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27.01.2026
06:41 Uhr

Demokratische Ex-Präsidenten mobilisieren gegen Trump: Der Kampf um die Deutungshoheit nach tödlichem ICE-Einsatz

Demokratische Ex-Präsidenten mobilisieren gegen Trump: Der Kampf um die Deutungshoheit nach tödlichem ICE-Einsatz

Die politische Spaltung Amerikas erreicht einen neuen Höhepunkt. Nach den tödlichen Schüssen auf den Krankenpfleger Alex Pretti in Minneapolis rufen gleich mehrere ehemalige demokratische Präsidenten zum Widerstand gegen die Abschiebepolitik von Donald Trump auf. Was als Vollzug geltenden Rechts begann, wird nun zum Schlachtfeld ideologischer Grabenkämpfe.

Clinton warnt vor dem Verlust amerikanischer Freiheiten

Ex-Präsident Bill Clinton, der von 1993 bis 2001 im Weißen Haus residierte, meldete sich mit dramatischen Worten zu Wort. „Wenn wir unsere Freiheiten nach 250 Jahren aufgeben, könnten wir sie vielleicht nie zurückbekommen", mahnte der 79-Jährige in einem öffentlichen Aufruf. Er habe nie für möglich gehalten, dass sich solche Szenen wie in Minneapolis in den Vereinigten Staaten abspielen würden.

Bemerkenswert ist dabei die Chuzpe, mit der hier ein ehemaliger Präsident die Durchsetzung von Einwanderungsgesetzen als Bedrohung amerikanischer Freiheiten darstellt. Man fragt sich unwillkürlich, welche Freiheiten Clinton meint – etwa die Freiheit, illegale Einwanderung zu tolerieren?

Obama-Ehepaar ruft zu „friedlichen Protesten" auf

Auch Barack Obama und seine Frau Michelle schlossen sich dem Chor der Kritiker an. In einem gemeinsamen Statement forderten sie jeden Amerikaner auf, die Protestwelle zu unterstützen und daraus „Inspiration zu schöpfen". Die Obamas sprachen von der Pflicht der Bürger, „gegen Ungerechtigkeit aufzustehen" und die Regierung „zur Rechenschaft zu ziehen".

„Sie sind eine zeitgemäße Erinnerung daran, dass es letztlich an jedem und jeder von uns als Bürgerinnen und Bürgern liegt, gegen Ungerechtigkeit aufzustehen, unsere grundlegenden Freiheiten zu schützen und unsere Regierung zur Rechenschaft zu ziehen."

Der Fall Pretti: Widersprüchliche Darstellungen

Der 37-jährige Krankenpfleger Alex Jeffrey Pretti wurde während eines Einsatzes der US-Einwanderungsbehörde ICE erschossen. Heimatschutzministerin Kristi Noem erklärte, Pretti habe seine Handfeuerwaffe gegenüber den Beamten gezogen. Präsident Trump selbst teilte auf Truth Social ein Foto der mutmaßlichen Waffe und verteidigte seine Behörde vehement.

Augenzeugenberichte stellen diese offizielle Version jedoch infrage. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen – doch für die politische Instrumentalisierung des Vorfalls scheint das keine Rolle zu spielen. Der Fall war bereits der zweite tödliche ICE-Einsatz in Minneapolis innerhalb von drei Wochen.

Politische Instrumentalisierung statt sachlicher Aufklärung

Was hier geschieht, ist ein Lehrstück politischer Manipulation. Statt die Ermittlungen abzuwarten und eine sachliche Aufklärung zu fordern, nutzen die demokratischen Ex-Präsidenten den tragischen Vorfall, um gegen die legitime Durchsetzung von Einwanderungsgesetzen zu mobilisieren. Trump konterte scharf und warf dem Bürgermeister und dem Gouverneur vor, mit „pompöser, gefährlicher und arroganter Rhetorik einen Aufstand anzustacheln".

Die Festnahme eines fünfjährigen Jungen durch ICE-Beamte sorgte zusätzlich für Empörung – ein emotionales Bild, das die Kritiker der Trump-Administration dankbar aufgreifen. Doch die Frage bleibt: Sollen Gesetze nur dann durchgesetzt werden, wenn es politisch opportun erscheint? Die amerikanische Demokratie steht tatsächlich auf dem Prüfstand – allerdings möglicherweise aus anderen Gründen, als Clinton und Obama suggerieren.

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