
26 Angriffe, literweise Buttersäure, 78 Hammerschläge: Wie Linksextremisten ein christliches Café aus Leipzig vertrieben
Es ist eine Geschichte, die in einem Land, das sich seiner christlich-abendländischen Wurzeln noch bewusst wäre, für einen empörten Aufschrei sorgen müsste. In Leipzig-Reudnitz musste ein Café seine Türen für immer schließen – nicht wegen fehlender Gäste, nicht wegen wirtschaftlicher Fehlkalkulation, sondern weil eine militante linke Meute es über zwei Jahre hinweg systematisch attackiert und in den Ruin getrieben hat. Der Grund: Das Café wurde von einer christlichen Freikirche betrieben. Man lese das noch einmal in Ruhe.
Ein Feldzug gegen den Glauben
Sage und schreibe 26 Mal soll das Lokal, das von einer Gemeinde der Freikirche „Zeal Church“ geführt wurde, ins Visier der Angreifer geraten sein. Die Bilanz liest sich wie das Protokoll eines Krieges gegen Andersdenkende. Beschmierte Fassaden. Zertrümmerte Scheiben. Ein einziges Mal, so heißt es, hätten die Täter 78 Hammerschläge gegen die Front des Cafés geführt. Und am Heiligen Abend des Jahres 2025 – ausgerechnet an jenem Tag, der für Christen weltweit einer der höchsten Feiertage ist – hätten die Angreifer literweise Buttersäure durch ein Loch im Fenster in den Innenraum gespritzt. Der bestialische Gestank, so berichtet die Gemeinde, sei bis heute nicht vollständig verschwunden.
Was war das Verbrechen dieser Gemeinde? Sie stünde jedem offen, betont der Pfarrer René Wagner, niemand werde ausgegrenzt. Einzig gleichgeschlechtliche Trauungen nehme man nicht vor – darüber sei man sich unter den Mitgliedern einig. Für diese schlichte Überzeugung, die vor wenigen Jahrzehnten schlicht als Normalität galt, wurde die Gemeinde offenbar zum Feindbild einer Ideologie erklärt, die keine anderen Meinungen mehr zu dulden bereit ist.
„Ich wünsche mir, dass antichristliche Hassverbrechen die gleiche Aufmerksamkeit bekommen wie andere Gewalttaten.“ – Pastor René Wagner
160.000 Euro Schulden – und ohrenbetäubendes Schweigen
Immer wieder habe das Café schließen müssen, teils wochenlang, während man die ätzenden Rückstände der Buttersäure zu entfernen versuchte. Der Umsatz brach ein, die Gemeinde musste sich nach eigenen Angaben mit rund 160.000 Euro verschulden. Am Ende blieb nur die Aufgabe. Die Linksextremisten haben ihr Ziel erreicht.
Und die Öffentlichkeit? Die Medien? Die Politik? Man ahnt die Antwort bereits. Zwei Jahre lang wurde über die Angriffe berichtet – doch ein Aufschrei blieb aus. Kein Innenminister eilte zur Solidaritätsbekundung, keine Lichterkette formierte sich, kein Talkshow-Panel widmete sich der Frage, wie es in diesem Land so weit kommen konnte. Man stelle sich einmal vor, eine beliebige Minderheit wäre 26 Mal angegriffen worden. Die Republik stünde kopf.
Zweierlei Maß als Prinzip
Doch bei Christen? Da herrscht offenbar eine merkwürdige Gleichgültigkeit. In einem Land, dessen Kulturgeschichte, dessen Feiertage, dessen Wertefundament zutiefst christlich geprägt sind, wird der gewaltsame Angriff auf gläubige Menschen achselzuckend hingenommen. Es ist dieses erschütternde Messen mit zweierlei Maß, das viele Bürger dieses Landes längst nicht mehr hinnehmen wollen. Wer sich zu traditionellen Werten, zu Familie und Glauben bekennt, gerät zunehmend in die Schusslinie einer aggressiven Minderheit, die ihre eigene Weltsicht mit Hammer und Säure durchzusetzen bereit scheint.
Die entscheidende Frage lautet: Wo bleibt der Rechtsstaat? Wenn ein Café über zwei Jahre hinweg 26 Mal attackiert werden kann, ohne dass die Täter gefasst und die Angriffe gestoppt werden, dann offenbart sich ein Versagen, das weit über diesen Einzelfall hinausreicht. Es ist Ausdruck einer Politik, die auf dem linken Auge blind zu sein scheint und die die eigene Bevölkerung im Stich lässt. Es braucht endlich Politiker, die für dieses Land und seine Bürger einstehen – und nicht wegsehen, wenn friedliche Gläubige aus ihrer Heimat vertrieben werden.
Der Fall der „Zeal Church“ ist ein Menetekel. Er zeigt, wie brüchig die Freiheit geworden ist, seinen Glauben und seine Überzeugungen offen zu leben. Und er zeigt, wie dringend dieses Land eine Rückbesinnung auf jene Werte braucht, die es einst groß gemacht haben: Toleranz auch gegenüber dem christlichen Nachbarn, Rechtsstaatlichkeit ohne Ansehen der politischen Gesinnung – und den Mut, das Unrecht beim Namen zu nennen.
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