
Bürgergeld trotz Haftbefehl? Linnemann fordert das Ende eines Skandals
Es klingt wie ein schlechter Witz, ist aber bittere Realität in der Bundesrepublik des Jahres 2026: Während Polizei und Justiz nach Straftätern fahnden, überweist der deutsche Sozialstaat denselben Personen weiterhin brav jeden Monat das Bürgergeld. Wer hart arbeitet, jeden Morgen den Wecker stellt und einen erheblichen Teil seines Lohns an den Fiskus abdrückt, der reibt sich verwundert die Augen. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat nun endlich den Finger in die Wunde gelegt – und fordert einen radikalen Kurswechsel.
Ein System, das den Falschen dient
Linnemann macht keinen Hehl daraus, was er von der gegenwärtigen Praxis hält. Gegenüber der BILD erklärte er, es könne nicht sein, dass Menschen, die per Haftbefehl gesucht würden, die ihren Unterhaltszahlungen nicht nachkämen, gleichzeitig Bürgergeld bezögen. Sein Satz dazu ist von einer Klarheit, die in der deutschen Politik selten geworden sei: Wer einen Haftbefehl habe, dürfe in Deutschland keinen einzigen Cent Bürgergeld erhalten.
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Doch in einem Land, in dem die Selbstverständlichkeiten seit Jahren systematisch ausgehöhlt würden, ist offenbar selbst diese Minimal-Forderung schon ein politischer Paukenschlag. Die Frage, die sich jeder anständige Bürger stellt, lautet doch: Warum erst jetzt? Warum hat man diesen offenkundigen Missbrauch über Jahre toleriert?
Das Ruhrgebiet als Brennglas einer verfehlten Politik
Linnemann verweist auf das Ruhrgebiet, wo Bürgermeister Sturm liefen. Sie meldeten sich bei ihm und schilderten, was sich vor Ort abspiele: ein massiver Zuzug in die deutschen Sozialsysteme. Menschen kämen aus Südosteuropa, arbeiteten wenige Wochen, manchmal nur Stunden, ließen sich anschließend aufstocken oder verschwänden vollständig in der sozialen Hängematte. Nach fünf Jahren, so schildert es Linnemann, sei der dauerhafte Bürgergeld-Anspruch gesichert – ein Lebens-Abo auf Kosten des deutschen Steuerzahlers.
Dahinter stünden, so der CDU-Politiker, organisierte Strukturen. Banden, die ein lukratives Geschäftsmodell aus deutscher Naivität entwickelt hätten. Hinzu kämen menschenunwürdige Zustände in sogenannten „Schimmelbuden“ in Nordrhein-Westfalen, in denen die Betroffenen hausten, während im Hintergrund schwarzgearbeitet werde. Ein Schattenwirtschaftssystem, das die Politik jahrelang ignoriert habe.
Die europäische Binnenmigration – eine Lebenslüge?
Die Idee der europäischen Freizügigkeit sei eigentlich eine schöne gewesen, betont Linnemann sinngemäß: Menschen sollten in den Arbeitsmarkt eines anderen EU-Landes einwandern können, nicht in dessen Sozialsysteme. Doch die Realität habe diese Theorie längst überholt. Deutschland, mit seinem im europäischen Vergleich besonders üppigen Sozialsystem, wirke wie ein Magnet – und zwar nicht für Leistungsträger, sondern oft für jene, die das System gezielt ausnutzten.
Dass die AfD im Ruhrgebiet bei Wahlen mittlerweile Spitzenergebnisse einfahre, sei laut Linnemann eine direkte Reaktion auf diese Missstände. Eine bemerkenswerte Einsicht eines CDU-Politikers, der damit indirekt eingesteht: Die etablierten Parteien hätten viel zu lange weggesehen. Die Wähler im Revier strafen jetzt jene ab, die ihre Sorgen über Jahre als „rechts“ oder „populistisch“ abgekanzelt haben.
Sanktionen statt Schönwetter-Politik
Mit der ersten Stufe der Grundsicherungs-Reform sei zwar ein Anfang gemacht worden – Sanktionen und Terminpflichten würden wieder stärker durchgesetzt, Kürzungen bis zum kompletten Wegfall der Leistungen seien nun möglich. Doch das könne, so Linnemann, nur der Auftakt sein. Es brauche einen echten Systemumbruch, keine Kosmetik. Das Vertrauen der hart arbeitenden Bevölkerung in die soziale Gerechtigkeit sei tief erschüttert. Wer jeden Morgen zur Arbeit gehe und sehe, wie nebenan munter abkassiert werde, der verliere irgendwann den Glauben an den Rechtsstaat.
Wenn der Staat seine eigenen Gesetze nicht ernst nimmt
Der eigentliche Skandal liegt jedoch tiefer. Ein Staat, der nicht einmal in der Lage ist, die simple Verknüpfung zwischen Strafverfolgungsbehörde und Sozialamt herzustellen, demonstriert seine eigene Handlungsunfähigkeit. In jeder mittelständischen Firma würden solche organisatorischen Lücken binnen Tagen geschlossen. Doch im deutschen Behördenapparat darf offenbar parallel laufen, was nicht zusammenpasst: Hier wird gefahndet, dort wird ausgezahlt.
Es ist die Quittung für eine Politik, die jahrelang lieber über Gendersternchen und Lastenfahrräder debattierte, als sich um die Grundpfeiler eines funktionierenden Gemeinwesens zu kümmern. Während der Mittelstand unter Inflation, Energiekosten und einer historisch hohen Steuerlast ächzt, fließen Milliarden in ein Sozialsystem, dessen Kontrollmechanismen offenbar nicht einmal die einfachsten Plausibilitätsprüfungen schaffen.
Edelmetalle als stiller Begleiter in unsicheren Zeiten
Wer den Vertrauensverlust in staatliche Strukturen beobachtet, der versteht auch, warum immer mehr Bundesbürger ihr Vermögen in physische Werte umschichten. Gold und Silber sind keine politischen Versprechen, sie sind kein Sozialprogramm und keine Wahlkampfrhetorik. Sie sind das, was sie seit Jahrtausenden sind: handfeste, krisenfeste Werte, die sich keiner Reform und keiner staatlichen Willkür beugen. Wenn das Vertrauen in Institutionen schwindet, gewinnt das Vertrauen in echte Substanz – und das aus gutem Grund. Eine kluge Beimischung physischer Edelmetalle in ein breit gestreutes Vermögen ist in einer Zeit, in der die staatliche Verlässlichkeit bröckelt, mehr denn je ein Akt der Vernunft.

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