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Kettner Edelmetalle
20.03.2026
06:58 Uhr

Eskalation am Persischen Golf: Washington verlegt Kampfverbände und erwägt Bodentruppen gegen Iran

Was vor wenigen Monaten noch als undenkbar galt, nimmt nun bedrohliche Konturen an. Die Vereinigten Staaten verstärken ihre ohnehin massive Militärpräsenz im Nahen Osten abermals – und die Zeichen stehen auf weitere Eskalation. Ein aus drei Kriegsschiffen bestehender Landungsverband mit der 31. Marineinfanterieeinheit befindet sich auf dem Weg in den Persischen Golf. Gleichzeitig sollen in Washington Planspiele laufen, die selbst hartgesottene Sicherheitsexperten aufhorchen lassen: Bodentruppen an Irans Küste.

Ein Krieg, der längst außer Kontrolle gerät

Man muss sich die Chronologie dieser Eskalation vor Augen führen, um das ganze Ausmaß des Wahnsinns zu begreifen. Am 28. Februar begannen die USA und Israel gemeinsam Luftangriffe auf den Iran – wohlgemerkt während noch Verhandlungen mit Teheran liefen. Diplomatie als Feigenblatt, während die Bomber bereits aufgetankt wurden. Präsident Trump begründete den Angriff mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm sowie einer angeblich unmittelbaren Bedrohung für die USA und ihre Verbündeten. Bei den ersten Schlägen auf Teheran wurde Irans geistliches Oberhaupt Ali Chamenei getötet; sein Sohn Modschtaba trat die Nachfolge an.

Seither hat das US-Militär nach eigenen Angaben mehr als 7.000 Ziele im Iran beschossen, mindestens 40 Minenlegeboote und elf U-Boote zerstört. Die Kosten? Dreizehn gefallene US-Soldaten, rund 200 Verwundete – und eine Rechnung, die sich gewaschen hat. Das Pentagon hat beim Weißen Haus einen Finanzierungsantrag über mehr als 200 Milliarden Dollar eingereicht. Zweihundert Milliarden. Man lasse sich diese Zahl auf der Zunge zergehen.

Hegseth gibt den starken Mann – doch die Fragen bleiben

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth trat vor die Kameras und wies Darstellungen zurück, die USA bewegten sich auf einen endlosen Konflikt ohne klares Ziel zu. „An unseren Zielen hat sich nichts geändert. Wir liegen im Plan und auf Kurs", verkündete er mit jener Selbstgewissheit, die man aus dem Pentagon seit den Tagen des Irak-Krieges nur allzu gut kennt. Die Ziele seien weiterhin die Zerstörung iranischer Raketenwerfer, der Rüstungsindustrie und der Marine sowie die Verhinderung einer iranischen Atomwaffe.

Als Beleg für die amerikanische Dominanz verwies Hegseth auf Angriffe auf die iranische Ölinsel Kharg, über die rund 90 Prozent der iranischen Ölexporte abgewickelt werden. Die Botschaft war unmissverständlich: Washington habe das Schicksal des Iran in der Hand. Doch wer erinnert sich nicht an ähnlich triumphale Töne zu Beginn des Afghanistan-Einsatzes? Oder des Irak-Krieges? Die Geschichte lehrt, dass militärische Überlegenheit allein noch keinen Frieden schafft.

Bodentruppen auf Kharg? Trump weicht aus

Besonders brisant sind Berichte, wonach die Trump-Regierung die Entsendung Tausender zusätzlicher Soldaten in die Region erwäge. Zu den diskutierten Optionen gehöre die Sicherung der freien Durchfahrt von Öltankern durch die Straße von Hormus – vorrangig mit Luft- und Seestreitkräften. Doch damit nicht genug: Auch ein Einsatz von US-Bodentruppen auf der strategisch bedeutsamen Ölinsel Kharg sowie an Irans Küstenlinie werde offenbar ernsthaft erwogen.

Präsident Trump selbst wich einer direkten Frage nach weiteren Truppenentsendungen geschickt aus. Er schicke keine Soldaten „irgendwohin", sagte er – sollte er es tun, werde er es der Presse nicht mitteilen. Eine Antwort, die alles offenlässt und nichts ausschließt. Klassischer Trump.

Die menschlichen Kosten – eine erschreckende Bilanz

Während in Washington über Milliarden und Strategien debattiert wird, sterben Menschen. Iranische Stellen sprachen zuletzt von rund 1.270 bis 1.332 getöteten Zivilisten. Die US-basierte Menschenrechtsorganisation HRANA berichtete dagegen von mehr als 3.100 Toten im Iran insgesamt, darunter 1.369 Zivilisten. Eine belastbare Gesamtzahl getöteter iranischer Soldaten liegt bislang nicht vor. Die Diskrepanz zwischen den Zahlen ist bezeichnend – und beunruhigend.

Der Iran reagierte seinerseits mit Vergeltungsschlägen gegen US-Militäreinrichtungen und Infrastrukturanlagen in verbündeten Golfstaaten. Eine Spirale der Gewalt, deren Ende nicht absehbar ist.

Was bedeutet das für Europa – und für Deutschland?

Für Deutschland und Europa hat dieser Konflikt weitreichende Konsequenzen, die weit über geopolitische Machtspiele hinausgehen. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt – rund ein Fünftel des globalen Ölhandels passiert diese Meerenge. Jede weitere Eskalation treibt die Energiepreise in die Höhe und befeuert die ohnehin grassierende Inflation. Ein Land wie Deutschland, das sich unter der Vorgängerregierung mutwillig von russischem Gas abgeschnitten hat und nun auch noch mit explodierenden Ölpreisen konfrontiert wird, steht vor einer energiepolitischen Zerreißprobe.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz wäre gut beraten, sich nicht blindlings in das nächste amerikanische Militärabenteuer hineinziehen zu lassen. Die Erfahrungen aus Afghanistan – zwanzig Jahre Einsatz, Milliarden an Kosten, ein desaströser Abzug – sollten als mahnendes Beispiel dienen. Doch ob Berlin den Mut aufbringt, Washington gegenüber eine eigenständige Position zu vertreten, darf bezweifelt werden.

In Zeiten solcher geopolitischer Verwerfungen zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, das eigene Vermögen breit aufzustellen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich in Krisenzeiten seit Jahrtausenden als verlässlicher Wertspeicher bewährt. Während Papierwährungen durch Inflation und Kriegsfinanzierung entwertet werden, behält das Edelmetall seinen inneren Wert – eine Lektion, die gerade in diesen turbulenten Zeiten nicht oft genug wiederholt werden kann.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der dargestellten Informationen wird keine Haftung übernommen.

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