Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
11.08.2026
04:18 Uhr
KI-generiert

Freibad für alle? Berliner „Volksbad“ sperrt am Freitag nach Hautfarbe

Freibad für alle? Berliner „Volksbad“ sperrt am Freitag nach Hautfarbe
Symbolbild: KI-generiert

Berlin-Mitte, vor der Volksbühne: Seit dem 7. August plätschert dort ein 25 Meter langes Pop-up-Schwimmbecken – kostenlos, ohne Ausweiskontrolle, für alle. So jedenfalls das Versprechen. Doch für diesen Freitag, den 14. August, kündigt die Programmvorschau des Theaters von 12 bis 18 Uhr einen Badebetrieb an, der laut Ankündigung „exklusiv für Schwarze Communities“ geöffnet sei.

300.000 Euro für ein Becken – und ein Zeitfenster mit Zutrittsregel

Das „Volksbad“ läuft nach Angaben des Theaters bis zum 1. Oktober. Medienberichten zufolge kostet das Projekt rund 300.000 Euro, davon etwa 90.000 Euro für das Becken selbst und rund 210.000 Euro für Personal und Betrieb – finanziert aus dem Etat des Hauses, das wiederum aus öffentlichen Mitteln lebt.

Intendant Matthias Lilienthal hatte das Bad als „das neue Wunder von Mitte“ angekündigt: ein Ort, der Menschen unabhängig von Herkunft und Einkommen zusammenbringen solle, „gratis und ohne Ausweispflicht“. Am Freitagnachmittag gilt das offenbar nicht für jeden.

Wer schwimmen will, muss zur „Community“ gehören

Nutzer des Zeitfensters ist dem Bericht zufolge der Verein „Each One Teach One“ (EOTO). In der Ankündigung heißt es, man bitte darum, „diese kollektive Selbstbezeichnung und die damit verbundenen Räume zu respektieren“. Auf der Anmeldeplattform würden „alle jungen Schwarzen, Afrikanischen und Afro-diasporischen Menschen zwischen 15 - 27“ eingeladen. Für alle anderen bleibt das Becken bis 18 Uhr offenbar tabu.

EOTO beruft sich, so die Darstellung des Berichts, auf die „Critical Race Theory“ – eine in den 1970er Jahren in den USA entstandene akademische Strömung, deren Kernthese eine globale Struktur weißer Vorherrschaft behauptet. Daraus abgeleitet werden „Empowerment“-Formate, in denen Betroffene unter sich bleiben sollen.

Millionen aus Steuertöpfen

Die Finanzierung ist stattlich: Allein in diesem Jahr sollen dem Bericht zufolge mindestens 425.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Familienministeriums an den Verein geflossen sein. Im Frühjahr sei zudem ein „Black Communities Center“ mit 10,5 Millionen Euro überwiegend aus Mitteln der Berliner Senatsverwaltung eröffnet worden.

Auch personell gibt es Überschneidungen: Als Programmverantwortliche des „Volksbads“ wird auf der Theater-Website Anna Yeboah geführt, die zuvor das Projekt „Dekoloniale“ koordinierte – getragen unter anderem von EOTO. Aus Sicht unserer Redaktion drängt sich angesichts dieser personellen Verflechtungen die Frage auf, ob bei der Vergabe öffentlicher Mittel an solche Netzwerke ausreichende Transparenz und Kontrolle bestehen – eine Frage, die aus unserer Sicht bislang unbeantwortet ist.

Was bleibt: ein Bad, das trennt statt zu verbinden

Aus Sicht unserer Redaktion ist das mehr als eine Fußnote des Kulturbetriebs. In einer Stadt, in der Eintrittspreise steigen, Bäder zeitweise von Polizeipräsenz und Ausweiskontrollen geprägt sind und Familien zunehmend aufs Schwimmbad verzichten, wirkt ein steuerfinanzierter Pool, der nach Hautfarbe sortiert, wie ein Bumerang.

Wer Diskriminierung bekämpfen will, sollte selbst niemanden nach dem Aussehen aussortieren – das ist keine steile These, sondern Grundschullogik. Ob es sich am 14. August um einen Einzelfall handelt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Eine Antwort auf die Frage, wer solche Regeln genehmigt hat und wer dafür politisch geradesteht, steht bislang aus.

Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Er stellt keine Rechtsberatung dar.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen