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Kettner Edelmetalle
07.05.2026
15:15 Uhr

Kerosin-Notlieferung aus Israel: Wie Berlin die deutsche Bevölkerung über die wahre Lage im Unklaren ließ

Kerosin-Notlieferung aus Israel: Wie Berlin die deutsche Bevölkerung über die wahre Lage im Unklaren ließ

Es ist eine Meldung, die einem die Sprache verschlagen könnte – wenn man nicht längst an die Realitätsverweigerung in Berlin gewöhnt wäre. Israel liefert Kerosin nach Deutschland. Ja, richtig gelesen: Das geopolitisch ohnehin bis an die Belastungsgrenze beanspruchte Land im Nahen Osten springt der einstigen Industrienation Deutschland mit Flugtreibstoff bei. Bestätigt wurde der Vorgang offiziell vom israelischen Außen- und Energieministerium. Die Lieferung erfolge auf ausdrückliche Bitte des deutschen Energieministeriums – im Zusammenhang mit der angespannten Lage rund um die Straße von Hormus.

Wenn Berlin beschwichtigt – und im Hintergrund hektisch um Hilfe bittet

Besonders pikant ist der zeitliche Ablauf. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hatte erst kurz zuvor gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland verlauten lassen, ein Kerosinmangel sei in Deutschland keineswegs absehbar. Es gebe ja schließlich genügend Raffinerien, die Flugtreibstoff produzieren könnten. Klingt beruhigend – wäre da nicht die kleine Tatsache, dass parallel offenbar bereits händeringend nach Lieferungen aus dem Ausland gesucht wurde. Ein Schelm, wer dabei an gezielte Beschwichtigungsrhetorik denkt.

Israels Außenminister Gideon Saar habe die deutsche Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche bei einem Besuch in Berlin persönlich über den Schritt informiert. Der diplomatische Höflichkeitstermin entpuppte sich also als Krisensitzung. Bereits im April hatte sich der Nationale Sicherheitsrat mit der Versorgungslage beschäftigt. Die Vorräte seien „für eine absehbare Zeit" ausreichend, hieß es damals – verbunden allerdings mit dem warnenden Zusatz einer „angespannten Situation". Eine Formulierung, die in Beamtendeutsch oft mehr verrät, als der erste Eindruck vermuten ließe.

Vom Exportweltmeister zum Bittsteller

Man muss sich diesen Vorgang einmal auf der Zunge zergehen lassen: Deutschland, einst stolze Industrienation und Exportweltmeister, ist mittlerweile so abhängig von ausländischen Energielieferungen, dass selbst beim Flugtreibstoff Notlieferungen aus dem Krisengebiet Naher Osten nötig werden. Wie konnte es so weit kommen? Die Antwort liegt auf der Hand: Eine jahrelange ideologisch getriebene Energiepolitik, die Abschaltung funktionierender Kernkraftwerke, die Verteufelung heimischer Raffineriekapazitäten und eine Klimaagenda, die wirtschaftliche Realitäten gerne ausblendet, fordern ihren Tribut.

Strategische Reserven und sichere Werte

Während die Politik in Berlin erst beschwichtigt und dann bittstellend agiert, zeigt sich einmal mehr, wie verletzlich moderne Volkswirtschaften geworden sind, sobald globale Lieferketten in Wanken geraten. Die Straße von Hormus, durch die täglich ein gewaltiger Anteil des weltweiten Erdöl- und Treibstoffhandels fließt, gleicht einer Achillesferse. Ein Funke genügt – und ganze Industriestaaten geraten ins Schwitzen.

Wer in derart unsicheren Zeiten auf reine Versprechungen aus dem politischen Berlin vertraut, dürfte schnell ernüchtert werden. Genau in solchen Phasen zeigen physische Edelmetalle wie Gold und Silber ihre Stärke als jahrhundertealte Krisenwährungen: Sie sind unabhängig von politischen Beteuerungen, von brüchigen Lieferketten und von der nächsten Kehrtwende einer Bundesregierung, die heute beschwichtigt, was sie morgen kleinlaut zugibt. Eine durchdachte Beimischung physischer Edelmetalle gehört in jedes breit gestreute, krisenfeste Vermögen – gerade dann, wenn selbst der Flugtreibstoff zur außenpolitischen Verhandlungsmasse wird.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier wiedergegebenen Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und seine Anlageentscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen. Eine Haftung für etwaige Verluste oder Folgeschäden ist ausgeschlossen.

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