
Edelmetall-Boom: Handelsvolumen an der COMEX explodiert – Anleger flüchten in sichere Häfen

Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Der Terminmarkt für Edelmetalle erlebt einen beispiellosen Ansturm. Die CME Group, Betreiberin der renommierten New Yorker Rohstoffbörse COMEX, hat soeben die Handelsdaten für Dezember 2025 veröffentlicht – und die Ergebnisse dürften selbst hartgesottene Marktbeobachter ins Staunen versetzen.
Rekordverdächtige Steigerungen am Metallterminmarkt
Im Dezember 2025 wechselten durchschnittlich 23,5 Millionen Kontrakte pro Tag den Besitzer. Ein Anstieg von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat mag auf den ersten Blick moderat erscheinen. Doch der wahre Paukenschlag verbirgt sich in den Detailzahlen des Metallsektors: Hier wurden täglich 1,3 Millionen Kontrakte gehandelt – ein geradezu explosiver Sprung von den bescheidenen 539.000 Kontrakten im Dezember 2024.
Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung bei den sogenannten Micro-Kontrakten, die auch Kleinanlegern den Zugang zum Edelmetallmarkt ermöglichen. Die Micro Silver Futures erreichten mit 200.000 Kontrakten einen historischen Höchststand. Die Micro Gold Futures legten im Jahresvergleich um atemberaubende 312 Prozent auf 449.000 Kontrakte zu. Und Silber-Futures? Sie schossen um sage und schreibe 364 Prozent auf 344.000 Kontrakte in die Höhe.
Ein Jahrzehnt der Unsicherheit treibt Anleger in Edelmetalle
Was steckt hinter diesem beispiellosen Ansturm auf Gold und Silber? Die Antwort liegt auf der Hand: In Zeiten galoppierender Staatsverschuldung, geopolitischer Spannungen und einer Geldpolitik, die das Vertrauen in Papierwährungen systematisch untergräbt, suchen immer mehr Menschen Zuflucht in den bewährten Wertaufbewahrungsmitteln der Menschheitsgeschichte.
Das Gesamtjahr 2025 bestätigt diesen Trend eindrucksvoll. Mit durchschnittlich 988.000 gehandelten Metallkontrakten pro Tag verzeichnete die CME einen Anstieg von 34 Prozent gegenüber 2024. Das tägliche Gesamthandelsvolumen über alle Produktklassen hinweg erreichte 28,1 Millionen Kontrakte – sechs Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Flucht aus dem Papiergeldsystem beschleunigt sich
Diese Entwicklung kommt keineswegs überraschend. Während die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz trotz gegenteiliger Wahlversprechen ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen – nichts anderes als ein gigantischer Schuldenberg – auftürmt, während die US-Zinszahlungen auf Staatsschulden astronomische Höhen erreichen und während geopolitische Konflikte von der Ukraine bis zum Nahen Osten eskalieren, erweist sich Gold einmal mehr als der ultimative Krisenschutz.
Die Botschaft der Märkte ist eindeutig: Physische Edelmetalle bleiben in turbulenten Zeiten das Fundament jeder soliden Vermögensstrategie. Wer sein hart erarbeitetes Vermögen vor der schleichenden Enteignung durch Inflation und Währungsverfall schützen möchte, kommt an Gold und Silber nicht vorbei.
Edelmetalle als unverzichtbarer Portfoliobaustein
Die explodierenden Handelsvolumina an der COMEX sind mehr als nur trockene Statistik. Sie sind ein Weckruf für jeden, der die Zeichen der Zeit zu lesen versteht. In einem breit gestreuten Anlageportfolio sollten physische Edelmetalle einen festen Platz einnehmen – als Versicherung gegen die Unwägbarkeiten einer Welt, in der politische Fehlentscheidungen und wirtschaftliche Experimente zur Tagesordnung gehören.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.
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