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Kettner Edelmetalle
21.04.2026
16:06 Uhr

Volkswagen vor dem Kahlschlag: Eine Million Fahrzeuge weniger – der Niedergang einer deutschen Ikone

Volkswagen vor dem Kahlschlag: Eine Million Fahrzeuge weniger – der Niedergang einer deutschen Ikone

Es war einmal ein Land, das war stolz auf seine Autoindustrie. Der Volkswagen-Konzern galt jahrzehntelang als industrielles Herzstück der Bundesrepublik, als Synonym für deutsche Wertarbeit und als verlässlicher Arbeitgeber für Hunderttausende. Doch dieses Bild zerbröselt nun mit jedem Quartalsbericht ein Stückchen mehr. Laut einem Bericht des Manager Magazins prüft Konzernchef Oliver Blume einen weiteren drastischen Einschnitt: Die Produktionskapazität soll um bis zu eine Million Fahrzeuge pro Jahr zurückgefahren werden.

Von zwölf auf neun Millionen – die schleichende Schrumpfung

Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache. Im Jahr 2025 verließen gerade noch 8.866.144 Fahrzeuge die Bänder des Konzerns weltweit. Blumes neue Zielgröße: nachhaltig neun Millionen Fahrzeuge jährlich – zuvor plante man mit über zwölf Millionen. Das operative Ergebnis brach dramatisch ein. Während Volkswagen 2024 noch stolze 19,1 Milliarden Euro verbuchen konnte, blieben 2025 nur noch magere 8,9 Milliarden Euro übrig. Die operative Marge rutschte auf erbärmliche 2,8 Prozent ab. Ein Konzern, der sich einst mit den besten der Welt maß, dümpelt nun auf einem Niveau, das jedem Controller Schweißperlen auf die Stirn treiben müsste.

China verlorengegangen, USA im Sinkflug

Besonders bitter trifft Wolfsburg der Absturz in China. Einst war das Reich der Mitte die Goldader des Konzerns, doch seit 2024 ist der einstige Platzhirsch auf Rang drei abgerutscht – hinter BYD und Geely. Im ersten Quartal 2026 brachen die Auslieferungen in China um satte 15 Prozent ein, in den USA sogar um 20,5 Prozent. Nur Westeuropa hält sich halbwegs stabil, was angesichts der katastrophalen Kaufkraft der hiesigen Verbraucher fast wie ein Wunder anmutet. Junge chinesische Käufer greifen längst zu heimischen Marken – ein Trend, der sich kaum noch umkehren lassen dürfte.

Die Quittung für eine verfehlte Industriepolitik

Wer trägt die Verantwortung für diesen Niedergang? Die Antwort liegt auf der Hand, auch wenn sie in den einschlägigen Leitmedien gerne verschwiegen wird. Jahre einer ideologisch getriebenen Klimapolitik, die Verbrennerverbote, ausufernde Regulierungswut, explodierende Energiepreise und eine aberwitzige Fixierung auf die Elektromobilität haben den deutschen Automobilstandort systematisch demontiert. Die All-in-Wette auf Elektroautos, vom damaligen VW-Chef Herbert Diess forciert und vom Porsche-Clan abgesegnet, hat Milliarden verbrannt – Geld, das nun für Investitionen in zukunftsfähige Produkte fehlt.

Gleichzeitig zog die Ampel-Regierung dem Kunden den Kaufanreiz unter den Füßen weg, als sie 2023 die E-Auto-Prämie über Nacht kassierte. Die Nachfrage brach ein, und die Hersteller saßen auf ihren hochsubventionierten Stromern wie Sauerbier. Dass die aktuelle Große Koalition unter Friedrich Merz an der grundlegenden Klimadoktrin bisher nichts Substantielles geändert hat, verschärft die Lage zusätzlich.

35.000, 50.000 – oder doch noch mehr Arbeitsplätze weg?

Die menschliche Dimension dieser industriellen Demontage ist erschütternd. Bereits Ende 2024 vereinbarte VW mit dem Betriebsrat den Abbau von mehr als 35.000 Stellen bis 2030. Rechnet man Audi und Porsche hinzu, spricht Reuters inzwischen von rund 50.000 vernichteten Jobs in Deutschland. In Wolfsburg wird die Produktion auf weniger Linien konzentriert, der legendäre Golf wandert ab 2027 nach Mexiko. Die Dresdner Gläserne Manufaktur stellt Ende 2025 den Betrieb ein, in Osnabrück endet die Fertigung des T-Roc Cabrio Mitte 2027. Eine Region nach der anderen verliert ihre industrielle Basis – und mit ihr die gut bezahlten Facharbeiterstellen, die einst den Stolz und Wohlstand der Republik ausmachten.

Individualmobilität als Feindbild

Was sich hier abspielt, ist weit mehr als eine betriebswirtschaftliche Korrektur. Es ist der systematische Rückzug aus einem Lebensmodell, das Generationen von Deutschen geprägt hat: der individuellen Mobilität. Während Bürger in ländlichen Regionen täglich Hunderte Kilometer zur Arbeit pendeln müssen, propagieren Stadtplaner und Politiker in klimatisierten Dienstwagen die autofreie Gesellschaft. Der Widerspruch könnte kaum größer sein. Wer heute noch glaubt, dass ein chinesischer Hersteller die Lücke füllen und bezahlbare Autos für den deutschen Mittelstand liefern wird, verkennt die geopolitische Realität und die protektionistischen Gegenreaktionen, die da bereits im Anrollen sind.

Sachwerte statt Papierversprechen

Der Niedergang einer industriellen Ikone wie Volkswagen wirft ein grelles Licht auf die Fragilität unseres Wirtschaftsmodells. Wer auf Aktien deutscher Traditionskonzerne gesetzt hat, erlebt derzeit schmerzhaft, wie schnell sich vermeintlich sichere Werte in Luft auflösen können. In Zeiten solcher strukturellen Umbrüche gewinnen physische Sachwerte – allen voran Gold und Silber – ihre traditionelle Rolle als Anker der Vermögenssicherung zurück. Sie brauchen keinen Vorstandschef, keine Absatzmärkte in Fernost und keinen Betriebsrat, der über Stellenabbau verhandelt. Sie sind schlicht das, was sie sind: beständige Werte, die seit Jahrtausenden Kaufkraft bewahren.

Hinweis: Der vorliegende Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung. Jeder Leser ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor finanziellen Entscheidungen eigenständig recherchieren oder einen qualifizierten Berater konsultieren.

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