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09.05.2026
21:30 Uhr

Tarifpoker bei der Telekom: Ver.di dreht die Streikspirale weiter

Tarifpoker bei der Telekom: Ver.di dreht die Streikspirale weiter

Die Deutsche Telekom steuert auf einen turbulenten Wochenstart zu. Die Gewerkschaft Ver.di ruft ihre Mitglieder am 11. und 12. Mai erneut zu Warnstreiks auf – und das ausgerechnet zeitgleich zur dritten Verhandlungsrunde in Potsdam. Wer geglaubt hatte, dass sich die Tarifparteien noch vor dem Wochenende auf eine Kompromisslinie zubewegen würden, sieht sich getäuscht. Stattdessen rüstet sich die Arbeitnehmerseite für den nächsten Schlagabtausch.

Bundesweite Welle in zwei Etappen

Geplant ist eine flächendeckende Mobilisierung in zwei Wellen. Am Montag sollen die Beschäftigten aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen die Arbeit niederlegen. Am Dienstag folgen dann Niedersachsen, Bremen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg. Damit zieht Ver.di einen Streikgürtel quer durch die Republik. In Potsdam selbst werden zur Kundgebung am Montagvormittag rund 3.000 Beschäftigte erwartet – ein durchaus martialisches Begleitprogramm zur dritten Tarifrunde.

Forderungen mit Wucht

Die Gewerkschaft fordert eine Entgeltsteigerung von satten 6,6 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Hinzu kommen ein „Mitgliederbonus“ von 660 Euro jährlich sowie eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen und der Entgelte für dual Studierende um monatlich 120 Euro. Ver.di-Verhandlungsführer Frank Sauerland wirft der Arbeitgeberseite eine „Hinhaltepolitik“ vor, die als „Zeichen mangelnder Wertschätzung“ zu werten sei. Die Beschäftigten hätten in den vergangenen zwei Jahren „Rekordergebnisse für den Konzern erarbeitet“ – ein Angebot lasse dennoch auf sich warten.

Inflation frisst die Lohntüte – mit politischer Beihilfe

So verständlich der Unmut der Beschäftigten ist, so wenig sollte aus dem Blick geraten, woher der Druck auf die Löhne eigentlich rührt. Es sind nicht primär die Konzernzentralen, die der Kaufkraft den Garaus machen, sondern die schuldenfinanzierte Politik einer Bundesregierung, die ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen durchwinkt und die Klimaneutralität bis 2045 ins Grundgesetz zementiert. Friedrich Merz, einst angetreten mit dem Versprechen solider Finanzen, hat das Schuldentor weit aufgestoßen. Die Quittung dafür kassieren am Ende all jene, die jeden Monat ihre Stromrechnung, ihre Miete und ihren Wocheneinkauf zu bezahlen haben.

Eine Lohnerhöhung von 6,6 Prozent klingt zunächst opulent. Doch was bleibt davon übrig, wenn Energiepreise, Steuern und Sozialabgaben weiter klettern und die Inflation nicht nur an den Tankstellen, sondern auch im Supermarktregal ihre stille Wegelagerei betreibt? Real betrachtet kämpfen die Arbeitnehmer in Deutschland längst nicht mehr um Wohlstandsgewinne, sondern um den Erhalt dessen, was sie bereits haben. Ein bitterer Befund für ein Land, das einmal als wirtschaftliches Aushängeschild Europas galt.

Telekom als Spiegel der Gesamtlage

Die Auseinandersetzung bei der Telekom ist symptomatisch für ein Deutschland, in dem Tarifkonflikte zunehmend härter ausgetragen werden. Bahn, Post, öffentlicher Dienst – die Liste der streikgeplagten Branchen ist lang. Wer in einem solchen Umfeld nach Stabilität sucht, dem sei der Blick auf physische Sachwerte ans Herz gelegt. Gold und Silber haben in turbulenten Zeiten – ob in Inflationsphasen, Währungsreformen oder politischen Krisen – über Generationen hinweg ihren Wert bewahrt. Eine Erkenntnis, die in Tarifrunden nicht verhandelt werden muss, sondern aus der Geschichte spricht.

Hinweis: Der vorliegende Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Er gibt ausschließlich die Meinung der Redaktion auf Grundlage der vorliegenden Informationen wieder. Für eigene finanzielle Entscheidungen ist jeder Leser selbst verantwortlich und sollte gegebenenfalls einen qualifizierten Berater hinzuziehen.

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