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09.02.2026
06:02 Uhr

Brutaler Angriff auf AfD-Wahlhelfer: Achtköpfige Gruppe versprüht Pfefferspray in Tübingen

Brutaler Angriff auf AfD-Wahlhelfer: Achtköpfige Gruppe versprüht Pfefferspray in Tübingen

Was sich in der Nacht zum Sonntag in Tübingen abspielte, ist ein erschreckendes Symptom für den Zustand unserer Demokratie. Zwei Männer im Alter von 54 und 21 Jahren wollten nichts weiter tun, als ihrem demokratischen Recht nachzukommen und Wahlplakate für die anstehende Landtagswahl in Baden-Württemberg aufzuhängen. Doch statt ungestört ihrer Arbeit nachgehen zu können, wurden sie Opfer eines feigen Überfalls.

Angriff aus dem Hinterhalt

Eine achtköpfige Gruppe näherte sich den beiden Wahlhelfern der AfD, während diese ihrer völlig legalen Tätigkeit nachgingen. Nach einem kurzen verbalen Schlagabtausch eskalierte die Situation dramatisch. Die Angreifer bedrängten die beiden Männer und versprühten Pfefferspray direkt in ihre Gesichter. Als wäre diese Gewalttat nicht genug, rissen die Täter auch noch die frisch aufgehängten Wahlplakate herunter und flohen mit ihrer Beute in die Dunkelheit.

Die Polizei fand die gestohlenen Plakate später unter einem geparkten Auto in der Nähe des Tatortes – ein Detail, das die ganze Erbärmlichkeit dieser Aktion unterstreicht. Beide Wahlhelfer erlitten leichte Verletzungen und mussten vor Ort vom Rettungsdienst behandelt werden.

Ein Angriff auf die Demokratie selbst

Man muss sich die Frage stellen: In welchem Land leben wir eigentlich, wenn Bürger nicht mehr unbehelligt Wahlplakate aufhängen können? Wenn politisches Engagement mit körperlicher Gewalt beantwortet wird? Die Täter mögen glauben, sie hätten ein politisches Statement gesetzt. In Wahrheit haben sie nichts anderes getan, als die demokratischen Grundwerte mit Füßen zu treten, die sie vermutlich vorgeben zu verteidigen.

Es ist bezeichnend, dass solche Übergriffe auf Mitglieder und Unterstützer der AfD in den vergangenen Jahren massiv zugenommen haben. Während in Sonntagsreden gerne von Toleranz und Vielfalt geschwärmt wird, scheint diese Toleranz bei manchen exakt dort zu enden, wo eine andere politische Meinung beginnt.

Polizei sucht Zeugen

Die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren. Die Beamten suchen dringend nach Zeugen, die Angaben zu den bislang unbekannten Tätern machen können. Ob die Angreifer jemals zur Rechenschaft gezogen werden, bleibt abzuwarten. Die Erfahrung zeigt leider, dass politisch motivierte Straftaten gegen Vertreter konservativer Parteien oft mit erschreckend geringem Ermittlungseifer verfolgt werden.

Einen Monat vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg sendet dieser Vorfall ein fatales Signal. Wer politische Gegner mit Pfefferspray attackiert, hat offenkundig jedes Vertrauen in die Kraft der eigenen Argumente verloren. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen gefasst und angemessen bestraft werden – und dass dieser Angriff nicht nur als weiterer Einzelfall in der Statistik verschwindet.

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