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29.11.2025
11:50 Uhr

Frankreichs Griff nach der Stahlindustrie: Wenn Sozialismus zur letzten Rettung wird

Die französische Nationalversammlung hat am vergangenen Freitag ein bemerkenswertes Signal gesendet. Mit überwältigender Mehrheit von 127 Stimmen votierten die Abgeordneten für die Verstaatlichung der französischen Niederlassungen des Stahlgiganten ArcelorMittal. Nur 41 Parlamentarier wagten es, sich diesem sozialistischen Reflex entgegenzustellen oder enthielten sich – darunter bezeichnenderweise die Fraktion von Marine Le Pen und die Regierungsparteien des angeschlagenen Präsidenten Macron.

Der verzweifelte Griff nach dem Staatseigentum

Was sich hier abspielt, ist mehr als nur ein französisches Phänomen. Es ist der Vorbote einer gesamteuropäischen Entwicklung, die uns alle betreffen wird. Die EU-Eliten haben mit ihrer wahnwitzigen Klimapolitik und der Dekarbonisierungshysterie die europäische Grundstoffindustrie systematisch an die Wand gefahren. Nun, da die Scherben ihrer Politik überall sichtbar werden, greifen sie zum letzten Mittel: der Verstaatlichung.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Etwa 15.000 Menschen arbeiten direkt in den französischen ArcelorMittal-Werken, weitere 80.000 Arbeitsplätze hängen indirekt von der Stahlproduktion ab. Diese Menschen sind Geiseln einer Politik geworden, die erst die Rahmenbedingungen zerstört und dann mit Steuergeld die Trümmer aufkaufen will.

Die grüne Transformation als Totengräber der Industrie

Die Stahlproduktion steht exemplarisch für das Versagen der europäischen Klimapolitik. Energieintensive Betriebe werden durch astronomische Strompreise und irrsinnige CO₂-Abgaben in die Knie gezwungen. Gleichzeitig verlangt Brüssel milliardenschwere Investitionen in unausgereifte Wasserstofftechnologien und Elektroöfen. Das Ergebnis? Massenhafte Produktionsverlagerungen nach China, Indien und in die USA, wo man noch weiß, was wirtschaftliche Vernunft bedeutet.

„Die Antwort der EU-Europäer auf die selbst verursachte Wirtschaftskrise besteht zunehmend in der Verstaatlichung immer weiterer Bereiche des wirtschaftlichen Lebens."

Frankreichs sozialistische DNA erwacht

Dass ausgerechnet Frankreich voranprescht, überrascht kaum. Das Land blickt auf eine unrühmliche Tradition staatlicher Eingriffe zurück. Wer erinnert sich nicht an die Verstaatlichungsorgie unter François Mitterrand in den 1980er Jahren? Damals wurden Banken, Versicherungen und Industriekonzerne reihenweise verstaatlicht. Das Ergebnis kennen wir: Eine Staatsquote von über 57 Prozent, eine Verschuldung, die auf 120 Prozent des BIP zurast, und eine Wirtschaft, die ohne permanente Subventionen längst kollabiert wäre.

Die Befürworter der Verstaatlichung argumentieren mit der üblichen Leier: ArcelorMittal würde trotz staatlicher Subventionen kaum noch in Frankreich investieren und stattdessen Gewinne an Aktionäre ausschütten. Als ob Unternehmen Wohlfahrtsvereine wären! In einer funktionierenden Marktwirtschaft investieren Unternehmen dort, wo es sich lohnt. Wenn es sich in Frankreich nicht mehr lohnt, liegt das nicht am bösen Kapitalismus, sondern an einer Politik, die Investitionen systematisch unattraktiv macht.

Deutschland als nächstes Opfer?

Was in Frankreich beginnt, wird nicht dort enden. Sollte der französische Senat kippen und die Verstaatlichung durchgehen, wird die Debatte wie ein Lauffeuer auf Deutschland überspringen. Die Zeichen stehen bereits auf Sturm. Unsere neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat trotz vollmundiger Versprechen bereits ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für „Infrastruktur" aufgelegt. Die Klimaneutralität bis 2045 wurde sogar im Grundgesetz verankert – ein Blankoscheck für weitere Staatsinterventionen.

Brüssels Zwei-Billionen-Euro-Wahnsinn

Als wäre das nicht genug, plant die EU-Kommission für die Jahre 2028 bis 2034 ein Budget von fast zwei Billionen Euro, davon 750 Milliarden für „Klimasubventionen". Man muss sich diese Dimension vor Augen führen: Während die europäische Wirtschaft unter der Last von Regulierungen und Abgaben ächzt, schaufelt Brüssel noch mehr Geld in genau jene Programme, die unsere Wettbewerbsfähigkeit zerstören.

Die Wirtschaftsverbände flehen mittlerweile um Vernunft, fordern die Abkehr vom Verbrennerverbot und ein Ende des zerstörerischen CO₂-Zertifikatehandels. Doch ihre Rufe verhallen ungehört in den Brüsseler Glaspalästen. Die Eurokraten sind längst zu Profiteuren ihrer eigenen Extraktionswirtschaft geworden, die sie im Namen des Klimaschutzes errichtet haben.

Der Teufelskreis der Staatswirtschaft

Was wir erleben, ist ein klassischer Teufelskreis. Erst zerstört die Politik mit überbordender Regulierung und ideologiegetriebenen Vorgaben die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie. Dann „rettet" sie die strauchelnden Unternehmen mit Steuergeld und Verstaatlichung. Das Ergebnis sind ineffiziente Staatsbetriebe, die noch mehr Subventionen verschlingen und die Steuerlast weiter in die Höhe treiben.

Europa bräuchte in dieser Stunde eine radikale Kehrtwende: Rückbau der Bürokratie, Ende der Klimahysterie, Rückkehr zur Marktwirtschaft. Stattdessen erleben wir das genaue Gegenteil. Die politische Klasse klammert sich an ihre grünen Dogmen und beantwortet jede Krise mit noch mehr Staat, noch mehr Schulden, noch mehr Kontrolle.

Ein düsterer Ausblick

Die Abstimmung in der französischen Nationalversammlung ist mehr als nur eine nationale Posse. Sie ist ein Menetekel für ganz Europa. Wenn selbst in Frankreich, wo die desaströsen Folgen der Staatswirtschaft offensichtlich sind, die Mehrheit wieder nach Verstaatlichung ruft, dann steht uns Schlimmes bevor.

Die kommenden Jahre werden zeigen, ob Europa noch die Kraft zur Umkehr findet oder ob wir endgültig in einem sozialistischen Sumpf versinken. Die Zeichen stehen auf Sturm, und die politische Klasse steuert sehenden Auges in die Katastrophe. Am Ende werden die Bürger die Zeche zahlen – mit höheren Steuern, schlechterer Infrastruktur und dem Verlust ihrer wirtschaftlichen Freiheit.

Die einzige Konstante in diesem Chaos? Physische Edelmetalle wie Gold und Silber behalten ihren Wert, während Politiker Papiergeld drucken und Schulden anhäufen. In Zeiten wie diesen wird deutlich, warum kluge Anleger auf bewährte Sachwerte setzen sollten.

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