
Zwei Milliarden Dollar für die Quanten-Revolution: Wie Washington Pekings Tech-Vormarsch ausbremsen will

Während Berlin sich in ideologischen Grabenkämpfen über Genderpronomen, Wärmepumpen und das nächste Bürgergeldparadies verliert, setzt Washington klare industriepolitische Akzente. Die US-Regierung will dem Quantencomputing einen kräftigen Schub verpassen – und zwar mit nicht weniger als zwei Milliarden Dollar Steuergeld. Das geht aus Berichten des Wall Street Journals hervor. Im Gegenzug für die Milliardenspritze sichert sich der Staat Anteile an den geförderten Unternehmen. Eine Strategie, die im Silicon Valley der Marktradikalen vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen wäre.
Neun Unternehmen, ein klares Ziel: China
Die finanziellen Mittel stammen aus dem berüchtigten „Chips and Science Act" von 2022, der ursprünglich verabschiedet wurde, um die heimische Halbleiterproduktion zurück auf amerikanischen Boden zu holen. Nun werden die Töpfe geöffnet, um auch im Quantenrennen nicht den Anschluss an Peking zu verlieren. Der Löwenanteil von einer Milliarde Dollar soll an IBM fließen – einen der globalen Schwergewichte in der Quantenforschung. GlobalFoundries darf sich über 375 Millionen Dollar freuen. Die übrigen sieben Akteure – D-Wave Quantum, Rigetti Computing, Infleqtion, Atom Computing, PsiQuantum und Quantinuum – sollen jeweils rund 100 Millionen Dollar erhalten. Das Start-up Diraq bekommt 38 Millionen Dollar als Anschubfinanzierung.
Die Märkte reagierten prompt und euphorisch: Die Aktien von D-Wave Quantum und Rigetti Computing schossen vorbörslich um mehr als 25 Prozent in die Höhe, IBM und GlobalFoundries legten jeweils rund sieben Prozent zu. Ein Lehrstück darüber, wie staatliche Industriepolitik – richtig dosiert – Kapital mobilisieren kann.
Staatsbeteiligungen als neue Waffe Washingtons
Bemerkenswert ist die Methode. Trump und sein Team setzen konsequent auf eine Strategie, die bereits bei Rohstoff- und Bergbauunternehmen Anwendung fand: Der Staat zahlt nicht einfach Subventionen mit der Gießkanne, sondern erwirbt im Gegenzug Eigentumsanteile. Eine Form des wirtschaftlichen Patriotismus, die in Deutschland längst undenkbar geworden ist. Hierzulande verteilt man lieber Milliarden an Klimaschutzprojekte, die niemand braucht, und treibt mit einem 500-Milliarden-Schuldenpaket die nächste Generation in die Zinsknechtschaft.
Quantencomputing: Die Schlüsseltechnologie der nächsten Dekade
Quantencomputer könnten in absehbarer Zukunft Berechnungen durchführen, an denen klassische Supercomputer scheitern – von der Medikamentenentwicklung über Verschlüsselungstechnologie bis hin zur militärischen Aufklärung. Wer hier die Nase vorn hat, kontrolliert nicht nur Märkte, sondern auch geopolitische Machtverhältnisse. Auch private Tech-Giganten wie Microsoft und Google haben das längst erkannt und investieren massiv in das Feld. Mehrere wissenschaftliche Durchbrüche der jüngsten Vergangenheit haben den Optimismus zusätzlich befeuert.
Und Deutschland? Schaut zu
Während die USA Milliarden in Zukunftstechnologien pumpen und China seit Jahren mit staatlichem Großeinsatz aufholt, verharrt Deutschland in seiner gewohnten Lethargie. Die Bundesregierung unter Friedrich Merz hat zwar großspurig ein 500-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur angekündigt – doch wo bleibt der entschlossene industriepolitische Befreiungsschlag für Schlüsseltechnologien? Stattdessen wird Klimaneutralität bis 2045 ins Grundgesetz gehievt, als wäre das Klima ein Verfassungsorgan. Ausländische Investitionen in Deutschland brechen ein, die Industrie wandert ab, und Berlin diskutiert lieber über die korrekte Ansprache divers identifizierender Beamter. Es ist zum Verzweifeln.
Hartwährung in unsicheren Zeiten
Der internationale technologische Wettlauf, die geopolitischen Spannungen, die ausufernde Staatsverschuldung der westlichen Industrienationen – all das sind klassische Treiber für eines: handfeste Sachwerte. Wer sein Vermögen nicht ausschließlich von den Launen der Tech-Börsen oder politischen Förderprogrammen abhängig machen möchte, tut gut daran, einen soliden Anteil in physischen Edelmetallen wie Gold und Silber zu halten. Sie sind weder von Algorithmen abhängig noch von der Gnade staatlicher Subventionsverteiler. Gerade in Zeiten beschleunigten technologischen Wandels, in denen ganze Branchen über Nacht obsolet werden können, gehört eine kluge Beimischung physischer Edelmetalle in jedes ausgewogene Portfolio.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die genannten Informationen geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Quellen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und seine Anlageentscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen. Für etwaige Verluste übernehmen wir keinerlei Haftung.

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