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Kettner Edelmetalle
20.07.2026
08:12 Uhr

Wenn in Berlin das Licht ausgeht: Washington erklärt dem linken Terror den Kampf – und Deutschland schaut weg

Wenn in Berlin das Licht ausgeht: Washington erklärt dem linken Terror den Kampf – und Deutschland schaut weg

Es ist ein Bild, das sich in das kollektive Gedächtnis der deutschen Hauptstadt eingebrannt hat: fünf Tage lang lag Berlin im Winter dieses Jahres buchstäblich im Dunkeln. Der längste Stromausfall seit dem Zweiten Weltkrieg. Und während sich hierzulande das politische Establishment in gewohnter Manier in Schweigen hüllt, findet die klarste Ansage ausgerechnet jenseits des Atlantiks statt.

Ein Brandanschlag, der Hunderttausende ins Dunkle stürzte

Rekapitulieren wir, was am 3. Januar 2026 geschah: Ein folgenschwerer Brandanschlag auf die Berliner Stromversorgung raubte rund 100.000 Menschen tagelang den Strom. Kein Naturereignis, kein technisches Versagen – sondern ein gezielter Angriff auf die kritische Infrastruktur einer Millionenmetropole. Eine sogenannte "Vulkangruppe" bekannte sich zu der Tat. Der Berliner Verfassungsschutz ordnet die Verantwortlichen dem gewaltbereiten, anarchistischen Spektrum der linksextremistischen Szene zu.

Man stelle sich das einmal vor: Familien mit Kleinkindern, ältere Menschen, Kranke – alle ohne Heizung, ohne Licht, ohne funktionierende Infrastruktur. Mitten im Winter. Und wo blieb der große mediale Aufschrei? Wo die tagelangen Sondersendungen, die Talkshow-Runden, die betroffenen Reden im Bundestag? Man sucht sie vergeblich.

Marco Rubio nennt das Kind beim Namen

Es blieb US-Außenminister Marco Rubio überlassen, den Vorfall bei einem internationalen Treffen mit Vertretern aus Nord- und Südamerika, Europa und Asien in aller Deutlichkeit anzusprechen.

"Sie sind heute hier, weil die Lichter diesen Winter fünf Tage lang in Berlin ausgingen – der längste Stromausfall der Stadt seit dem Zweiten Weltkrieg", so Rubio.

Rubio führte den Berliner Blackout ausdrücklich als Beispiel für linksextremistischen Terrorismus an und warb für eine bessere länderübergreifende Koordination sowie einen intensiveren Informationsaustausch. Ferner kündigte er an, dass die nächste Veranstaltung "mit Partnern in Deutschland" stattfinden solle. Ob damit gemeint sei, dass das kommende Treffen auf deutschem Boden abgehalten werde oder lediglich von deutschen Vertretern mitorganisiert werde, blieb zunächst unklar.

Während Washington handelt, verharrt Berlin in Lethargie

Es ist bezeichnend für den Zustand unseres Landes: Um linksextreme Gewalt beim Namen zu nennen, braucht es offenbar einen amerikanischen Außenminister. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Trump-Regierung ihr Vorgehen gegen linksextreme Strukturen massiv verschärft. Im September erklärte Trump Antifa-Strukturen in den USA zu Terrororganisationen. Mitte November folgte dann die Aufnahme der deutschen Gruppe "Antifa-Ost" sowie dreier weiterer europäischer Vereinigungen auf die US-Terrorliste.

Der "Antifa-Ost" wirft das US-Außenministerium vor, zwischen 2018 und 2023 zahlreiche Angriffe gegen Personen verübt zu haben, die von der Gruppe als "Faschisten" oder Teil der "rechten Szene" eingestuft worden seien. Hinzu kämen mehrere Attacken in Budapest Mitte Februar 2023. Die weiteren Gruppen agierten den Angaben zufolge vorrangig in Italien und Griechenland.

Was die US-Terroreinstufung bedeutet

Die Vereinigten Staaten unterscheiden bei ihren Einstufungen zwischen weltweit agierenden Terroristen ("Specially Designated Global Terrorists", SDGT) und ausländischen Terrororganisationen ("Foreign Terrorist Organizations", FTO). Die Folgen sind erheblich:

  • Mitglieder erhalten keine Einreiseerlaubnis mehr in die USA
  • Mögliche Wertanlagen werden eingefroren
  • Geschäftsbeziehungen zu ihnen stehen unter Strafe

Man beachte die Gesellschaft, in der sich die "Antifa-Ost" nun wiederfindet: Auf derselben Liste stehen Gruppen wie die islamistische Hamas, Al-Kaida und die Schiitenmiliz Hisbollah. Ein deutliches Signal – aus Washington, wohlgemerkt, nicht aus Berlin.

Ein Armutszeugnis für die deutsche Sicherheitspolitik

Die entscheidende Frage lautet: Warum musste erst die amerikanische Regierung eine deutsche linksextreme Gruppe auf eine Terrorliste setzen, während man in Deutschland selbst mit dem Thema linksextremer Gewalt seit Jahren einen bemerkenswert nachsichtigen Umgang pflegt? Während bei jeder Regung im rechten Spektrum reflexartig die volle Härte des Rechtsstaats angekündigt wird, herrscht bei linksextremer Gewalt gegen Infrastruktur, Sachwerte und Menschen häufig eine erstaunliche Milde.

Dass ausgerechnet ein Angriff auf die Stromversorgung einer Millionenstadt – ein Angriff, der Hunderttausende ins Dunkle stürzte – hierzulande derart geräuschlos abgehandelt wird, sollte jedem denkenden Bürger zu denken geben. Es ist die Meinung unserer Redaktion, dass ein Großteil der Bevölkerung längst spürt, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Deutschland braucht eine Politik, die alle Formen des Extremismus konsequent bekämpft – unabhängig von der politischen Farbe.

Sicherheit beginnt bei der eigenen Vorsorge

Der Berliner Blackout führt uns überdeutlich vor Augen, wie verwundbar unsere moderne, hochtechnisierte Gesellschaft geworden ist. Fällt der Strom aus, versagen binnen Stunden ganze Systeme: kein Bargeld aus dem Automaten, keine Kartenzahlung, kein digitaler Zahlungsverkehr. In genau solchen Momenten zeigt sich der zeitlose Wert physischer Werte, die nicht von einer funktionierenden Infrastruktur abhängig sind. Wer einen Teil seines Vermögens in physischem Gold und Silber hält, besitzt einen greifbaren, krisenfesten Sachwert – unabhängig von Stromnetzen, Serverfarmen und digitalen Systemen. Als sinnvolle Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio bieten Edelmetalle einen bewährten Schutz zur Vermögenssicherung.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und trägt die Verantwortung für seine Entscheidungen selbst.

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