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18.04.2026
21:09 Uhr

Golfkrise ohne Ende: Bundeswehr-Einsatz bleibt Wunschdenken

Golfkrise ohne Ende: Bundeswehr-Einsatz bleibt Wunschdenken

Während die zweiwöchige Waffenruhe zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran am kommenden Mittwoch auszulaufen droht, offenbart sich einmal mehr die außenpolitische Ohnmacht Deutschlands. Die Große Koalition unter Kanzler Friedrich Merz ringt mit der bitteren Erkenntnis, dass eine europäische Marinemission zum Schutz der Schifffahrtsrouten im Persischen Golf in weite Ferne gerückt ist – und mit ihr jede Hoffnung auf eine schnelle Stabilisierung der globalen Energieversorgung.

Diplomatisches Versagen auf ganzer Linie

Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Siemtje Möller fand deutliche Worte. Es sei ein „desolates Zeichen", dass die amerikanisch-iranischen Gespräche ohne konkretes Ergebnis geblieben seien und nicht zu einer verlässlichen Beendigung des Krieges geführt hätten. Erst dann werde ein „Aufatmen für die Menschen und auch für die Weltwirtschaft" möglich sein, so die Sozialdemokratin. Man muss sich diese Formulierung auf der Zunge zergehen lassen: Ein „desolates Zeichen" – als ob die gesamte westliche Diplomatie nicht seit Monaten ein einziges desolates Zeichen wäre.

Besonders brisant: Der Iran setzt die Straße von Hormus weiterhin als Verhandlungsmasse ein. Diese strategische Meerenge, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt, wurde erneut für die Durchfahrt gesperrt. Jürgen Hardt, außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, nannte dieses Vorgehen „für Deutschland und Europa ebenso inakzeptabel wie für unsere arabischen und asiatischen Partner". Die globale Dünger- und Energieversorgung dürfe nicht vom „Gutdünken des Teheraner Regimes" abhängen.

Verhandlungen statt Drohgebärden – aber wo?

Unbestätigten Meldungen zufolge könnten die diplomatischen Bemühungen an diesem Montag in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad fortgesetzt werden. Möller kritisierte die aus ihrer Sicht völlig unzureichenden Verhandlungsanstrengungen scharf und betonte, dass sich dieser Konflikt „nur über Verhandlungen lösen" lasse und „nicht über Drohgebärden über Social Media". Eine Spitze, die wohl kaum zufällig in Richtung Washington zielte, wo Präsident Trump bekanntlich seine Außenpolitik nicht selten über soziale Medien orchestriert.

Doch so berechtigt diese Kritik auch sein mag – sie lenkt von der eigentlichen Frage ab: Was tut Deutschland eigentlich konkret? Die Antwort ist so ernüchternd wie vorhersehbar: nichts. Oder genauer gesagt: Man wartet. Man wartet auf eine „dauerhafte, stabile Waffenruhe" und ein „internationales Mandat", bevor überhaupt im Bundestag über eine Beteiligung diskutiert werden könne. So formulierte es Möller mit jener bürokratischen Präzision, die in der deutschen Politik allzu oft als Ersatz für tatsächliches Handeln dient.

Die Bundeswehr – einsatzbereit für den Stillstand

Auch CDU-Mann Hardt räumte ein, dass die Lage vor Ort „noch nicht bereit" sei für einen deutschen oder europäischen Beitrag. Deutschland und Europa würden zwar ihren Teil zu einer stabilen Lösung beitragen – irgendwann, wenn die Bedingungen stimmen. Wann das sein wird? Das vermag derzeit niemand zu sagen. Die Bundeswehr, ohnehin seit Jahren chronisch unterfinanziert und materiell am Limit, bleibt damit weiterhin ein Zuschauer auf der weltpolitischen Bühne.

Man fragt sich unwillkürlich, ob eine Nation, die Hunderte Milliarden Euro in Sondervermögen und Klimaprojekte pumpt, nicht auch in der Lage sein sollte, ihre maritimen Interessen im Persischen Golf zu schützen. Schließlich hängt an der freien Durchfahrt durch die Straße von Hormus nicht weniger als die Energiesicherheit Europas. Doch statt entschlossen zu handeln, versteckt sich Berlin hinter Mandaten und Vorbedingungen.

Wirtschaftliche Folgen treffen den deutschen Bürger

Die Konsequenzen dieser Untätigkeit spürt der deutsche Bürger längst an der Tankstelle und bei der Heizkostenabrechnung. Jede weitere Woche, in der die Straße von Hormus blockiert bleibt, treibt die Energiepreise in die Höhe und befeuert die ohnehin galoppierende Inflation. In Zeiten, in denen die neue Bundesregierung mit ihrem 500-Milliarden-Sondervermögen die Staatsschulden auf ein historisches Niveau katapultiert, ist jeder zusätzliche Preisschock ein Schlag ins Gesicht der arbeitenden Bevölkerung.

Wer in diesen unsicheren Zeiten sein Vermögen schützen möchte, tut gut daran, auf bewährte Werte zu setzen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als Krisenwährung bewährt – gerade in Phasen geopolitischer Instabilität und steigender Inflation. Sie bieten einen Schutzschild gegen die Entwertung des Geldes, den weder Politiker noch Zentralbanken aushebeln können. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bleiben sie ein unverzichtbarer Anker der Vermögenssicherung.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Anlageentscheidungen auf Grundlage dieses Artikels resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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