
Britisches FBI: London plant größte Polizeireform seit zwei Jahrhunderten

Während Deutschland weiterhin mit einer explodierenden Kriminalitätsrate kämpft und die Politik sich in endlosen Debatten über Gendersprache und Klimakleber verliert, macht Großbritannien Nägel mit Köpfen. Die britische Regierung hat am Wochenende die Gründung eines nationalen Polizeidienstes nach dem Vorbild des amerikanischen FBI angekündigt – eine Maßnahme, die man sich auch hierzulande dringend wünschen würde.
Der National Police Service: Ein Kraftakt gegen das organisierte Verbrechen
Innenministerin Shabana Mahmood präsentierte am Samstagabend die Pläne für den sogenannten National Police Service, kurz NPS. Diese neue Dachorganisation soll mit „erstklassigen Fachkräften und modernster Technologie" ausgestattet werden, um gefährliche Kriminelle aufzuspüren und zur Strecke zu bringen. Der Chef dieser neuen Behörde wird künftig der ranghöchste Polizist des gesamten Königreichs sein.
Was steckt hinter dieser radikalen Neuausrichtung? Die britische Regierung hat erkannt, was viele europäische Länder noch immer nicht wahrhaben wollen: Die Kriminalität des 21. Jahrhunderts lässt sich nicht mehr mit den Strukturen des 19. Jahrhunderts bekämpfen. Online-Missbrauch von Minderjährigen, organisierte Kriminalität und ausgeklügelte Betrugsmaschen erfordern spezialisierte Einheiten mit entsprechenden Ressourcen.
Das „Spaghetti-System" der britischen Polizei
Der Leiter der Londoner Metropolitan Police, Mark Rowley, hatte den bisherigen Zustand der britischen Polizeistrukturen als „überbürokratisches, kompliziertes, verwickeltes Spaghetti-System" bezeichnet. Eine Beschreibung, die wohl auch auf so manches deutsche Bundesland zutreffen dürfte. Die Zersplitterung der Zuständigkeiten, der Mangel an Koordination zwischen verschiedenen Behörden – all das spielt den Verbrechern in die Hände.
„Einigen örtlichen Einsatzkräften fehlen die nötigen Fähigkeiten oder Ressourcen, um komplexe Arten der heutigen Kriminalität zu bekämpfen."
Mit diesen Worten brachte Innenministerin Mahmood das Problem auf den Punkt. Der neue NPS soll bestehende Behörden wie die National Crime Agency und regionale Spezialeinheiten unter einem Dach vereinen. Die lokale Polizei kann sich dann wieder auf das konzentrieren, was sie am besten kann: die alltägliche Polizeiarbeit vor Ort.
Ein Skandal als Katalysator
Besonders brisant: Der Fall des Polizeichefs Craig Guildford aus Birmingham hatte die Reformdebatte zusätzlich angeheizt. Guildford hatte empfohlen, israelische Fußballfans von einem Europapokalspiel auszuschließen – ein Vorschlag, den selbst Premierminister Keir Starmer als antisemitisch brandmarkte. Dass die Innenministerin nicht einmal befugt war, den Mann zu entlassen, offenbarte die strukturellen Defizite des Systems in aller Deutlichkeit.
Die Briten handeln. Sie reformieren. Sie investieren in ihre innere Sicherheit. Vielleicht sollte sich die deutsche Politik ein Beispiel daran nehmen, anstatt weiterhin die Augen vor der Realität zu verschließen.
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