
Goldpreis explodiert: Trump-Zölle treiben Edelmetalle auf historische Höchststände

Was für ein Wochenende für alle, die auf die Beständigkeit physischer Werte setzen! Der Goldpreis hat einen spektakulären Sprung von 119 Dollar hingelegt und notiert nun bei atemberaubenden 4.713 Dollar je Unze – ein neues Allzeithoch. Noch am Freitagabend lag das gelbe Metall bei 4.594 Dollar. Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern die logische Konsequenz einer Politik, die das Vertrauen in das globale Finanzsystem systematisch untergräbt.
Trumps Zollhammer trifft Europa mit voller Wucht
Der Auslöser für diese dramatische Entwicklung ist einmal mehr Donald Trump. Der US-Präsident hat über das Wochenende verkündet, dass ab dem 1. Februar Zölle von 10 Prozent gegen acht EU-Staaten verhängt werden sollen – darunter ausgerechnet die beiden wirtschaftlichen Schwergewichte Deutschland und Frankreich. Doch damit nicht genug: Ab Juni sollen diese Abgaben auf satte 25 Prozent steigen. Für die deutsche Exportwirtschaft, die ohnehin unter der verfehlten Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre leidet, wäre dies ein verheerender Schlag.
Die EU berät derweil über Gegenzölle im Umfang von 93 Milliarden Euro. Eine Eskalationsspirale, die niemand gebrauchen kann – außer vielleicht jene, die rechtzeitig in sichere Häfen wie Gold und Silber investiert haben.
Grönland als Zankapfel zwischen den Kontinenten
Hinter diesem Handelskonflikt verbirgt sich ein noch tiefgreifenderer Streit. Trump beansprucht Grönland für die Vereinigten Staaten und reagiert mit blanker Wut auf die Entsendung europäischer Soldaten auf die arktische Insel. Die Arroganz, mit der Washington hier territoriale Ansprüche erhebt, als befänden wir uns noch im 19. Jahrhundert, ist schlichtweg unfassbar. Bundeskanzler Friedrich Merz versucht derweil, bei seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron für Mäßigung zu werben – ob dies gelingen wird, steht in den Sternen.
Silber folgt dem großen Bruder
Auch das weiße Metall zeigt beeindruckende Stärke. Der Silberpreis notiert aktuell nur 50 Cents unter seinem letzten Rekordstand von 94,97 Dollar. In den vergangenen vier Wochen hat Silber einen atemberaubenden Anstieg von 40,3 Prozent verzeichnet. Für Anleger, die auf beide Edelmetalle gesetzt haben, dürfte dies ein mehr als erfreulicher Jahresauftakt sein.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Die Experten sind sich einig: Diese Rally hat Substanz. Ole Hansen, Stratege bei der Saxo Bank, bringt es auf den Punkt:
„Die Rally bei Edelmetallen hat nicht mit diesem Streit begonnen und wird wahrscheinlich auch nicht damit enden. Die Grönland-Episode hat der Rally im Goldpreis, die sich seit Monaten abzeichnet, vielmehr neuen Auftrieb verliehen."
Ipek Ozkardeskaya von Swissquote verweist auf die bemerkenswerte Performance der Bergbauaktien. Fresnillo etwa legte in London um mehr als 6,5 Prozent zu und erreichte ein neues Rekordhoch. Der sogenannte „Debasement Trade" – der Kauf von Gold als Mittel, sich gegen die amerikanische Dominanz zu positionieren – gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Davos als nächster Katalysator
Die Volatilität dürfte in dieser Woche anhalten. Trump ist zu Gast beim Weltwirtschaftsforum in Davos, das bis Freitag läuft. Dort werden zweifellos weitere Aussagen zu Grönland und den Zöllen fallen. Gold und Silber fungieren dabei als unmittelbare Krisenbarometer – jede Eskalation dürfte die Preise weiter nach oben treiben.
Für konservative Anleger, die schon immer auf die zeitlose Wertbeständigkeit physischer Edelmetalle vertraut haben, ist diese Entwicklung eine Bestätigung ihrer Strategie. In Zeiten, in denen politische Unberechenbarkeit zur neuen Normalität wird, erweisen sich Gold und Silber einmal mehr als verlässliche Anker im Sturm der Finanzmärkte.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor dem Kauf von Edelmetallen oder anderen Anlageprodukten eine eigenständige Recherche durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.
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