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Kettner Edelmetalle
11.02.2026
20:41 Uhr

Die moderne Inquisition: Wer anders denkt, wird mundtot gemacht

Es ist ein Satz, der sitzt wie ein Paukenschlag – und der die Befindlichkeit einer ganzen Epoche auf den Punkt bringt. „Wer nicht dem Mainstream entspricht und eine andere Position vertritt, wird exkommuniziert", konstatiert der Schweizer Unternehmer Alfred N. Schindler. Eine Diagnose, die schmerzhaft treffsicher ist und die weit über die Grenzen der Eidgenossenschaft hinaus Gültigkeit besitzt.

Meinungsfreiheit – ein Lippenbekenntnis?

Man muss sich diese Worte auf der Zunge zergehen lassen. Exkommuniziert. Ein Begriff aus dem kirchlichen Vokabular, der den Ausschluss aus der Gemeinschaft der Gläubigen beschreibt. Schindler wählt ihn nicht zufällig. Denn was sich in den westlichen Demokratien – und ganz besonders in Deutschland – seit Jahren vollzieht, gleicht tatsächlich einer säkularen Inquisition. Wer es wagt, vom vorgegebenen Meinungskorridor abzuweichen, dem droht nicht der Scheiterhaufen, wohl aber die gesellschaftliche Ächtung. Der Verlust des Arbeitsplatzes. Die Streichung aus Gästelisten. Das Ende von Karrieren.

Die Mechanismen sind dabei so subtil wie wirkungsvoll. Es beginnt mit einem leisen Stirnrunzeln in der Redaktionskonferenz, setzt sich fort über mahnende Kommentare in sozialen Netzwerken und endet nicht selten mit dem vollständigen Ausschluss aus dem öffentlichen Diskurs. Wer etwa die unkontrollierte Massenmigration kritisiert, wer die Sinnhaftigkeit einer ideologiegetriebenen Energiewende hinterfragt oder wer schlicht darauf besteht, dass es biologisch nur zwei Geschlechter gibt – der findet sich schneller im gesellschaftlichen Abseits wieder, als er „Meinungsfreiheit" buchstabieren kann.

Deutschland als Epizentrum des Konformitätsdrucks

Nirgendwo in Europa ist dieser Konformitätsdruck so erdrückend wie in der Bundesrepublik. Jahrelang hat eine links-grüne Diskurshegemonie dafür gesorgt, dass abweichende Meinungen nicht etwa widerlegt, sondern delegitimiert wurden. Man argumentierte nicht mehr gegen den Andersdenkenden – man erklärte ihn kurzerhand zum moralisch Minderwertigen. Zum „Rechten". Zum „Leugner". Zum „Feind der Demokratie". Die Ironie dabei: Ausgerechnet jene, die sich als Hüter der Demokratie gerieren, untergraben deren fundamentalstes Prinzip – den freien Austausch von Ideen.

Die Folgen dieser intellektuellen Verengung sind verheerend. Eine Gesellschaft, die abweichende Stimmen systematisch zum Schweigen bringt, beraubt sich ihrer wichtigsten Ressource: der Fähigkeit zur Selbstkorrektur. Hätte man den Warner vor einer verfehlten Energiepolitik zugehört, statt sie als „Klimaleugner" zu brandmarken, stünde Deutschland heute womöglich nicht vor den Trümmern seiner industriellen Basis. Hätte man die Kritiker einer grenzenlosen Willkommenskultur ernst genommen, statt sie reflexhaft in die rechte Ecke zu stellen, wäre die explodierende Kriminalität in deutschen Städten vielleicht vermeidbar gewesen.

Die stille Mehrheit erwacht

Doch es gibt Hoffnung. Denn die Zeiten, in denen sich die schweigende Mehrheit einschüchtern ließ, neigen sich dem Ende zu. Die Europawahlen haben gezeigt, dass über ein Viertel der Sitze im EU-Parlament mittlerweile von rechtskonservativen Kräften besetzt werden. In Deutschland hat das Scheitern der Ampelkoalition im November 2024 eindrucksvoll demonstriert, wohin ideologische Verbohrtheit führt. Und selbst unter der neuen Großen Koalition unter Friedrich Merz bleibt die Sehnsucht nach einem echten Kurswechsel – weg vom betreuten Denken, hin zu einer offenen Debattenkultur – ungebrochen.

Alfred N. Schindler hat mit seiner Beobachtung einen Nerv getroffen. Die Frage ist nicht, ob er Recht hat – das steht außer Zweifel. Die Frage ist vielmehr, ob wir als Gesellschaft den Mut aufbringen, die Exkommunikation des Andersdenkenden endlich als das zu benennen, was sie ist: ein Angriff auf die Grundfesten unserer freiheitlichen Ordnung. Denn eine Demokratie, in der nur noch eine Meinung erlaubt ist, verdient diesen Namen nicht mehr.

Es wird Zeit, dass wir uns wieder trauen, unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Nicht trotz, sondern gerade wegen der Widerstände. Denn am Ende ist es nicht der Mainstream, der eine Gesellschaft voranbringt – sondern der Mut derjenigen, die es wagen, gegen den Strom zu schwimmen.

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