
Trumps nächstes Ziel: „Kuba wird fallen" – US-Präsident kündigt Offensive gegen kommunistisches Regime an
Kaum hat sich der Pulverdampf im Nahen Osten noch nicht vollständig verzogen, richtet Donald Trump sein Visier bereits auf das nächste Ziel. Der 47. Präsident der Vereinigten Staaten hat in unmissverständlicher Deutlichkeit angekündigt, sich nach der Konfrontation mit dem Iran dem kommunistischen Regime in Kuba zuzuwenden. Die Botschaft könnte kaum klarer sein: „Auch Kuba wird fallen."
Wirtschaftliche Strangulation als Waffe
Bei einem Empfang des Fußballteams Inter Miami im Weißen Haus ließ Trump keinen Zweifel daran, dass er die Daumenschrauben gegenüber Havanna bereits massiv angezogen hat. Die Strategie ist dabei so simpel wie brutal effektiv: Man schneide einem Land die Lebensadern ab und warte, bis es um Verhandlungen bettelt. Genau das scheint nun zu geschehen.
In einem Interview mit „Politico" legte Trump die Mechanik seiner Druckpolitik offen dar. Die USA hätten sämtliches Öl und alle Geldflüsse aus Venezuela – Kubas wichtigster Versorgungsquelle – gekappt. Seit Dezember vergangenen Jahres erreicht kein einziger Tropfen venezolanisches Öl mehr die Karibikinsel, nachdem Trump eine vollständige Blockade für sanktionierte Tanker angeordnet hatte. Und als wäre das nicht genug, stellte auch Mexiko, zuletzt Kubas größter Öllieferant, seine Lieferungen ein – unter dem unmissverständlichen Druck angedrohter US-Zölle.
Zehn Millionen Menschen als Druckmittel?
Was das für die rund zehn Millionen Kubaner bedeutet, liegt auf der Hand. Das Land ist existenziell auf Ölimporte zur Stromversorgung angewiesen. Ohne Energie bricht alles zusammen – die ohnehin marode Infrastruktur, die Krankenhäuser, die Wasserversorgung. Trump selbst räumte freimütig ein, dass die wirtschaftliche Misere auf der Insel eine direkte Folge seiner Intervention sei. „Das passiert wegen meiner Intervention", erklärte er und fügte hinzu, ohne diese Maßnahmen hätte Kuba „dieses Problem offensichtlich nicht".
Auf die Frage, ob Washington eine aktive Rolle beim möglichen Zusammenbruch der kubanischen Regierung spiele, antwortete Trump mit entwaffnender Offenheit lediglich: „Was glauben Sie denn?"
Die Monroe-Doktrin lebt
Was sich hier abzeichnet, ist nichts weniger als die konsequente Wiederbelebung einer uralten amerikanischen Maxime: Der amerikanische Kontinent ist Washingtons Hinterhof, und kommunistische Regime haben dort nichts verloren. Die Monroe-Doktrin, jenes außenpolitische Grundprinzip aus dem Jahr 1823, das den europäischen Mächten jede Einmischung in der westlichen Hemisphäre untersagte, erfährt unter Trump eine zeitgemäße Neuinterpretation. Statt Kanonenboote schickt man Sanktionslisten. Statt Invasionstruppen setzt man auf wirtschaftliche Erdrosselung.
Man mag von Trumps Methoden halten, was man will – doch eines muss man dem Mann zugestehen: Er handelt. Während europäische Politiker, allen voran die deutsche Bundesregierung, sich in endlosen Bedenkenträgereien und moralischen Selbstgesprächen verlieren, schafft der amerikanische Präsident Fakten. Die Frage, ob das kommunistische Regime in Havanna tatsächlich „fallen" wird, wie Trump prophezeit, bleibt offen. Doch dass die Führung in Kuba offenbar bereits Gesprächsbereitschaft signalisiert, spricht Bände. Trump bestätigte, dass Washington derzeit in direktem Kontakt mit der kubanischen Führung stehe.
Ein Signal auch an andere Regime
Die Botschaft, die von Trumps Kuba-Offensive ausgeht, reicht weit über die Karibik hinaus. Sie richtet sich an jedes autoritäre Regime, das glaubt, sich amerikanischem Druck widersetzen zu können. Erst der Iran, dann Kuba – wer kommt als Nächstes? Es ist eine Außenpolitik der Stärke, wie sie Europa seit Jahrzehnten verlernt hat. Während man in Berlin noch darüber debattiert, ob man Russland mit dem nächsten Sanktionspaket vielleicht doch ein wenig ärgern könnte, demonstriert Trump, wie wirtschaftlicher Druck tatsächlich funktioniert, wenn man ihn konsequent und ohne Rücksicht auf diplomatische Befindlichkeiten einsetzt.
Aus Havanna liegt bislang keine offizielle Stellungnahme vor. Das Schweigen der kubanischen Regierung dürfte jedoch lauter sprechen als jedes Kommuniqué.

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