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Kettner Edelmetalle
19.04.2026
18:15 Uhr

Eskalation am Persischen Golf: Trump droht Iran mit Totalzerstörung – Tankerverkehr in der Straße von Hormus steht still

Eskalation am Persischen Golf: Trump droht Iran mit Totalzerstörung – Tankerverkehr in der Straße von Hormus steht still

Was sich derzeit in der Straße von Hormus abspielt, hat das Potenzial, die gesamte Weltwirtschaft in eine Energiekrise zu stürzen. Der Tankerverkehr durch eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt ist am Sonntagmorgen nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Mehrere Tanker drehten innerhalb der letzten 24 Stunden ab, iranische Beamte erneuerten ihre Drohungen, auch die Meerenge Bab al-Mandab zu schließen. Die Lage spitzt sich dramatisch zu – und mittendrin steht ein US-Präsident, der keine Geduld mehr kennt.

Witkoff auf dem Weg nach Pakistan – Verhandlungen unter Hochdruck

Donald Trump bestätigte gegenüber Fox News, dass sein Sondergesandter Steve Witkoff nach Islamabad reise, um dort mit iranischen Unterhändlern zu sprechen. Die Gespräche sollen am Dienstag beginnen und möglicherweise bis Mittwoch andauern. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump, seine Vertreter würden „morgen Abend vor Ort sein, für Verhandlungen". Gleichzeitig ließ er keinen Zweifel daran, was passiere, sollte keine Einigung erzielt werden.

Die Worte des 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten könnten kaum unmissverständlicher sein: Man werde „jedes einzelne Kraftwerk und jede einzelne Brücke im Iran zerstören", sollte Teheran den angebotenen Deal nicht annehmen. „No more Mr. Nice Guy", so Trump wörtlich. Sie würden „schnell fallen" und „leicht fallen". Es sei ihm eine „Ehre", das zu tun, was andere Präsidenten in den letzten 47 Jahren hätten tun sollen.

Iran spielt ein gefährliches Doppelspiel

Die Chronologie der Ereignisse liest sich wie ein geopolitischer Thriller. Am Freitag öffnete Iran die Straße von Hormus kurzzeitig wieder – nur um sie am Samstagmorgen abrupt erneut zu schließen. Iranische Kräfte sollen dabei sogar auf Schiffe gefeuert haben, die versuchten, die Meerenge zu passieren. Unter den Beschossenen befanden sich offenbar ein französisches Schiff und ein britischer Frachter. Zwei indische Schiffe meldeten ebenfalls Beschuss und kehrten in den Persischen Golf zurück.

Trump warf Teheran vor, „ein bisschen niedlich" zu spielen mit diesem Hin und Her. Eine bemerkenswert milde Formulierung angesichts der Tatsache, dass hier auf Handelsschiffe geschossen wird. Der US-Präsident bezeichnete die iranischen Aktionen als „schwere Verletzung" der Waffenstillstandsvereinbarung und stellte klar: „Es wird passieren. So oder so. Auf die nette Art oder auf die harte Art."

Irans Parlamentssprecher räumt „Fortschritte" ein

Interessanterweise gab Mohammad Bagher Ghalibaf, Sprecher des iranischen Parlaments und einer der führenden Unterhändler Teherans, im nationalen Fernsehen zu, dass es „Fortschritte" mit Washington gegeben habe. Allerdings bestünden noch erhebliche Lücken und fundamentale Differenzen. Man sei „noch weit von der finalen Diskussion entfernt", so Ghalibaf. Seine Warnung war unmissverständlich: Sollten die USA die Blockade nicht aufheben, werde der Verkehr in der Straße von Hormus „definitiv eingeschränkt" bleiben.

Die wirtschaftlichen Dimensionen sind gewaltig

Durch die Straße von Hormus fließt ein erheblicher Teil des weltweiten Öltransports. Eine dauerhafte Schließung würde die globalen Energiemärkte in Aufruhr versetzen und die ohnehin fragile Weltwirtschaft zusätzlich belasten. Trump selbst bezifferte die täglichen Verluste für Iran auf 500 Millionen Dollar und argumentierte, die Vereinigten Staaten verlören „nichts". Stattdessen würden Schiffe bereits jetzt nach Texas, Louisiana und Alaska umgeleitet, um dort zu laden – „mit freundlicher Empfehlung der Revolutionsgarden", wie Trump sarkastisch anmerkte.

Auf der Prognoseplattform Polymarket lagen die Chancen, dass sich der Schiffsverkehr bis Ende des Monats normalisiert, bei lediglich 28 Prozent. Noch wenige Stunden zuvor hatten sie bei mageren 18 Prozent gelegen. Die Wahrscheinlichkeit eines dauerhaften Friedensabkommens zwischen den USA und Iran bis Mai 2026 wird dort immerhin mit 63 Prozent bewertet – ein Zeichen dafür, dass die Märkte trotz aller Eskalation noch an eine diplomatische Lösung glauben.

Geopolitische Verwerfungen – und Europa schweigt

Besonders bemerkenswert ist die geopolitische Dimension dieser Krise. Analysten warnen bereits, dass Amerikas Iran-Operationen China in die Hände spielen könnten, das seinen Einfluss in Südostasien auf Kosten der USA ausbaue. Mehrere NATO-Verbündete sollen sich bereits von Washington distanzieren. Für Europa, das ohnehin unter den Folgen des Ukraine-Krieges und einer schwächelnden Wirtschaft leidet, könnte eine Energiekrise am Persischen Golf zum Albtraum werden.

Und was macht Deutschland? Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat sich ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen geleistet, das die Inflation weiter anheizen dürfte. Eine Energiekrise durch die Hormus-Blockade käme zur denkbar ungünstigsten Zeit. Doch statt sich auf solche realen Bedrohungen vorzubereiten, hat man in Berlin jahrelang lieber über Gendersternchen und Klimaneutralität debattiert. Die bittere Ironie: Wer seine eigene Energieversorgung mutwillig sabotiert – Stichwort Atomausstieg –, steht bei einer globalen Energiekrise besonders nackt da.

Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle als Krisenwährung unverzichtbar sind. Geopolitische Spannungen, drohende Energiekrisen und eine zunehmend unberechenbare Weltordnung treiben Anleger in sichere Häfen. Gold und Silber haben über Jahrtausende bewiesen, dass sie in Zeiten der Unsicherheit ihren Wert bewahren – ganz im Gegensatz zu Papierwährungen, die von der Druckerpresse und politischen Entscheidungen abhängen. Wer sein Vermögen langfristig sichern möchte, sollte physische Edelmetalle als festen Bestandteil eines breit gestreuten Portfolios in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen wurden, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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