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Kettner Edelmetalle
10.04.2026
04:46 Uhr

Iranische Angriffe legen saudische Ölproduktion lahm – Weltmarkt vor dramatischer Versorgungskrise

Was sich in diesen Tagen im Nahen Osten abspielt, ist nichts weniger als ein energiepolitischer Albtraum für die gesamte Weltwirtschaft. Iranische Raketen und Drohnen haben Saudi-Arabiens Ölinfrastruktur schwer getroffen – mit Folgen, die weit über die Wüsten der Arabischen Halbinsel hinausreichen und jeden einzelnen Verbraucher in Europa treffen werden.

600.000 Barrel weniger pro Tag – und ein Ende ist nicht absehbar

Wie die saudische Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf eine offizielle Quelle des Energieministeriums berichtete, hätten die Angriffe auf saudische Energieanlagen die Ölproduktionskapazität des Königreichs um rund 600.000 Barrel pro Tag reduziert. Gleichzeitig sei der Durchsatz der strategisch bedeutsamen East-West-Pipeline um etwa 700.000 Barrel täglich eingebrochen. Diese Pipeline ist derzeit Saudi-Arabiens einzige verbliebene Exportroute für Rohöl – denn die Straße von Hormus, durch die normalerweise fast ein Fünftel der globalen Energieversorgung fließt, wird vom Iran nahezu vollständig blockiert.

Die Dimension dieser Entwicklung kann man kaum überschätzen. Saudi-Arabien ist der größte Ölexporteur der Welt. Wenn dessen Produktions- und Exportkapazitäten derart massiv beschnitten werden, hat das unmittelbare Auswirkungen auf die globalen Rohstoffmärkte. Wenig überraschend kletterte der Brent-Rohölpreis am Donnerstag um 1,2 Prozent auf 95,92 US-Dollar pro Barrel – und dürfte bei anhaltenden Spannungen weiter steigen.

Waffenstillstand? Kaum mehr als eine Fußnote

Der zu Wochenbeginn verkündete zweiwöchige Waffenstillstand erwies sich als das, was nüchterne Beobachter von Anfang an vermutet hatten: eine diplomatische Luftnummer. Israel setzte seine Angriffe auf den Libanon fort, und der Iran zeigte keinerlei Anstalten, seine Blockade der Straße von Hormus aufzuheben. Schlimmer noch: Nur Stunden nach der Vereinbarung des Waffenstillstands griff der Iran die East-West-Pipeline an. So viel zum Thema Verhandlungsbereitschaft.

Die Angriffe trafen nicht nur die Ölfelder Manifa und Khurais – die jeweils rund 300.000 Barrel täglicher Produktionskapazität einbüßten –, sondern auch eine Pumpstation der Pipeline sowie zahlreiche Raffinerien und Verarbeitungsanlagen. Betroffen seien unter anderem die SATORP-Raffinerie in Jubail, die Ras-Tanura-Raffinerie, die SAMREF-Anlage in Yanbu und die Raffinerie in Riad. Selbst Verarbeitungsanlagen für Flüssiggas und Erdgaskondensate in Ju'aymah seien durch Brände beschädigt worden.

Ein Toter, sieben Verletzte – und eine Infrastruktur in Trümmern

Bei den Angriffen wurde ein saudischer Mitarbeiter des industriellen Sicherheitsdienstes getötet, sieben weitere Angestellte erlitten Verletzungen. Seit Kriegsbeginn Ende Februar hätten Hunderte iranische Raketen und Drohnen Saudi-Arabien getroffen, wobei die meisten abgefangen worden seien, so die Behörden. Teheran attackiere neben Israel auch die Golfstaaten, die US-Militäreinrichtungen beherbergen.

Besonders alarmierend: Das saudische Energieministerium warnte, dass die Störungen bereits einen erheblichen Teil der operativen und strategischen Notfallreserven aufgezehrt hätten. Die Fähigkeit, Versorgungsengpässe auszugleichen, sei damit drastisch eingeschränkt. Weitere Angriffe würden das Angebot weiter verknappen und die Erholung verlangsamen – mit gravierenden Folgen für die Energiesicherheit der Verbraucherländer.

Was bedeutet das für Deutschland und Europa?

Für Deutschland, das ohnehin unter einer fragilen Energieversorgungslage leidet, sind diese Entwicklungen ein weiterer Weckruf. Wer geglaubt hatte, die Energiekrise sei mit dem Ende der akuten Gasknappheit überstanden, wird nun eines Besseren belehrt. Ein Ölpreis, der sich in Richtung 100 Dollar pro Barrel bewegt, bedeutet steigende Spritpreise, teurere Heizkosten und zusätzlichen Inflationsdruck – Gift für eine Volkswirtschaft, die bereits unter den Folgen einer verfehlten Wirtschaftspolitik ächzt.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz steht vor der Herausforderung, Deutschlands Energieabhängigkeit endlich strategisch zu reduzieren. Doch statt pragmatischer Lösungen – etwa einer Rückkehr zur Kernenergie oder einer konsequenten Diversifizierung der Energiequellen – hat man sich mit dem 500-Milliarden-Sondervermögen vor allem neue Schulden aufgeladen, die kommende Generationen belasten werden. Ob damit auch die Energiesicherheit gestärkt wird, darf bezweifelt werden.

Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten

In einem Umfeld eskalierender geopolitischer Konflikte, steigender Ölpreise und wachsender Inflationsrisiken zeigt sich einmal mehr die zeitlose Bedeutung physischer Edelmetalle als Vermögensschutz. Während Aktienmärkte nervös auf jede neue Eskalationsmeldung reagieren und Währungen unter dem Druck steigender Energiekosten erodieren, bewährt sich Gold als das, was es seit Jahrtausenden ist: ein Anker der Stabilität in stürmischen Zeiten. Es ist kein Zufall, dass der Goldpreis gerade seine dritte Gewinnwoche in Folge verzeichnet. Wer sein Vermögen langfristig schützen möchte, kommt an physischen Edelmetallen kaum vorbei.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und spiegeln die Meinung unserer Redaktion wider. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener gründlicher Recherche und gegebenenfalls nach Konsultation eines qualifizierten Finanzberaters getroffen werden. Für etwaige Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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