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26.01.2026
10:41 Uhr

Tödliche Schüsse in Minneapolis: Trump nutzt Tragödie für Frontalangriff auf demokratische Politiker

Tödliche Schüsse in Minneapolis: Trump nutzt Tragödie für Frontalangriff auf demokratische Politiker

Die Vereinigten Staaten kommen nicht zur Ruhe. Nach den tödlichen Schüssen von Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE auf den 37-jährigen Krankenpfleger Alex Pretti in Minneapolis brodelt es gewaltig im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Was als Routineeinsatz begann, hat sich zu einem politischen Pulverfass entwickelt, das die ohnehin tiefen Gräben zwischen Republikanern und Demokraten weiter aufreißt.

Präsident Trump bezieht unmissverständlich Stellung

Donald Trump, der seit Januar 2025 wieder im Weißen Haus residiert, hat sich erwartungsgemäß schnell und unmissverständlich positioniert. Auf seiner Plattform Truth Social veröffentlichte der 79-Jährige am Sonntag zwei ausführliche Stellungnahmen, in denen er die demokratische Führung Minnesotas scharf attackierte. Seine Worte lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: „Tragischerweise haben zwei amerikanische Staatsbürger infolge des von den Demokraten verursachten Chaos ihr Leben verloren", polterte der Präsident.

Die Trump-Regierung beharrt darauf, dass Pretti eine Waffe gezückt habe und die Beamten in Notwehr handelten. Minnesotas demokratischer Gouverneur Tim Walz hingegen hält diese Darstellung für schlichtweg unwahr. Wer hier die Wahrheit spricht? Das müssen die laufenden Ermittlungen zeigen. Doch Trump wartet offensichtlich nicht auf deren Ergebnis.

Sanctuary Cities im Fadenkreuz der Kritik

Der Präsident nutzt den tragischen Vorfall, um sein Lieblingsthema erneut auf die Agenda zu setzen: die sogenannten Sanctuary Cities. Diese Städte – darunter Metropolen wie Los Angeles, New York, Chicago und eben Minneapolis – schränken die Zusammenarbeit ihrer lokalen Behörden mit der nationalen Einwanderungsbehörde bewusst ein. Das erklärte Ziel dieser Politik ist es, Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere vor Abschiebung zu schützen.

Trump forderte den Kongress auf, „unverzüglich ein Gesetz zur Beendigung von Sanctuary Cities zu verabschieden". Seine Argumentation ist dabei so simpel wie einprägsam: Amerikanische Städte sollten ausschließlich für gesetzestreue amerikanische Bürger sichere Zufluchtsorte sein – nicht für illegale Einwanderer.

Gouverneur Walz und Bürgermeister Frey unter Beschuss

Besonders hart geht Trump mit Gouverneur Walz und Minneapolis-Bürgermeister Jacob Frey ins Gericht. Er wirft ihnen vor, die Zusammenarbeit mit der Einwanderungsbehörde zu verweigern und dadurch „kriminelle illegale Ausländer über steuerzahlende, gesetzestreue Bürger" zu stellen. Anstatt Widerstand zu leisten und die Flammen der Spaltung zu schüren, sollten sie seine Migrationspolitik unterstützen – so die unmissverständliche Ansage aus Washington.

Die ungeklärten Umstände des Todesfalls

Alex Pretti war Krankenpfleger und hatte sich laut Aussagen seines Vaters über die ICE-Razzien aufgeregt. Deshalb habe er an Demonstrationen teilgenommen. Trump bezeichnete ihn kurz nach den tödlichen Schüssen als „bewaffneten Agitator" mit der Absicht, Schaden anzurichten. Diese Darstellung ist zum jetzigen Zeitpunkt von den Ermittlern nicht bestätigt.

Interessanterweise äußerte sich der Präsident in einem Interview mit dem „Wall Street Journal" deutlich zurückhaltender. Seine Regierung prüfe alles und werde dann zu einem Ergebnis kommen, sagte er. Zudem deutete er einen möglichen Abzug der Beamten an: „Irgendwann werden wir gehen. Sie haben phänomenale Arbeit geleistet." Einen konkreten Zeitplan nannte er jedoch nicht.

Ein Land am Scheideweg

Was dieser Fall einmal mehr offenbart, ist die tiefe Zerrissenheit der amerikanischen Gesellschaft in der Migrationsfrage. Während die einen auf strikte Durchsetzung der Einwanderungsgesetze pochen, sehen andere in den Sanctuary Cities einen notwendigen Schutzraum für vulnerable Menschen. Dass bei diesem Konflikt nun Menschenleben auf dem Spiel stehen, macht die Situation nur noch brisanter.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Ermittlungen Licht ins Dunkel bringen können – und ob die politische Instrumentalisierung dieser Tragödie die ohnehin aufgeheizte Stimmung weiter anfachen wird. Eines steht fest: Donald Trump hat seine Linie gefunden und wird von ihr nicht abrücken.

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