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22.01.2026
16:32 Uhr

Diplomatischer Durchbruch? Selenskyj verkündet historisches Dreiertreffen in den Emiraten

Diplomatischer Durchbruch? Selenskyj verkündet historisches Dreiertreffen in den Emiraten

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte am Mittwoch ein trilaterales Treffen zwischen Vertretern der USA, Russlands und der Ukraine an. Die Gespräche sollen bereits an diesem Freitag und Samstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden – ein Hoffnungsschimmer nach fast drei Jahren blutigem Konflikt?

Trump gibt sich wortkarg – doch die Botschaft ist klar

Die Ankündigung erfolgte unmittelbar nach einem Gespräch zwischen Selenskyj und US-Präsident Donald Trump. Letzterer kommentierte das Treffen mit dem ihm eigenen Pragmatismus als „gut", ohne sich in Details zu verlieren. Auf die Frage nach seiner Botschaft an den russischen Präsidenten Wladimir Putin antwortete Trump mit entwaffnender Direktheit: „Der Krieg muss beendet werden."

Man mag von Trumps unkonventioneller Außenpolitik halten, was man will – doch eines muss man dem amerikanischen Präsidenten zugestehen: Er scheut sich nicht, dort anzupacken, wo seine Vorgänger jahrelang nur diplomatische Floskeln produzierten. Während die europäischen Verbündeten, allen voran Deutschland, sich in endlosen Debatten über Waffenlieferungen und Sanktionspakete verloren, bringt Washington nun offenbar Bewegung in die festgefahrenen Fronten.

Gespräche auf „technischer Ebene" – was bedeutet das?

Selenskyj selbst dämpfte allzu euphorische Erwartungen. Es handele sich um Gespräche auf „technischer Ebene", erklärte er gegenüber CBS – ein diplomatischer Terminus, der üblicherweise auf die Beteiligung von Vertretern niedrigeren Ranges hindeutet. Mit einem Anflug von Humor fügte er hinzu: „Ich hoffe, die Emirate wissen davon."

Direkte offizielle Treffen zwischen den beiden Kriegsparteien hat es seit mehreren Monaten nicht mehr gegeben. Istanbul war zuletzt Schauplatz solcher Verhandlungen, die jedoch ergebnislos versandeten. Abu Dhabi hingegen diente bereits als Kulisse für informelle Gespräche zwischen russischen und ukrainischen Militärs – allerdings ging es dabei lediglich um den Austausch von Kriegsgefangenen.

Witkoff und Kushner auf dem Weg nach Moskau

Die amerikanische Seite scheint die Sache ernst zu meinen. US-Sondergesandter Steve Witkoff, der in den vergangenen Tagen intensive Gespräche mit ukrainischen Beamten in Davos führte, zeigte sich optimistisch: „Wenn beide Seiten das Problem lösen wollen, werden wir es lösen." Es seien bereits „große Fortschritte" erzielt worden.

Am Donnerstag sollen Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner nach Moskau reisen, um sich persönlich mit Putin zu treffen. Von dort aus geht es direkt weiter nach Abu Dhabi, wo neben militärischen Gesprächen auch Diskussionen über ein sogenanntes „Wohlstandspaket" für die Ukraine auf der Agenda stehen – ein Hilfspaket, das den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach einem möglichen Waffenstillstand fördern soll.

Europa bleibt außen vor – ein Armutszeugnis

Was bei all dem auffällt: Die Europäische Union, die sich so gerne als moralische Instanz in diesem Konflikt inszeniert, spielt bei diesen entscheidenden Verhandlungen keine Rolle. Während Brüssel und Berlin weiterhin mit Sanktionspaketen jonglieren und sich in ideologischen Grabenkämpfen verlieren, übernehmen die USA das Ruder. Ob dies zum Vorteil oder Nachteil der Ukraine gereicht, wird sich zeigen müssen.

Eines steht jedoch fest: Nach fast drei Jahren Krieg, Hunderttausenden Toten und einer zerstörten Infrastruktur ist jeder ernsthafte Versuch, diesen Konflikt zu beenden, zu begrüßen. Die kommenden Tage in Abu Dhabi könnten historisch werden – oder als weitere gescheiterte Friedensinitiative in die Annalen eingehen. Die Welt wird gespannt zusehen.

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