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Kettner Edelmetalle
06.06.2026
18:04 Uhr

Antisemitismus auf dem Wahlzettel: Wie Schwedens Linke Holocaust-Leugner und Hamas-Jubler salonfähig macht

Es ist ein Sittenbild, das den ohnehin schwer angeschlagenen Ruf der europäischen Linken weiter in den Schmutz zieht. In Schweden hat eine Recherche der Zeitung Expressen ans Tageslicht befördert, was viele längst ahnten: Die schwedische Linkspartei (Vänsterpartiet) hat für die anstehenden Kommunalwahlen reihenweise Kandidaten aufgestellt, die das Hamas-Massaker vom 7. Oktober feierten und sogar den Holocaust leugneten. Und das nicht hinter verschlossenen Türen, sondern auf offener Straße, am helllichten Tag.

SĂĽĂźigkeiten und Jubel fĂĽr ein Massaker

Man muss sich diese Szenen einmal auf der Zunge zergehen lassen. Während in Israel die Bilder des grausamen Überfalls auf das Supernova-Festival noch frisch waren, versammelten sich nach Recherchen der schwedischen Presse zwei Kandidatinnen der Linkspartei mit rund fünfzig weiteren Personen in der Innenstadt von Helsingborg. Sie verteilten Süßigkeiten, schwenkten Flaggen und skandierten Parolen, die an Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten seien. Die Hamas möge mit einer „Selbstmordoperation" kommen, hieß es da, garniert mit religiösen Siegesversprechen.

Als man die beiden Damen darauf ansprach, relativierten sie ihre Aussagen – auf Arabisch. Denn Schwedisch, die Sprache des Landes, in dem sie für ein politisches Mandat kandidierten, beherrschten beide nicht. Man fragt sich unwillkürlich: Welche Partei stellt Menschen für öffentliche Ämter auf, die nicht einmal die Landessprache sprechen?

„Deutlich weniger als sechs Millionen"

Es bleibt nicht bei der Verherrlichung von Terror. Ein Kandidat aus Halmstad, der nebenbei ehrenamtlich für Amnesty International tätig sein soll, leugnete gegenüber Expressen schlicht die Zahl der im Holocaust ermordeten Juden. Es seien „deutlich weniger als sechs Millionen" gewesen, ließ er verlauten, und teilte Videos, in denen von lediglich 271.000 Opfern die Rede war. Eine andere Kandidatin stellte den Holocaust gleich ganz infrage.

„Die Linkspartei in Skåne ist komplett mit Extremisten verseucht." – Carl-Oskar Bohlin, Minister für zivilen Schutz der schwedischen Regierungspartei Moderaterna

Die Parteispitze wusste Bescheid – und schwieg

Besonders pikant: Die Behauptung der Parteichefin Nooshi Dadgostar, man habe von alldem nichts gewusst, hält keiner Prüfung stand. Bereits im vergangenen Sommer warnte eine prominente Journalistin die Partei vor mindestens einem Mitglied, das sich wiederholt antisemitisch geäußert hatte. Die Reaktion? Die Warnung wurde ignoriert, die Person blieb. Erst jetzt, unter dem Druck der Öffentlichkeit, wurde sie ausgeschlossen.

Noch entlarvender ist der Fall einer ehemaligen Abgeordneten der eigenen Partei, die jahrelang vor der Radikalisierung warnte. Als sie ein Grundsatzpapier zur Distanzierung vom Islamismus einreichte, beschimpfte ausgerechnet die heutige Parteichefin sie als „islamophob". Statt die Augen zu öffnen, wollte man die Mahnerin loswerden. So verhält sich keine Partei, die nichts wusste – so verhält sich eine Partei, die nichts wissen wollte.

Eine „Handvoll Personen"? Die Liste sagt etwas anderes

Die übliche Beschwichtigungstaktik ließ nicht lange auf sich warten. Dadgostar sprach von einer „Handvoll Personen" und davon, dass es solche Fälle „in vielen Parteien" gebe. Daraufhin veröffentlichte Expressen prompt eine Liste mit 25 Betroffenen. Mittlerweile sollen mindestens 22 Kandidaten von der Liste gestrichen worden sein – nicht aus innerer Überzeugung, sondern weil der öffentliche Druck keine andere Wahl ließ. Und täglich, so berichten schwedische Medien, kämen neue Fälle ans Licht.

Ein europäisches Muster, das auch Deutschland kennt

Wer nun glaubt, dies sei ein rein schwedisches Phänomen, der irrt gewaltig. Der rote Faden des Antisemitismus zieht sich quer durch die europäische Linke – und auch hierzulande sind ähnliche Tendenzen bei den entsprechenden Parteien hinlänglich bekannt. Während man im linken Lager unermüdlich vor angeblich „rechten" Gefahren warnt und das Schreckgespenst des Rechtsextremismus beschwört, gedeiht im eigenen Vorgarten ein handfester, importierter Judenhass.

Es ist diese atemberaubende Doppelmoral, die viele Bürger – nicht nur in Schweden – fassungslos zurücklässt. Wer Israelflaggen verbrennt und Terror feiert, wird relativiert. Wer für klare Grenzen, innere Sicherheit und den Erhalt der eigenen Kultur eintritt, wird diffamiert. Diese Verkehrung der Verhältnisse zerstört das Vertrauen in den politischen Betrieb und spaltet unsere Gesellschaften nachhaltig.

Was bleibt

Schwedens stärkste Kraft, die Sozialdemokraten, lehnt eine Koalition mit der Linkspartei zwar historisch ab – doch als Minderheitsregierung arbeitete man in der Vergangenheit durchaus zusammen. Es bleibt zu hoffen, dass die schwedischen Wähler ein deutliches Zeichen setzen. Denn eine Partei, die Holocaust-Leugner und Hamas-Anhänger auf ihre Listen hievt und Warnungen jahrelang in den Wind schlägt, hat in keinem zivilisierten Parlament etwas verloren.

Es ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern die eines wachsenden Teils der europäischen Bevölkerung, dass eine Politik, die den Schutz der eigenen Bürger und den Erhalt traditioneller Werte aus den Augen verliert, dringend korrigiert gehört. Schweden ist ein mahnendes Beispiel – und Deutschland täte gut daran, genau hinzusehen.

In unsicheren Zeiten zählt Beständigkeit

Wenn politische Institutionen ihre Glaubwürdigkeit verspielen und gesellschaftliche Verwerfungen zunehmen, suchen kluge Anleger nach Stabilität. Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie ihren Wert auch dann bewahren, wenn das Vertrauen in Politik und Papiergeld erodiert. Als krisenfeste Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen leisten physische Edelmetalle einen verlässlichen Beitrag zur Vermögenssicherung – frei von politischer Willkür und dem Zugriff fehlgeleiteter Ideologien.

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