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Kettner Edelmetalle
11.06.2026
14:10 Uhr

Wenn die Gebührenfunker zur Wahrheit auf Tauchstation gehen: Psychiater entlarvt NDR-Märchen über Gewalt im Nahverkehr

Wenn die Gebührenfunker zur Wahrheit auf Tauchstation gehen: Psychiater entlarvt NDR-Märchen über Gewalt im Nahverkehr

Es gibt Momente, in denen man kaum glauben mag, was unsere zwangsfinanzierten Sender ihren Zuschauern als seriöse Berichterstattung verkaufen wollen. Ein solcher Moment ist nun erneut eingetreten – und diesmal hat ihn ein renommierter Fachmann öffentlich auseinandergenommen. Der forensische Psychiater Frank Urbaniok hat einen Beitrag des Norddeutschen Rundfunks über die ausufernde Gewalt im öffentlichen Personennahverkehr in einem YouTube-Video schonungslos zerpflückt. Sein Urteil fällt vernichtend aus: „pure Desinformation“.

Die Mitarbeiter sind schuld – nicht die Täter?

Worum geht es konkret? In der NDR-Dokumentation mit dem dramatisch klingenden Titel „Bus und Bahn: Die Angst fährt mit“, die im vergangenen Jahr erstmals lief und im Februar dieses Jahres erneut über den Bildschirm flimmerte, kommt ein Professor der Polizeiakademie Oldenburg zu Wort. Dieser sieht – man muss es zweimal lesen, um es zu glauben – die Beschäftigten der Bahn in der Verantwortung, eine Eskalation mit aggressiven Kunden zu vermeiden. Fehle es den Mitarbeitern an „interkultureller Kompetenz“ und „Kommunikationsfähigkeit“, so könne dies auf die Fahrgäste provozierend wirken und Konflikte erst entfachen.

Man lasse sich diese Logik auf der Zunge zergehen: Nicht der Schläger, nicht der Messerstecher, nicht der Pöbler trage die Schuld – sondern der pflichtbewusste Schaffner, der schlicht seinen Job macht. Wer einen Fahrschein kontrolliert, soll künftig offenbar erst einen Crashkurs in „interkultureller Sensibilität“ absolvieren, bevor er sich überhaupt traut, einen Schwarzfahrer anzusprechen.

Ein Reizwort verrät mehr, als gewollt war

Urbaniok hält diese Einordnung für schlicht skandalös. Bemerkenswert ist seine pointierte Beobachtung: Gerade die Verwendung des Begriffs „interkulturelle Kompetenz“ verrate, dass dem zitierten Professor das eigentliche Problem durchaus bewusst sei. Der Psychiater formuliert es spöttisch, dass dem Mann „in irgendeiner dunklen Hirnwindung“ wohl nicht ganz entgangen sei, dass es in diesem Bereich eine stark überproportionale Kriminalität von Personen mit bestimmtem Migrationshintergrund gebe.

Da dieser Gedanke jedoch nicht zugelassen werden dürfe, müssten ersatzweise die Mitarbeiter in die Pflicht genommen werden.

Mit anderen Worten: Weil die unbequeme Wahrheit nicht ausgesprochen werden darf, sucht man sich einen anderen Sündenbock. Und wer könnte sich da besser anbieten als der wehrlose Angestellte, der ohnehin keine Lobby hat?

Parallelen zum Staatsfunk der DDR

Besonders brisant wird Urbanioks Kritik dort, wo er den Bogen in die deutsche Vergangenheit spannt. Der Psychiater zieht eine Parallele zur einseitigen Propaganda der DDR-Medien. Als Beispiel verweist er auf einen Bericht aus dem Jahr 1966, in dem der Bau der Berliner Mauer als spontane, solidarische Aktion von Fabrikarbeitern verklärt wurde. Für ihn seien die Überschneidungen zwischen jenen DDR-Formaten und der heutigen öffentlich-rechtlichen Berichterstattung zu bestimmten Themenkomplexen „frappierend“.

Ein bitterer Vergleich – und doch trifft er einen wunden Punkt. Wer erlebt hat, wie hierzulande mittlerweile politisch unliebsame Tatsachen systematisch umschifft, relativiert oder schlicht verschwiegen werden, der wird sich an diesem Befund nicht stören. Im Gegenteil: Viele Bürger dieses Landes teilen diese Wahrnehmung längst – sie spüren tagtäglich, dass zwischen der Realität auf den Bahnsteigen und dem, was ihnen abends im Programm präsentiert wird, eine tiefe Kluft klafft.

Wer die Wahrheit verschweigt, schützt die Falschen

Die eigentliche Tragik liegt darin, dass diese Art der Berichterstattung nicht etwa harmlos ist. Während Frauen, Kinder und Männer in Bussen und Bahnen bedrängt, verletzt oder im schlimmsten Fall getötet werden, beschäftigen sich Redaktionen lieber mit der angeblich mangelnden „Kommunikationsfähigkeit“ des Bahnpersonals. Das ist nicht nur zynisch – es ist eine Verhöhnung der Opfer. Und es ist ein weiterer Beleg dafür, dass die ausufernde Gewalt in unserem Land nicht vom Himmel fällt, sondern die direkte Folge einer jahrelangen politischen Fehlsteuerung ist.

Es braucht endlich Politiker, die wieder für dieses Land und seine Bürger regieren – statt gegen sie. Das ist nicht allein die Meinung unserer Redaktion, sondern die Überzeugung eines erheblichen Teils der deutschen Bevölkerung, der das Vertrauen in einen Rundfunk, den er obendrein zwangsweise finanzieren muss, längst verloren hat.

Was bleibt: Vertrauen ist die härteste Währung

In einer Zeit, in der man sich auf öffentlich-rechtliche Berichte offenbar immer weniger verlassen kann, in der Behörden Statistiken schönen und Realitäten weichgespült werden, gewinnt ein altbewährter Gedanke an Bedeutung: Wer dem Geschwätz der Tagespolitik und der Schönfärberei der Medien misstraut, sucht nach Beständigem. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber sind seit Jahrtausenden genau das – ein Wertspeicher, der sich von keinem Sendesprecher und keinem Ministerium kleinreden lässt. Als solide Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen können sie ein Anker sein in stürmischen Zeiten, in denen das Vertrauen in Institutionen erodiert.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier wiedergegebenen Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion sowie den uns vorliegenden Informationen. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt für seine Anlageentscheidungen die alleinige Verantwortung.

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