
Achse der Autokraten: Nato-General warnt vor gefÀhrlichem Viererbund!

Der oberste Nato-Befehlshaber in Europa, US-General Alexus Grynkewich, hat am Montag vor dem Sicherheits- und Verteidigungsausschuss des Europaparlaments eindringlich gewarnt: Russland, China, Iran und Nordkorea rĂŒcken zusammen, und zwar gegen die Interessen des Westens. Seine Botschaft an Europa: Die Front verlĂ€uft lĂ€ngst nicht mehr nur an der polnischen Ostgrenze.
Vier Staaten, ein gemeinsamer Gegner
Nach Grynkewichs Worten kooperieren die vier Staaten auf eine Weise, die den gemeinsamen globalen Interessen der Nato-Staaten âunmittelbar zuwiderlaufeâ. Welche Formen der Zusammenarbeit er damit meinte, sagte der General nicht. Um das zu verstehen, braucht man allerdings kaum Geheimdienstwissen.
Der Krieg in der Ukraine liefert das Anschauungsmaterial. Nach Angaben der Nato schickt Nordkorea Soldaten, Waffen und Munition an Russland, der Iran liefert Drohnen und Raketen. China stĂ€rke die russische RĂŒstungsindustrie unter anderem mit GĂŒtern, die sich zivil wie militĂ€risch nutzen lieĂen. Eine Allianz ohne Vertrag, die aber umso wirkungsvoller zusammenarbeitet.
Das globale Sicherheitsumfeld sei âinstabilâ und âkomplexâ, betonte Grynkewich. In den kommenden Jahren dĂŒrfte es sich seiner EinschĂ€tzung nach weiter zuspitzen. Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten zeigten, wie kĂŒnftige Konflikte aussehen könnten: gleichzeitig, langwierig, ĂŒber mehrere Weltregionen verteilt und zunehmend mit autonomen Waffensystemen gefĂŒhrt.
Plötzlich liegt ganz Europa an der Ostflanke
Besonders deutlich wurde der General beim Thema Drohnen. Moderne FluggerĂ€te könnten Tausende Kilometer zurĂŒcklegen und damit das gesamte BĂŒndnis bedrohen. SinngemÀà sei deshalb inzwischen jedes Mitglied ein âStaat der Ostflankeâ. Die Nato hatte bereits 2025 ihre Mission Eastern Sentry gestartet, nachdem russische Drohnen in den polnischen Luftraum eingedrungen waren.
Leipzig als Warnschuss
Wie nah die Bedrohung tatsĂ€chlich ist, hat Deutschland gerade selbst erlebt. Am Flughafen Leipzig/Halle wurde eine Sprengstoffdrohne entdeckt, die nicht detonierte. Diesen Fund und einen Zwischenfall zwischen einem russischen Kriegsschiff und einem dĂ€nischen MilitĂ€rhubschrauber wertete Grynkewich als Versuche, Angst zu schĂŒren. Moskau wolle den Eindruck einer so ernsten Gefahr erzeugen, dass die BĂŒrger ihre Regierungen dazu drĂ€ngten, die Hilfe fĂŒr Kiew zurĂŒckzufahren.
Medienberichten zufolge macht die Bundesregierung Russland fĂŒr den Vorfall verantwortlich und hat StrafmaĂnahmen verhĂ€ngt. Kremlchef Wladimir Putin soll die deutsche Reaktion als âschweren Fehlerâ bezeichnet haben. Die Bundesanwaltschaft ermittelt. AuĂenminister Johann Wadephul hatte zuvor erklĂ€rt, es werde âkeine Ăberreaktionâ geben. Ob diese ZurĂŒckhaltung Aggressoren tatsĂ€chlich beeindruckt, bezweifeln Kritiker.
TĂ€ter benennen, Nachschub sichern
Grynkewich forderte die BĂŒndnispartner auf, Erkenntnisse ĂŒber solche VorfĂ€lle enger auszutauschen. Sei die Urheberschaft mit ausreichender Sicherheit festgestellt, solle sie öffentlich benannt werden. Das treibe den Preis fĂŒr staatliche Auftraggeber in die Höhe und schrecke ab.
An die europĂ€ische RĂŒstungsindustrie richtete er einen deutlichen Appell: Sie mĂŒsse sich darauf einstellen, die StreitkrĂ€fte auch wĂ€hrend eines langen Konflikts zu versorgen. FĂŒr Deutschland ist das eine unbequeme Erinnerung. Nach Jahrzehnten gekĂŒrzter Wehretats, schwerfĂ€lliger Beschaffung und ausufernder BĂŒrokratie hilft auch das gröĂte Sondervermögen wenig, wenn die Fabriken zu langsam liefern.
Die Nato sei ein VerteidigungsbĂŒndnis ohne Ambitionen jenseits des eigenen Gebiets, stellte der General klar. Diesen defensiven Charakter dĂŒrfe aber niemand als mangelnde Entschlossenheit missverstehen.
Was die Warnung fĂŒr BĂŒrger bedeutet
Die Botschaft aus BrĂŒssel ist ernĂŒchternd: Die Welt wird unsicherer, Konflikte werden lĂ€nger dauern, und die Bedrohung reicht bis in deutsche FlughĂ€fen. In solchen Zeiten setzen viele Sparer seit jeher auf Werte, die nicht von politischen Entscheidungen abhĂ€ngen. Physisches Gold und Silber haben sich ĂŒber Jahrhunderte als Krisenschutz bewĂ€hrt. Als Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen können sie fĂŒr mehr StabilitĂ€t sorgen.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Leser sollte eigenstÀndig recherchieren und trifft seine Anlageentscheidungen in eigener Verantwortung.
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