins Ausland verschenkt und sich an immer neue Subventionsversprechen klammert, dann sollten kluge Bürger ihr Vermögen außerhalb dieser Spirale absichern. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrtausende bewiesen, dass sie politischen Fehlsteuerungen und Währungsverwässerung trotzen. Als krisenfeste Beimischung in einem breit gestreuten Vermögensportfolio bieten sie das, was staatlich gelenkte Förderprogramme nie leisten können: echte, greifbare Wertbeständigkeit.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar und gibt ausschließlich die Einschätzung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst. Für etwaige Verluste übernehmen wir keine Haftung.

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