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Kettner Edelmetalle
20.01.2026
08:11 Uhr

Baubranche schlägt Alarm: Kostenexplosion macht Wohnträume zunichte

Baubranche schlägt Alarm: Kostenexplosion macht Wohnträume zunichte

Die deutsche Bauindustrie steht vor einem weiteren Jahr der Preissteigerungen, und die Leidtragenden sind einmal mehr die Bürger, die von bezahlbarem Wohnraum nur noch träumen können. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) prognostiziert für 2026 einen Anstieg der Baupreise um 3,3 Prozent, gefolgt von weiteren 3,6 Prozent im Jahr 2027. Eine Entwicklung, die das ohnehin schon angeschlagene Vertrauen in die Wohnungsbaupolitik der Bundesregierung weiter erschüttern dürfte.

Lohnkosten und Energiepreise treiben die Spirale

Verbandspräsident Peter Hübner macht gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" keine Hehl aus den Ursachen dieser besorgniserregenden Entwicklung. Hohe Lohnabschlüsse, die längst überfällige Angleichung der Löhne zwischen Ost und West sowie die nach wie vor belastenden Energiepreise würden die Kosten unaufhaltsam in die Höhe treiben. Was für Arbeitnehmer in der Branche durchaus erfreulich sein mag, entpuppt sich für Bauwillige und Mieter als bittere Pille.

Das ambitionierte Ziel der Bundesregierung, die Baukosten zu senken und damit Wohnungen erschwinglicher zu gestalten, rückt damit in weite Ferne. Wieder einmal zeigt sich, dass zwischen politischen Versprechen und der harten Realität auf den Baustellen eine gewaltige Kluft klafft.

Wohnungsbau: Nur die Hälfte des Ziels erreichbar

Besonders alarmierend ist Hübners Prognose für den Wohnungsbau. Lediglich 200.000 Wohnungen werden nach seiner Einschätzung in diesem Jahr fertiggestellt – gerade einmal die Hälfte dessen, was die Bundesregierung als Ziel ausgegeben hatte. Die Auftragsbücher der Unternehmen im Wohnungsbau "geben es einfach nicht her", konstatiert der Verbandspräsident nüchtern. Die Zahl der Stornierungen sei sogar wieder gestiegen, während die Baugenehmigungen erst seit kurzem und nur zögerlich wieder anziehen würden.

Für Millionen Deutsche, die händeringend nach bezahlbarem Wohnraum suchen, ist dies eine niederschmetternde Nachricht. Die Wohnungsnot in den Ballungsräumen wird sich weiter verschärfen, die Mieten werden steigen, und der Traum vom Eigenheim bleibt für viele Familien unerreichbar.

Das 500-Milliarden-Sondervermögen: Viel Geld, wenig Wirkung?

Selbst beim vielgepriesenen 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität wagt Hübner keine optimistische Prognose. Viele Planungen seien noch nicht ausschreibungsreif, kritisiert er. "Vieles dauert viel zu lang." Die deutsche Bürokratie erweist sich einmal mehr als Bremsklotz für dringend benötigte Investitionen.

Immerhin: Die Kapazitäten der deutschen Bauindustrie würden für das Milliardenpaket ausreichen, versichert der Verbandspräsident. Doch was nützen Kapazitäten, wenn die Aufträge in den Mühlen der Verwaltung steckenbleiben?

Ein Silberstreif am Horizont?

Trotz aller Probleme sieht Hübner die Bauwirtschaft auf dem Weg der Besserung. "Definitiv, das ist die Wende", verkündet er und prognostiziert ein Produktionsplus von 2,5 Prozent über alle Sparten hinweg. Ob diese Wende jedoch bei den Menschen ankommt, die dringend auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind, steht auf einem anderen Blatt.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und steigender Baukosten erweisen sich übrigens physische Edelmetalle wie Gold und Silber als bewährte Möglichkeit zur Vermögenssicherung. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Anlageportfolio können sie einen wertvollen Beitrag zum Schutz vor Inflation und wirtschaftlichen Turbulenzen leisten.

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