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Kettner Edelmetalle
05.02.2026
06:32 Uhr

Eskalation im Nahen Osten: USA brechen Atomgespräche mit Iran ab – Europa droht zum Kollateralschaden zu werden

Die diplomatischen Bemühungen zwischen Washington und Teheran sind erneut gescheitert. Die für den 6. Februar 2026 geplanten Verhandlungen in Oman wurden von amerikanischer Seite abgesagt, nachdem der Iran sich weigerte, über mehr als nur sein Atomprogramm zu sprechen. Was auf den ersten Blick wie ein weiterer Rückschlag in den endlosen Nahostverhandlungen erscheint, könnte sich für Europa als wirtschaftliche Katastrophe entpuppen.

Washingtons Ultimatum und Teherans Verweigerung

Die Fronten könnten verhärteter kaum sein. Ursprünglich sollten die Gespräche in Istanbul stattfinden, doch der Iran bestand auf einer Verlegung nach Oman und einem strikt bilateralen Format. Teheran wollte ausschließlich über sein nukleares Programm verhandeln – ballistische Raketen, regionale Konflikte und die iranische Außenpolitik sollten außen vor bleiben. Für Washington war dies inakzeptabel.

Ein hochrangiger US-Beamter brachte die Situation mit entwaffnender Klarheit auf den Punkt: „Wir sagten ihnen, das ist es oder nichts, und sie sagten ‚ok, dann nichts'." Diese Aussage offenbart die ganze Tragweite des diplomatischen Scheiterns. Beide Seiten scheinen nicht mehr an einer Einigung interessiert zu sein – oder zumindest nicht zu den Bedingungen der jeweils anderen Partei.

Israels Schatten über den Verhandlungen

Wer die wahren Drahtzieher hinter dem amerikanischen Verhandlungsabbruch sucht, muss nicht lange forschen. US-Außenminister Marco Rubio machte die Prioritäten der Trump-Administration unmissverständlich deutlich: „Wir werden kein Atomabkommen mit dem Iran unterzeichnen, das nicht die Reichweite seiner ballistischen Raketen begrenzt, damit diese Israel nicht länger bedrohen können."

Es ging also nie primär um amerikanische Sicherheitsinteressen. Die Forderungen Israels bestimmen offenkundig die Verhandlungslinie Washingtons. Für den Iran käme ein Verzicht auf sein Raketenprogramm und seine außenpolitische Souveränität einer bedingungslosen Kapitulation gleich – einer Unterwerfung unter eine Vasallenherrschaft, wie es aus Teheran unisono heißt.

Kriegsvorbereitungen auf beiden Seiten

Die Spannungen eskalieren derweil weiter. US-Streitkräfte haben bereits eine iranische Drohne in der Arabischen See abgeschossen. Berichten zufolge fanden im Iran zudem verdächtige Explosionen statt, deren Timing auf eine Fortsetzung verdeckter Operationen hindeutet. Der ehemalige Berater des iranischen JCPOA-Verhandlungsteams, Seyed Mohammad Marandi, warnte unmissverständlich: „Es ist an der Zeit, alle Länder, die US-Basen in der Region des Persischen Golfs beherbergen, unverzüglich zu verlassen."

Diese Warnung lässt aufhorchen. Sie deutet darauf hin, dass Teheran einen unmittelbaren Angriff erwartet und bereit ist, sämtliche amerikanische Militärbasen in der Region ins Visier zu nehmen. Der Iran scheint sich für einen Showdown gerüstet zu fühlen – möglicherweise in dem Glauben, während der jüngsten Unruhen alle westlichen Agenten im Land identifiziert und neutralisiert zu haben.

Europa als Hauptleidtragender eines möglichen Konflikts

Während Washington und Teheran ihre Muskeln spielen lassen, droht Europa zum eigentlichen Verlierer dieser Eskalation zu werden. Sollte die Straße von Hormus vermint werden und der Jemen – wie angekündigt – in den Konflikt eintreten und die Einfahrt zum Roten Meer blockieren, hätte dies verheerende Folgen für die europäische Wirtschaft.

Schon allein steigende Versicherungsprämien für die Schifffahrt würden die ohnehin angeschlagene europäische Industrie schwer treffen – und das, ohne dass eine einzige Mine gelegt wurde. Die USA wären von einem solchen Szenario lediglich am Rande betroffen. Die Hauptlast trüge einmal mehr der alte Kontinent, dessen politische Führung sich in den vergangenen Jahren konsequent in die Abhängigkeit amerikanischer Außenpolitik manövriert hat.

Ein Krieg, der beiden Seiten nützen könnte?

Zyniker mögen anmerken, dass sowohl für Donald Trump als auch für die iranische Führung ein begrenzter Konflikt durchaus von Nutzen sein könnte, um die jeweilige Bevölkerung hinter sich zu scharen. Doch die Risiken einer unkontrollierten Eskalation sind immens. Neun Länder der Region versuchen bereits, die USA umzustimmen – aus berechtigter Angst vor einem Flächenbrand.

Die deutsche Bundesregierung unter Kanzler Merz täte gut daran, sich auf die möglichen wirtschaftlichen Verwerfungen vorzubereiten, anstatt blind der amerikanischen Linie zu folgen. Doch angesichts der bisherigen außenpolitischen Orientierung Berlins dürfte auch diese Krise wieder ohne eigenständige europäische Position vorübergehen. Die Zeche zahlt am Ende der deutsche Bürger – wie so oft in den vergangenen Jahren.

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