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Kettner Edelmetalle
18.03.2026
06:15 Uhr

Eskalation am Persischen Golf: US-Bunkerbrecher gegen iranische Stellungen an der Straße von Hormus

Was sich seit Wochen wie ein düsteres Drehbuch liest, nimmt immer bedrohlichere Züge an: Die Vereinigten Staaten haben schwere bunkerbrechende Bomben gegen iranische Raketenstellungen an der strategisch bedeutsamen Straße von Hormus eingesetzt. Jede einzelne dieser Spezialbomben wiegt knapp 2,3 Tonnen – ein Kaliber, das normalerweise für die Zerstörung tief vergrabener Bunkeranlagen reserviert ist. Das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) bestätigte den „erfolgreichen Einsatz" mehrerer dieser Geschosse gegen iranische Marschflugkörper-Stellungen, die nach Angaben des Pentagons eine unmittelbare Bedrohung für den internationalen Schiffsverkehr dargestellt hätten.

Die Straße von Hormus: Nadelöhr der Weltwirtschaft

Man muss sich die Dimension vor Augen führen: Durch diese schmale Meerenge fließt rund ein Fünftel des gesamten weltweiten Öl- und Flüssiggastransports. Wer die Straße von Hormus kontrolliert, hält gewissermaßen den Finger am Pulsschlag der globalen Energieversorgung. Dass der Iran diese Passage seit Kriegsbeginn zu blockieren versucht, ist nicht nur ein militärischer Akt – es ist ein ökonomischer Angriff auf die gesamte westliche Welt. Die Auswirkungen auf die Energiepreise dürften auch den deutschen Verbraucher empfindlich treffen, der ohnehin schon unter einer verfehlten Energiepolitik der vergangenen Jahre leidet.

Teheran bestätigt Tod von Schlüsselfiguren des Regimes

Parallel zur militärischen Eskalation am Golf hat der Iran den Tod zweier hochrangiger Funktionäre bestätigt. Ali Laridschani, der Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrates und von vielen Beobachtern als „De-facto-Führer des iranischen Regimes" eingestuft, sei bei einem israelischen Luftangriff getötet worden. Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars erklärte ihn zum „Märtyrer". Auf seinem ehemaligen Konto im Onlinedienst X hieß es pathetisch, „ein Diener Gottes ist als Märtyrer zu seinem Herrn gelangt."

Ebenfalls bestätigt wurde der Tod von Brigadegeneral Gholamresa Soleimani, dem Kommandeur der paramilitärischen Basidsch-Miliz. Die Revolutionsgarden sprachen von einer „terroristischen Attacke des amerikanisch-zionistischen Feindes". Beide Funktionäre sollen bereits am Mittwoch beigesetzt werden. Korrespondenten vor Ort ordnen die Verluste allerdings nüchtern ein: Die iranische Sicherheitsstruktur sei dezentral organisiert, weshalb der Tod einzelner Führungsfiguren – so prominent sie auch gewesen sein mögen – keine gravierenden strukturellen Auswirkungen haben dürfte.

Laridschanis Tod erschwert Verhandlungslösung

Was jedoch schwer wiegt: Der 67-jährige Laridschani galt als eine der wenigen Stimmen im iranischen Machtapparat, die den Iran auch nach außen vertraten und als potenzielle Gesprächspartner für diplomatische Lösungen in Frage kamen. Sein Tod dürfte es für Washington erheblich schwieriger machen, eine Verhandlungslösung für ein mögliches Ende des Konflikts zu finden. Ein bemerkenswertes Detail am Rande: Noch vor seinem Tod hatte Laridschani angekündigt, den Widerstand gegen die USA und Israel fortsetzen zu wollen.

Iran schlägt zurück – Golfstaaten unter Beschuss

Die iranische Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Bei einem heftigen Vergeltungsangriff mit Raketen auf Israel wurden in der Stadt Ramat Gan nahe Tel Aviv zwei Menschen getötet – ein Mann und eine Frau im Alter zwischen 70 und 80 Jahren. Besonders perfide: Die iranischen Streitkräfte setzten dabei Medienberichten zufolge mit Streumunition versehene Gefechtsköpfe ein – eine Waffe, die international geächtet ist und wahllos Zivilisten trifft.

Doch nicht nur Israel steht im Fadenkreuz Teherans. Mehrere Golfstaaten meldeten Drohnen- und Raketenangriffe auf ihr Territorium. In Dubai berichteten Journalisten von mehreren lauten Explosionen. Saudi-Arabien erklärte, seine Armee habe sechs Drohnen im Osten des Landes zerstört. Kuwait teilte mit, die Luftabwehr fange „derzeit feindliche Raketen- und Drohnenangriffe" ab. Irans neues Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei – der auf seinen bei einem Angriff getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei folgte – hatte die Golfstaaten zuvor ultimativ aufgefordert, US-Stützpunkte auf ihrem Territorium zu schließen. Andernfalls würden die Angriffe fortgesetzt.

Der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate in Deutschland, Ahmed Alattar, betonte die Zusammenarbeit mit den USA zur Verhinderung einer weiteren Eskalation, pochte aber zugleich auf das „volle Recht auf Selbstverteidigung nach internationalem Recht".

Beirut im Kreuzfeuer – Israel greift ohne Vorwarnung an

Als wäre die Lage nicht schon explosiv genug, weitete Israel seine Operationen auch auf den Libanon aus. Im Zentrum der Hauptstadt Beirut wurden bei Luftangriffen mindestens sechs Menschen getötet und 24 weitere verletzt. Libanesische Medien berichteten von Angriffen ohne Vorwarnung in den zentralen Stadtteilen Sukak al-Blat und Basta. Erst anschließend rief die israelische Armee die Bewohner des Viertels Baschura zur Evakuierung auf – man werde dort in Kürze gegen eine Anlage der pro-iranischen Hisbollah-Miliz vorgehen.

Auch die US-Botschaft in Bagdad geriet erneut unter Beschuss. Augenzeugen berichteten von Feuer auf dem Botschaftsgelände nach einem kombinierten Raketen- und Drohnenangriff.

Risse im westlichen Lager

Bemerkenswert ist, dass sich zunehmend Risse im westlichen Lager zeigen. Der Leiter des US-amerikanischen Nationalen Terrorabwehr-Zentrums (NCTC), Joe Kent – ein enger Gefolgsmann von Präsident Donald Trump –, trat aus Protest gegen den Iran-Krieg zurück. Der Iran sei „keine unmittelbare Bedrohung" für die USA gewesen, schrieb Kent auf der Plattform X. Irans Außenminister Abbas Araghtschi nutzte den Rücktritt propagandistisch und erklärte, die „Welle globaler Auswirkungen" des Krieges habe „gerade erst begonnen" und werde „alle treffen, unabhängig von Wohlstand, Glauben oder Herkunft".

Immer mehr Stimmen, darunter europäische und US-amerikanische Vertreter, würden den Krieg gegen den Iran als „ungerecht" bezeichnen, so Araghtschi. Ob diese Einschätzung der Realität entspricht oder bloße Propaganda darstellt, sei dahingestellt. Fest steht: Die geopolitischen Verwerfungen dieses Konflikts werden auch Europa und Deutschland nicht verschonen.

Was bedeutet das für Deutschland und Europa?

Für den deutschen Bürger stellt sich die bange Frage: Wie lange kann sich die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz noch hinter diplomatischen Floskeln verstecken? Die Blockade der Straße von Hormus trifft die ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft ins Mark. Steigende Energiepreise, explodierende Transportkosten, eine Inflation, die durch das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen ohnehin befeuert wird – die Rechnung für diesen Konflikt wird am Ende der deutsche Steuerzahler begleichen müssen.

Saudi-Arabien hat derweil Außenminister arabischer und islamischer Staaten zu Beratungen nach Riad eingeladen, um „Sicherheit und Stabilität in der Region" zu fördern. Ob solche Treffen mehr als Symbolpolitik sind, darf bezweifelt werden. Im Iran selbst riefen die Behörden zu Großdemonstrationen auf – das Staatsfernsehen zeigte riesige Menschenmengen in Teheran, die iranische Fahnen schwenkten. Israels Präsident Izchak Herzog hingegen sah in der Tötung Laridschanis eine „Chance für Proteste" der iranischen Bevölkerung gegen ihr eigenes Regime.

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Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für etwaige Verluste, die aus der Nutzung der hier bereitgestellten Informationen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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