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Kettner Edelmetalle
11.03.2026
06:13 Uhr

Volkswagen: Milliardenumsätze, Minigewinne – Das stille Sterben einer deutschen Ikone

Volkswagen: Milliardenumsätze, Minigewinne – Das stille Sterben einer deutschen Ikone

Es ist ein Trauerspiel, das sich in Wolfsburg abspielt. Der einstige Stolz der deutschen Automobilindustrie, Volkswagen, erwirtschaftet zwar nach wie vor Milliardenumsätze – doch was davon tatsächlich als Gewinn übrig bleibt, ist erschreckend wenig. Pro 100 Euro Umsatz bleiben dem Konzern gerade einmal 2,80 Euro Gewinn. Eine Marge, die an Krisenzeiten erinnert und fundamentale Fragen aufwirft.

Die Zahlen sprechen eine brutale Sprache

Wer sich die aktuellen Geschäftszahlen von Volkswagen anschaut, dem wird schnell klar: Hier stimmt etwas Grundlegendes nicht mehr. Die Gewinnmarge ist auf ein Niveau gefallen, das man zuletzt in den dunkelsten Stunden des Dieselskandals gesehen hat. Und das, obwohl der Absatz auf den ersten Blick gar nicht so schlecht aussieht. Doch Absatz allein zahlt keine Rechnungen – schon gar nicht, wenn die Kostenstruktur eines Konzerns derart aufgebläht ist wie bei VW.

Selbst die einst so strahlende Konzerntochter Porsche verliert zunehmend an Glanz. Was einmal als Gewinnmaschine des Konzerns galt, kämpft mittlerweile mit sinkenden Margen und einer Kundschaft, die sich zunehmend nach Alternativen umschaut. Wenn selbst die Premiummarke schwächelt, wie soll dann der Massenmarkt die Bilanz retten?

Wo versickert das Geld wirklich?

Die Antwort auf diese Frage ist vielschichtig – und sie hat nicht nur mit dem Unternehmen selbst zu tun. Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren systematisch als Industriestandort unattraktiver gemacht. Explodierende Energiekosten, eine erdrückende Bürokratie und eine Regulierungswut, die ihresgleichen sucht, treiben die Produktionskosten in astronomische Höhen. Während chinesische Hersteller wie BYD mit aggressiven Preisen den europäischen Markt überfluten, kämpft VW mit Standortnachteilen, die hausgemacht sind – nicht in Wolfsburg, sondern in Berlin.

Hinzu kommt der politisch erzwungene Umstieg auf Elektromobilität, der Milliarden verschlingt, ohne dass die Nachfrage auch nur annähernd Schritt hält. Die Verbraucher wollen die teuren E-Autos schlicht nicht in den Mengen kaufen, die sich Brüssel und Berlin in ihren Klimaträumen ausgemalt haben. Das Ergebnis: Gigantische Investitionen in Batteriewerke und Plattformen, die sich nicht rechnen. Ein klassischer Fall von ideologiegetriebener Industriepolitik, bei der am Ende der Steuerzahler und der Aktionär die Zeche zahlen.

Der Wasserkopf frisst die Rendite

Doch man darf auch die internen Probleme nicht verschweigen. VW schleppt seit Jahrzehnten einen Verwaltungsapparat mit sich herum, der in seiner Schwerfälligkeit an eine Behörde erinnert. Die Mitbestimmungsstrukturen, so sehr sie historisch gewachsen sein mögen, machen schnelle Entscheidungen nahezu unmöglich. Während Tesla in wenigen Monaten eine Fabrik aus dem Boden stampft, debattiert man in Wolfsburg noch über die Farbe der Kantinenstühle.

Die angekündigten Sparmaßnahmen und der mögliche Abbau Tausender Arbeitsplätze sind dabei nur Symptombekämpfung. Was VW bräuchte, wäre ein radikaler Kulturwandel – weg vom behäbigen Tanker, hin zum wendigen Schnellboot. Doch genau das verhindert das politische Geflecht aus Landesregierung, Gewerkschaften und Betriebsräten, das den Konzern wie ein unsichtbares Korsett umschließt.

Ein Warnsignal für den gesamten Standort Deutschland

Was bei Volkswagen geschieht, ist kein Einzelfall. Es ist das Symptom einer tiefgreifenden Krise des Industriestandorts Deutschland. Wenn selbst ein Konzern mit einem derartigen Umsatzvolumen kaum noch profitabel arbeiten kann, dann sollten bei der neuen Bundesregierung unter Friedrich Merz sämtliche Alarmglocken schrillen. Das im Koalitionsvertrag verankerte 500-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur klingt zwar ambitioniert, doch was nützen neue Straßen, wenn auf ihnen bald keine deutschen Autos mehr fahren?

Deutschland braucht keine weiteren Subventionsprogramme und Schuldenberge. Es braucht niedrigere Energiekosten, weniger Bürokratie und eine Politik, die Unternehmen nicht gängelt, sondern ihnen den Freiraum gibt, das zu tun, was sie am besten können: Produkte bauen, die die Welt kaufen will. Solange das nicht geschieht, werden die Gewinne weiter versickern – nicht nur bei VW, sondern in der gesamten deutschen Wirtschaft.

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