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04.01.2026
19:18 Uhr

Deutschlands industrieller Niedergang: DIHK schlägt Alarm – doch wer hat jahrelang geschwiegen?

Deutschlands industrieller Niedergang: DIHK schlägt Alarm – doch wer hat jahrelang geschwiegen?
Illustration: KI-generiert

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) warnt nun vor einer historischen Deindustrialisierung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Eine Warnung, die so spät kommt, dass man sich unweigerlich fragt: Wo waren diese mahnenden Stimmen, als die politischen Weichen für dieses Desaster gestellt wurden?

400.000 Arbeitsplätze vernichtet – und das ist erst der Anfang

Die Zahlen, die DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters präsentierte, sind erschütternd. Seit 2019 seien allein in der Industrie rund 400.000 Arbeitsplätze weggefallen. Die Zahl der Firmenpleiten habe einen besorgniserregenden Höchststand erreicht: Mehr als 1.600 Insolvenzen wurden allein im Jahr 2025 in der Industrie registriert – so viele wie seit zwölf Jahren nicht mehr. „Die Gefahr ist real", so Melnikov. Man möchte hinzufügen: Die Gefahr ist nicht nur real, sie ist längst bittere Realität.

Mittelständische Betriebe verlagern ihre Produktion ins Ausland oder schließen ganz. Was jahrzehntelang das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bildete – der innovative, fleißige Mittelstand – wird systematisch zerrieben zwischen explodierenden Energiekosten, erdrückender Bürokratie und einer Wirtschaftspolitik, die offenbar andere Prioritäten kennt als den Erhalt von Arbeitsplätzen.

Ein Wachstum, das keines ist

Besonders entlarvend sind die Prognosen für das kommende Jahr. Die DIHK rechnet für 2026 mit einem Wirtschaftswachstum von gerade einmal 0,7 Prozent. Doch selbst dieser kümmerliche Wert sei noch geschönt, wie Melnikov unumwunden einräumt: „Das ist kein Aufschwung, sondern ein Minimalwert und zum Teil allein darauf zurückzuführen, dass 2026 weniger Feiertage auf Werktage fallen." Nach drei Jahren ohne echtes Wirtschaftswachstum ein schwaches Signal – so die diplomatische Umschreibung für ein wirtschaftspolitisches Versagen historischen Ausmaßes.

Die aktuelle Konjunkturumfrage der DIHK unter mehr als 23.000 Unternehmen zeichnet ein düsteres Bild: Nur 15 Prozent der Betriebe rechnen mit einer Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage. Rund ein Drittel plant, Investitionen zurückzufahren, und etwa jedes vierte Unternehmen erwägt den Abbau von Arbeitsplätzen. „Für einen wirklichen Aufschwung fehlt der nötige Schwung", fasst Melnikov zusammen.

Politische Reformen? Bei den Betrieben kommt nichts an

Besonders brisant ist die Kritik an der aktuellen Regierungspolitik. Die bisherigen Reformen würden bei den Betrieben schlicht nicht ankommen, so die DIHK-Chefin. Auch die Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank, die den Leitzins zwischen Mitte 2024 und Mitte 2025 von vier auf zwei Prozent reduzierte, könnten die notwendigen strukturellen Anpassungen nicht ersetzen. „Unternehmen, die hier keine langfristige Perspektive sehen, investieren auch bei niedrigeren Finanzierungskosten nicht", stellt Melnikov klar.

Und genau hier liegt der Kern des Problems: Es fehlt an Vertrauen in den Standort Deutschland. Die Unternehmer haben längst verstanden, was die Politik offenbar nicht wahrhaben will – dass die ideologiegetriebene Energie- und Klimapolitik der vergangenen Jahre die Wettbewerbsfähigkeit des Landes nachhaltig zerstört hat.

Die späte Erkenntnis der Wirtschaftsverbände

Man darf durchaus die Frage stellen, warum die DIHK erst jetzt so deutliche Worte findet. Wo war diese Kammer, als 2011 der überhastete Atomausstieg beschlossen wurde? Wo war sie, als die Energiepreise durch politische Entscheidungen in astronomische Höhen getrieben wurden? Wo war sie, als das günstige russische Gas aus ideologischen Gründen abgelehnt wurde? Die Antwort ist so ernüchternd wie bezeichnend: Man schwieg, man passte sich an, man trug Regenbogenflaggen auf der Homepage.

Nun, da die Hütte lichterloh brennt, entdecken die Wirtschaftsverbände plötzlich ihre Stimme. Doch für viele Unternehmen kommt diese Erkenntnis zu spät. Sie haben bereits die Koffer gepackt und ihre Produktion in Länder verlagert, die noch verstanden haben, dass eine funktionierende Industrie die Grundlage jeden Wohlstands ist.

Ein Alarmsignal, das niemanden mehr überrascht

Die DIHK spricht von einem „Alarmsignal für den Standort Deutschland". Doch wer in den vergangenen Jahren aufmerksam die Entwicklung verfolgt hat, für den ist dieses Signal längst überfällig. Seriöse Ökonomen haben seit Jahren vor genau dieser Entwicklung gewarnt – meist in alternativen Medien, während der öffentlich-rechtliche Rundfunk die Bürger mit Klimapanik und Diversitätsthemen beschäftigte.

Die Deindustrialisierung Deutschlands ist kein Naturereignis, sie ist das Ergebnis politischer Entscheidungen. Und solange die Verantwortlichen nicht bereit sind, diese Fehlentscheidungen zu korrigieren, wird sich an der Abwärtsspirale nichts ändern. Die Frage ist nur, ob es dann noch etwas zu retten gibt.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und schwindenden Vertrauens in politische Institutionen suchen viele Anleger nach stabilen Werten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt und können eine sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Anlageportfolios darstellen – gerade wenn die industrielle Basis eines Landes erodiert.

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