Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
21.01.2026
10:11 Uhr

Wenn die eigene Medizin bitter schmeckt: GLS Bank kündigt linken Organisationen die Konten

Wenn die eigene Medizin bitter schmeckt: GLS Bank kündigt linken Organisationen die Konten

Es ist eine Ironie der Geschichte, die man sich kaum hätte ausdenken können. Die GLS Bank aus Bochum – jene selbsternannte Vorreiterin des ethischen Bankwesens, die sich stets als moralischer Leuchtturm der Finanzbranche inszenierte – dreht ausgerechnet linken Organisationen den Geldhahn zu. Die Begründung? Regulatorische Zwänge. Der wahre Grund? Donald Trump hat in den USA Teile des sogenannten antifaschistischen Milieus auf Terrorlisten gesetzt.

Das Ende der grünen Gemütlichkeit

Rote Hilfe, DKP, Anarchist Black Cross – so lauten die Namen der Organisationen, die nun ohne Bankkonto dastehen. Die GLS Bank, stolze 400.000 Kunden stark und Ikone des sozial-ökologischen Finanzwesens, verweist lapidar auf ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Man habe lediglich „einige wenige" Konten gekündigt, zum Schutz des Ganzen, wie es so schön heißt. Die Betroffenen sprechen hingegen von „Debanking" – einer sozialen Ächtung per Überweisungsträger.

Dabei ist die Situation durchaus pikant. Eine Bank, die Atomkraft, Kohle und Waffengeschäfte aus moralischen Gründen kategorisch ausschließt, kappt nun Konten von Linksorganisationen aus Angst vor politischer Kontamination. Nachhaltigkeit, so scheint es, endet dort, wo das Risiko beginnt. Haltung stößt auf Haftungsrecht – und verliert krachend.

Trumps langer Arm reicht bis nach Bochum

Die Ursache für diesen bemerkenswerten Sinneswandel liegt nicht in Deutschland, sondern jenseits des Atlantiks. Seit Donald Trump im Januar 2025 erneut ins Weiße Haus eingezogen ist, weht ein anderer Wind durch die internationale Finanzwelt. Die Einstufung von Antifa-nahen Gruppierungen als terroristische Vereinigungen mag juristisch für Deutschland irrelevant sein – praktisch jedoch entfaltet sie enorme Wirkung.

Wer im globalen Finanzsystem auch nur streift, was amerikanische Behörden markieren, wird toxisch. Sanktionen, Zahlungsstopps, der Ausschluss aus internationalen Netzwerken – das sind die Konsequenzen, die selbst eine deutsche Öko-Bank fürchten muss. Die GLS weist zwar jede politische Motivation zurück und beteuert, man sei grundsätzlich gegen „Debanking". Doch einzelne Fälle seien eben riskant: Aufsicht, Haftung, Compliance. Es ist das Vokabular der Unausweichlichkeit.

Die Doppelmoral der Gesinnungsbanken

Was hier geschieht, ist ein Lehrstück moderner Moralökonomie. Jahrelang haben linke Kreise applaudiert, wenn konservativen Politikern oder der AfD die Konten gekündigt wurden. Nun trifft es die andere Seite – und plötzlich ist das Geschrei groß. Die Schadenfreude vieler Bürger ist verständlich, doch sie verdeckt ein tieferliegendes Problem.

„Kündigungen oder Ausschlüsse aufgrund politischer Haltung ersetzen Recht durch Gesinnung und Neutralität durch Macht. Institutionen verlieren ihre Legitimität, wenn sie politische Haltung bewerten."

Diese Worte eines Kommentators treffen den Kern der Sache. Ob rechts oder links – das Prinzip bleibt gleich: In der Welt der Banken ist Haltung nur so lange erlaubt, wie sie kein Risiko darstellt. Wird sie unbequem, wird sie ausgebucht. Die Finanzaufsicht schweigt dazu beharrlich, was in solchen Fällen meist Zustimmung durch Unterlassung bedeutet.

Ein Symptom des Verfalls

Der Vorgang offenbart, wie fragil die vielgepriesene offene Gesellschaft in Wahrheit ist. Wenn Banken zu Richtern über politische Gesinnung werden, wenn amerikanische Terrorlisten deutsche Kontoführung diktieren, dann stimmt etwas Grundlegendes nicht mehr. Die GLS Bank hat begriffen, dass im globalen Finanzsystem letztlich Washington die Regeln macht – nicht Bochum.

Für all jene, die sich angesichts dieser Entwicklungen Sorgen um die Sicherheit ihrer Vermögenswerte machen, sei an dieser Stelle erwähnt: Physische Edelmetalle wie Gold und Silber unterliegen keinem Bankenrisiko und keiner politischen Willkür. Sie können nicht „gekündigt" werden und bieten seit Jahrtausenden einen verlässlichen Wertspeicher – unabhängig davon, welche politische Gesinnung gerade en vogue ist oder welche Listen in Washington geführt werden.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen