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Kettner Edelmetalle
09.07.2026
06:10 Uhr

Wenn der Presseausweis zum Feindbild wird: Wie ein „Widersetzen“-Sprecher die Gewalt gegen Journalisten schweigend billigt

Es gibt Momente, in denen ein Schweigen lauter ist als jeder Brüller auf einer Demonstration. Genau so ein Moment ereignete sich dieser Tage, als der Sprecher des linken Bündnisses „Widersetzen“, Noa Sander, auf eine denkbar simple Frage schlicht die Antwort verweigerte. Man wollte von ihm lediglich wissen, ob sein Bündnis körperliche Angriffe auf Journalisten ablehne. Die Reaktion? Ein lapidares „Keine Antwort“. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Eine Bewegung, die sich anmaßt, für Demokratie und Anstand zu stehen, kann sich nicht einmal dazu durchringen, Prügeleien gegen Reporter zu verurteilen.

Die Chronik einer angekündigten Eskalation

Was war geschehen? Am Rande des AfD-Bundesparteitags in Erfurt wurden nach den vorliegenden Berichten gleich drei Reporter des Online-Magazins Apollo News über mehrere Hundert Meter durch die Straßen gehetzt – gejagt von einem Mob, der mutmaßlich dem linksextremen Spektrum zuzuordnen sei. Einer der Reporter, Jonas Aston, sei zu Boden geworfen worden, wobei man ihm sogar gegen den Kopf getreten habe. Zwei Journalisten seien verletzt worden. Man stelle sich vor, diese Bilder kämen aus einem autoritären Regime jenseits unserer Grenzen – der Aufschrei der etablierten Medien wäre ohrenbetäubend gewesen.

Doch statt einer klaren Distanzierung lieferte Sander auf der Abschlusskonferenz seines Bündnisses eine bemerkenswerte Rechtfertigung. Sinngemäß erklärte er, „Faschisten mit Presseausweis“ seien eben „immer noch Faschisten“. Ein Satz, der tief blicken lässt. Denn wer bestimmt eigentlich, wer sich diesen Stempel verdient hat? Nach dieser Logik reicht offenbar eine unliebsame politische Haltung, um sich selbst das Recht auf körperliche Unversehrtheit zu verwirken.

Wenn kritischer Journalismus zur „Hetze“ umdeklariert wird

In einem Interview mit einer linken Wochenzeitung legte Sander noch nach. Die Journalisten von Apollo News seien für ihn keine seriösen Berichterstatter, sondern schlicht „rechte Provokateure, die gezielt Hetze betreiben“. Man kennt dieses Muster: Wer nicht in das eigene Weltbild passt, wird kurzerhand zum Feind erklärt und aus dem Kreis der schützenswerten Menschen exkommuniziert.

Hätte dieser Sprecher tatsächlich eine demokratische Grundhaltung, würde er sagen: „Apollo News vertritt eine andere politische Auffassung, die unserer entgegensteht.“ Stattdessen offenbart die Wortwahl von „Hetze“ und „Provokateuren“ mehr über den Charakter seiner Bewegung als über die kritisierten Reporter.

Besonders pikant: Sander gilt als besonders radikaler Vertreter im Sprecherteam. Er wird der „Interventionistischen Linken“ zugerechnet, die der Bundesverfassungsschutz als linksextrem beobachtet. In einer früheren Stellungnahme habe er sogar eine „Revolution“ gefordert. Das sind keine Petitessen, sondern klare Ansagen.

Die eigentliche Frage: Wer finanziert diesen Umgang mit der Pressefreiheit?

Und hier kommen wir zum wunden Punkt, der viele Bürger zu Recht auf die Palme bringt. Während unabhängige Journalisten auf offener Straße verprügelt werden, fließen an das Umfeld solcher Bewegungen oftmals großzügige Fördergelder aus Steuermitteln. Man fragt sich unweigerlich: Warum sollten sich diese Akteure überhaupt von irgendetwas distanzieren, solange der Geldhahn weiter munter sprudelt?

Die Pressefreiheit ist eine der tragenden Säulen unserer Ordnung. Wer sie mit Füßen tritt – im wahrsten Sinne des Wortes – und dabei noch politischen Rückenwind und finanzielle Alimentierung genießt, stellt eine echte Gefahr für den gesellschaftlichen Frieden dar. Es ist ein Skandal, der symptomatisch für den Zustand unseres Landes steht: Gewalt wird verharmlost, solange sie sich gegen die vermeintlich „Richtigen“ richtet.

Ein Weckruf für die schweigende Mehrheit

Diese Doppelmoral ist es, die einen großen Teil der Bevölkerung mittlerweile zutiefst frustriert. Es kann nicht sein, dass körperliche Angriffe auf Berichterstatter mit ideologischen Floskeln gerechtfertigt werden. Wer die Demokratie ernst nimmt, der schützt jene, die sie durch kritische Berichterstattung erst lebendig halten – ganz gleich, ob einem deren politische Ausrichtung gefällt oder nicht.

Am Ende bleibt die ernüchternde Erkenntnis: Solange politische Verantwortungsträger bei derartigen Vorgängen wegschauen und die Finanzierung fragwürdiger Strukturen nicht auf den Prüfstand stellen, wird sich an diesem beklemmenden Zustand nichts ändern. Es braucht eine Politik, die wieder für die Bürger dieses Landes einsteht – und nicht gegen sie. Diese Auffassung teilt nicht nur unsere Redaktion, sondern ein beträchtlicher Teil der deutschen Bevölkerung.

In unsicheren Zeiten, in denen selbst die Verlässlichkeit von Institutionen und der Schutz elementarer Freiheiten ins Wanken geraten, gewinnt eines zunehmend an Bedeutung: die Rückbesinnung auf beständige Werte. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie als Fels in der Brandung dienen können – unabhängig von politischen Wirren und ideologischen Verirrungen. Als sinnvolle Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen bieten sie eine Beständigkeit, die man von so mancher gesellschaftlichen Entwicklung derzeit vergeblich sucht.

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