
Fiat-Geld am Abgrund: Ökonom warnt vor dem Kollaps des globalen Finanzsystems

Das globale Finanzsystem steht vor einem Wendepunkt, der die Grundfesten unserer Währungsordnung erschüttern könnte. Dr. Mark Thornton vom renommierten Mises Institute schlägt Alarm: Das Fiat-Geld liege praktisch „auf der Intensivstation". Eine Diagnose, die angesichts der aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten kaum überraschen dürfte – und dennoch von den politischen Entscheidungsträgern geflissentlich ignoriert wird.
Zentralbanken verlieren das Vertrauen ineinander
Was Thornton im Gespräch mit Kitco News offenbart, gleicht einem Offenbarungseid des modernen Geldsystems. Das wachsende Misstrauen unter den Zentralbanken selbst sowie die bedrohliche Instabilität auf den Märkten für Staatsanleihen – insbesondere in Japan – deuten auf eine tiefgreifende Veränderung der globalen Währungsordnung hin. Wenn selbst die Hüter des Geldes einander nicht mehr trauen, was sagt das über den Zustand unseres Finanzsystems aus?
Die jüngsten Marktturbulenzen unterstreichen diese Warnung eindrucksvoll. US-Aktien gaben nach, während der Silberpreis heftig schwankte und kurzzeitig fast 96 Dollar pro Unze erreichte. Solche Ausschläge sind keine Zufälle, sondern Symptome eines Systems, das aus den Fugen gerät.
Gold als sicherer Hafen: Polen macht es vor
Während westliche Politiker noch immer an der Illusion unbegrenzter Geldschöpfung festhalten, handeln andere Nationen bereits. Die Entscheidung Polens, zusätzlich 150 Tonnen Gold im Wert von fast 23 Milliarden Dollar zu erwerben, spiegelt eine strategische Abkehr von Anleihen hin zu harten Reserven wider. Ein kluger Schachzug, der zeigt, dass zumindest einige Länder die Zeichen der Zeit erkannt haben.
Thornton bringt diesen Trend mit der zunehmenden Instrumentalisierung der Finanzwelt in Verbindung. Das Beispiel Russland ist dabei besonders aufschlussreich: Während die Devisenreserven des Landes eingefroren wurden, ist der Wert seiner Goldreserven seit 2022 stark gestiegen. Eine Lektion, die auch Deutschland beherzigen sollte – doch davon ist in Berlin wenig zu spüren.
Silber: Die unterschätzte Krise
Besonders brisant ist Thorntons Warnung vor einer strukturellen Krise der Silberversorgung. Rund 70 bis 75 Prozent der Silberproduktion sind lediglich ein Nebenprodukt des Abbaus von unedlen Metallen. Eine schwächere Wirtschaftstätigkeit führt daher paradoxerweise zu einer Verringerung des Angebots. In Verbindung mit anhaltenden Defiziten und dem permanenten industriellen Verbrauch von Silber – etwa in der Solarenergie – dürfte diese Konstellation im Laufe der Zeit zu deutlich höheren Preisen führen.
Der Wolkenkratzer-Fluch: Ein Warnsignal aus Saudi-Arabien
Ein weiteres Alarmsignal sieht der Experte in der raschen Wiederaufnahme des Baus des Jeddah Towers in Saudi-Arabien. Seine berühmte „Skyscraper Curse"-Theorie verbindet rekordverdächtige Bauprojekte mit Exzessen am Ende eines Konjunkturzyklus, denen oft Finanzkrisen vorausgehen. Wer die Geschichte kennt, weiß: Das Empire State Building wurde kurz vor der Großen Depression fertiggestellt, der Burj Khalifa kurz vor der Finanzkrise 2008.
Reale Werte statt politischer Versprechen
Mit Blick auf das Jahr 2026 bleibt Thornton gegenüber Finanzanlagen und staatlichen Lösungen skeptisch. Er geht davon aus, dass reale Vermögenswerte, insbesondere Agrarrohstoffe, Aktien übertreffen werden. Seine Botschaft ist eindeutig: Anleger sollten sich weniger auf politische Entscheidungsträger und mehr auf greifbare Werte verlassen, da das Vertrauen in das Fiat-System weiter sinkt.
Diese Einschätzung deckt sich mit der Erfahrung vieler Generationen vor uns. In Zeiten der Unsicherheit haben sich physische Edelmetalle stets als verlässlicher Wertspeicher erwiesen. Während Papiergeld durch Inflation entwertet werden kann und Staatsanleihen vom Wohlwollen der Regierungen abhängen, behält Gold seinen intrinsischen Wert über Jahrhunderte hinweg.
„Das Vertrauen in das Fiat-System sinkt weiter" – eine Erkenntnis, die jeden Sparer und Anleger zum Nachdenken bringen sollte.
Angesichts der aktuellen Entwicklungen erscheint eine Beimischung physischer Edelmetalle zu einem breit gestreuten Anlageportfolio sinnvoller denn je. Gold und Silber bieten nicht nur Schutz vor Inflation, sondern auch vor den systemischen Risiken eines Finanzsystems, das zunehmend auf tönernen Füßen steht.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.
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