
Terror gegen Christen in Nigeria: Bewaffnete Banden verschleppen 163 Gläubige während des Sonntagsgottesdienstes

Was sich am vergangenen Sonntag im nigerianischen Bundesstaat Kaduna abspielte, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Schwer bewaffnete Männer stürmten zwei Kirchen, blockierten systematisch die Ausgänge und nahmen 172 betende Christen als Geiseln. Nur neun von ihnen gelang die Flucht. Die restlichen 163 Menschen befinden sich nun in den Händen skrupelloser Krimineller, die auf satte Lösegeldzahlungen spekulieren.
Ein Land im Würgegriff der Gewalt
Der Vorsitzende der Christlichen Vereinigung für Nordnigeria, Joseph Hayab, bestätigte die erschütternden Zahlen. Die Angreifer wählten ihren Zeitpunkt mit kalter Berechnung: Während die Gläubigen in der Sonntagsmesse versunken waren, schlugen die Banditen zu. Die dünn besiedelte und waldreiche Region Kajuru hat sich längst zu einem bevorzugten Jagdrevier für Entführer entwickelt. Hier können sie ungestört operieren, während die Sicherheitskräfte machtlos zusehen.
Ein UN-Bericht, der der Nachrichtenagentur AFP vorlag, spricht von mehr als hundert Entführten. Die tatsächliche Zahl dürfte jedoch deutlich höher liegen. Denn was in Nigeria geschieht, ist kein Einzelfall – es ist ein systematisches Versagen staatlicher Strukturen, das Tausenden Menschen bereits das Leben gekostet hat.
Die Schattenarmee der Wälder
Seit Jahren terrorisieren schwer bewaffnete kriminelle Banden die ländlichen Gebiete im Nordwesten und im Zentrum Nigerias. Ihre Lager haben sie in einem riesigen Waldgebiet errichtet, das sich über mehrere Bundesstaaten erstreckt – ein nahezu undurchdringliches Rückzugsgebiet, aus dem heraus sie ihre menschenverachtenden Raubzüge starten.
Die Methode ist stets dieselbe: Überfallen, entführen, erpressen. Schulen, Kirchen, ganze Dörfer – nichts ist vor diesen Banden sicher. Erst im November 2025 wurden bei einem Überfall auf eine katholische Schule im Bundesstaat Niger 303 Kinder und 12 Lehrer verschleppt. Eine der größten Massenentführungen in der Geschichte des Landes.
Religiöse Spannungen verschärfen die Lage
Nigeria, das bevölkerungsreichste Land Afrikas, ist tief gespalten. Der mehrheitlich muslimische Norden steht einem weitgehend christlichen Süden gegenüber. Die nigerianischen Behörden weisen zwar Vorwürfe zurück, Christen würden im Land systematisch verfolgt. Doch die Realität spricht eine andere Sprache.
Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat hat im Nordwesten Nigerias Fuß gefasst und tötet gezielt Christen.
US-Präsident Donald Trump reagierte bereits am ersten Weihnachtstag mit Luftangriffen auf IS-Stellungen in Nigeria. Zur Begründung führte er die Tötung „unschuldiger Christen" an. Mehrere mutmaßliche IS-Kämpfer wurden dabei getötet. Ein deutliches Signal, dass die USA die Christenverfolgung in Afrika nicht länger tatenlos hinnehmen wollen.
Wo bleibt der internationale Aufschrei?
Während in Europa über Gendersternchen und Klimakleber debattiert wird, sterben in Nigeria Christen für ihren Glauben. Die westlichen Medien berichten pflichtschuldig, doch echte Empörung bleibt aus. Dabei sollte gerade uns Europäern, die wir auf christlichen Wurzeln gebaut haben, das Schicksal unserer Glaubensbrüder nicht gleichgültig sein.
Die 163 entführten Christen warten nun in den Händen ihrer Peiniger auf ein ungewisses Schicksal. Ihre Familien bangen, beten und hoffen. Ob sie ihre Angehörigen jemals wiedersehen werden, steht in den Sternen.
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