
WM-Warnung mit Beigeschmack: Wenn ausgerechnet Berlin dem Rechtsstaat USA Belehrungen erteilen will

Es gibt Momente in der politischen Debatte, in denen man sich fragt, ob die Akteure den eigenen Auftritt eigentlich noch mit dem Spiegel abgeglichen haben. Einer dieser Momente ereignete sich kurz vor dem Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Aydan Özoğuz (SPD), Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Sport und Ehrenamt, warnt allen Ernstes vor "Willkür" bei der Einreise in die Vereinigten Staaten – und vor möglichen Festnahmen durch die amerikanische Einwanderungsbehörde ICE.
Die große Sorge vor der "fehlenden Berechenbarkeit"
Man habe damals, zum Zeitpunkt der WM-Vergabe, "so nicht erwarten" können, dass sich die USA "so entwickeln würden", lässt die Sozialdemokratin verlauten. US-Präsident Donald Trump habe es nun "in der Hand", einen geordneten Ablauf des Turniers zu gewährleisten. Dazu gehöre, dass Fans "gut einreisen können" und nicht "in merkwürdiger Weise" festgenommen würden.
Aber die Willkür ist ja gerade das, was einem Sorge macht und wo man eben einfach nicht sagen kann, wen es dann treffen könnte.
Bemerkenswert: Die meisten Menschen reisten weiterhin problemlos in die USA ein und auch wieder aus, räumte Özoğuz ein. Das eigentliche Problem sei die "fehlende Berechenbarkeit". Eine Garantie, dass alles glattlaufe, gebe es eben nicht. Ein bemerkenswert vager Vorwurf – im Grunde wirft sie einem souveränen Staat vor, seine Grenzen zu kontrollieren.
Wenn der Splitter im fremden Auge zum Balken wird
Die eigentliche Pointe dieser Geschichte erschließt sich erst beim Blick auf die Verhältnisse im eigenen Land. Eine deutsche Politikerin, deren Regierung über Jahre hinweg eine Migrationspolitik betrieben hat, die nüchtern betrachtet jede Vorstellung von Berechenbarkeit und Kontrolle an den eigenen Grenzen pulverisiert hat, sorgt sich nun um die Rechtssicherheit von WM-Touristen in Amerika.
Während in deutschen Städten die Kriminalitätsstatistik Rekordmarken erreicht, während Messerangriffe zu einer traurigen Begleiterscheinung des Alltags geworden sind und während die innere Sicherheit nach Auffassung eines erheblichen Teils der Bevölkerung längst aus den Fugen geraten ist, belehrt man lieber Washington über "geordnete Abläufe". Was die einen als Grenzschutz und legitime Ausübung staatlicher Souveränität verstehen, deklariert man in Berlin kurzerhand zur "Willkür". Ein souveräner Staat, der entscheidet, wer sein Territorium betreten darf – ist das nicht eigentlich das Selbstverständlichste der Welt?
Eine Forderung, die nach hinten losgeht
Özoğuz forderte überdies, die Bundesregierung müsse die Lage "genau beobachten", und bei künftigen Vergaben von Sportgroßveranstaltungen müsse stärker geprüft werden, ob Kriterien tatsächlich eingehalten würden. Zugleich kritisierte sie die Ticketpreise, die nicht in "schwindelerregende Höhen" steigen dürften.
Es ist ein Auftritt, der vor allem eines offenbart: das tief verinnerlichte Selbstbild einer politischen Klasse, die meint, der ganzen Welt moralische Lehrstunden erteilen zu müssen, während im eigenen Haus die Statik bröckelt. Die Frage, die sich der mündige Bürger stellt, lautet daher nicht, ob Amerika seine Grenzen sichern darf – sondern wann Deutschland endlich wieder beginnt, dasselbe zu tun.
Beständigkeit statt Belehrung
In einer Zeit, in der politische Akteure mit ablenkenden Warnungen über die Verhältnisse anderer Länder hadern, lohnt sich der Blick auf das, was wirklich Bestand hat. Während Regierungen kommen und gehen, während Versprechen gebrochen und Schulden in Billionenhöhe angehäuft werden, behalten physische Edelmetalle wie Gold und Silber ihren Wert über Jahrhunderte hinweg. Sie sind unabhängig von politischer Willkür, von Tagespolitik und von der nächsten ideologischen Modeerscheinung – ein verlässlicher Anker zur Vermögenssicherung und eine sinnvolle Beimischung für jedes breit gestreute Portfolio.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Investition eigenständig recherchieren oder fachkundigen Rat einholen.

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