Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
14.08.2026
05:50 Uhr
KI-generiert

300.000 Euro fürs Volksbad: Badetag nur für Schwarze abgesagt

300.000 Euro fürs Volksbad: Badetag nur für Schwarze abgesagt
Symbolbild: KI-generiert

Berlin, Donnerstagabend: Die Volksbühne und der Verein „Each One Teach One“ (EOTO) sagen die für diesen Freitag geplante Schwimmaktion ab, bei der das Pop-up-Becken vor dem Theater sechs Stunden lang ausschließlich Schwarzen Kindern und Jugendlichen offenstehen sollte. Begründung: Sicherheitsbedenken. Das Becken bleibt zwischen 12 und 18 Uhr für alle geschlossen.

Vom Werbeversprechen „für alle“ zum Ausschluss

Seit dem 7. August steht vor der Volksbühne ein 25 Meter langes und 1,30 Meter tiefes Provisorium, beworben als kostenloses Angebot ohne Ausweis, offen für jedermann. Es ist das Prestigeprojekt des neuen Intendanten Matthias Lilienthal.

Dann tauchte im Programm für den 14. August ein Hinweis auf, das Bad sei in diesem Zeitfenster „exklusiv für schwarze Communitys“ geöffnet. Medienberichten zufolge wurde die Formulierung noch am selben Nachmittag entschärft: Das Bad sei für EOTO „reserviert“. Der Aufruhr war da längst nicht mehr einzufangen.

Nach eigenen Angaben Drohmails – Verein zieht die Reißleine

Der Verein erklärte, man habe seit Beginn der Debatte rassistische Droh-E-Mails, Gewaltandrohungen und diskriminierende Kommentare in sozialen Netzwerken erhalten. Die physische und psychische Sicherheit der Kinder und Jugendlichen sei deshalb „auch nicht durch Sicherheitskräfte und Polizei“ zu gewährleisten. Die Volksbühne sprach von rechter und rassistischer Hetze.

Drohungen gegen Kinder sind selbstverständlich inakzeptabel – daran gibt es nichts zu deuteln. Doch die Frage, warum ein steuerfinanziertes Becken überhaupt nach Hautfarbe sortiert wird, beantwortet die Absage nicht. Eine Ersatzveranstaltung soll es laut Intendant später geben.

Der Intendant beruft sich auf ein Landesgesetz

Lilienthal verteidigte das Konzept mehrfach. Man setze damit lediglich das Berliner Landesantidiskriminierungsgesetz um, das benachteiligten Gruppen geschützte Räume ermöglichen solle. Es gehe um „positive Maßnahmen für strukturell benachteiligte Menschen“, sagte er in einem Interview.

Kritiker sehen genau hier den Denkfehler: Wer Zugang zu öffentlichem Eigentum an Hautfarbe knüpft, sortiert Menschen nach genau jenem Merkmal, das er eigentlich bedeutungslos machen wollte. Der Berliner FDP-Spitzenkandidat Christoph Meyer erklärte, ein „Volksbad“, das nach Hautfarbe unterscheide, führe seinen eigenen Namen ad absurdum. Öffentliche Einrichtungen sollten Menschen zusammenführen, nicht trennen.

Rechnung für den Steuerzahler: 300.000 Euro – und kaputte Duschen

Besonders pikant ist die Kostenseite. Medienberichten zufolge schlägt die Aktion mit rund 300.000 Euro zu Buche: etwa 90.000 Euro für das Becken selbst, rund 210.000 Euro für Personal, Sicherheitsvorkehrungen und Sanitäranlagen. Maximal 50 Menschen dürfen gleichzeitig ins Wasser.

Und ausgerechnet dieses Bad, das die Volksbühne auch als Protest gegen die verfallende Infrastruktur der Hauptstadt versteht, war seit Dienstag geschlossen – die Duschen funktionierten nicht.

Aus Sicht unserer Redaktion offenbart der Vorgang ein größeres Problem: Während in Berlin echte Schwimmbäder sanierungsbedürftig sind und Kinder aller Herkunft immer schlechter schwimmen lernen, fließen sechsstellige Summen in ein temporäres Becken samt identitätspolitischem Überbau. Sechs Stunden Symbolpolitik, ein bundesweiter Skandal, ein abgesagter Kindernachmittag.

Ein Bad für alle wäre die einfachere, billigere und ehrlichere Lösung gewesen. Man hätte nur die Duschen reparieren müssen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen