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Kettner Edelmetalle
12.05.2026
09:15 Uhr

Kerosin-Schock am Himmel: 20 Millionen Passagiere stehen vor dem Aus – und Berlin schaut tatenlos zu

Kerosin-Schock am Himmel: 20 Millionen Passagiere stehen vor dem Aus – und Berlin schaut tatenlos zu

Die deutsche Luftfahrtbranche steuert auf ein Desaster historischen Ausmaßes zu. Bis zu 20 Millionen Fluggäste könnten in den kommenden Monaten ihre gebuchten Flüge verlieren – und die Bundesregierung? Verharrt im gewohnten Modus aus Beschwichtigung und Untätigkeit. Während die Bürger immer tiefer in die Tasche greifen müssen, präsentieren die deutschen Flughäfen ein Krisenszenario, das selbst hartgesottene Branchenkenner erschüttert.

Wenn aus Urlaubsträumen Albträume werden

Der Hauptgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV), Ralf Beisel, malte gegenüber der „Welt am Sonntag" ein düsteres Bild. Es sei zu befürchten, so Beisel, dass vor allem bei Billigfluglinien und touristisch weniger attraktiven Zielen weitere Flüge gestrichen würden. Im besten Fall rechne der Verband mit einer Stagnation bei den Passagierzahlen – im schlimmsten Fall mit einem Kapazitätseinbruch von bis zu zehn Prozent an manchen Flughäfen. Hochgerechnet auf alle deutschen Flughäfen wären das jene 20 Millionen Reisende, denen das Fliegen schlichtweg verwehrt bliebe.

Wer trägt nun die Hauptlast dieses Desasters? Natürlich der ganz normale Bürger. Familien, die mühsam ihren Jahresurlaub angespart haben. Berufspendler, die auf günstige Verbindungen angewiesen sind. Senioren, die Verwandte im Ausland besuchen wollen. Während Geschäftsreisende der Premium-Klasse weiterhin abheben dürfen, soll der „Pöbel" am Boden bleiben – so empfinden es zumindest viele Leser, und die Empörung ist verständlich.

Die Straße von Hormus und ihre fatalen Folgen

Hintergrund der Misere ist die iranische Blockade der Straße von Hormus, jener strategisch entscheidenden Wasserstraße, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels fließt. Die Kerosinpreise hätten sich seit Beginn des Iran-Krieges mehr als verdoppelt, erklärte Beisel. Eine Normalisierung sei in den kommenden Monaten nicht zu erwarten. Selbst wenn Kerosin verfügbar sei, könnten viele Airlines ihre Flüge zu diesen Preisen schlichtweg nicht mehr wirtschaftlich durchführen.

Die Konsequenz ließ nicht lange auf sich warten: Bereits Ende April sah sich die Lufthansa gezwungen, bis Oktober 2026 sage und schreibe 20.000 Kurzstreckenflüge zu streichen, um 40.000 Tonnen Kerosin einzusparen. Wer geglaubt hatte, dies sei ein vorübergehendes Phänomen, wird nun eines Besseren belehrt.

Eine Luftverkehrsteuer, die Deutschland erstickt

Der ADV fordert die Politik zum Handeln auf. Beisel verlangt eine Aussetzung der Luftverkehrsteuer, mittelfristig zumindest eine Halbierung. Eine Forderung, die längst überfällig ist. Denn während andere Länder ihre Luftfahrtindustrie schützen und stärken, hat Deutschland mit einer immer höheren Luftverkehrsteuer den eigenen Standort systematisch unattraktiv gemacht. Ryanair etwa wickelt seinen deutschen Betrieb zunehmend ab – kein Wunder bei derartigen politischen Rahmenbedingungen.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zeigte sich nach einem Gipfeltreffen mit der Luftfahrtbranche noch zuversichtlich: Die Versorgung mit Kerosin sei „aktuell gesichert". Sollten die Spannungen in der Golfregion nicht nachlassen, werde man „gegebenenfalls über erforderliche Maßnahmen beraten". Ein Satz, der die ganze Hilflosigkeit der Berliner Politik offenbart. Man berate gegebenenfalls – während die Branche bereits brennt.

Selbstverschuldete Abhängigkeit als Ergebnis ideologischer Politik

Was wir gerade erleben, ist das Ergebnis einer jahrelangen Energiepolitik, die auf Ideologie statt auf Realität setzte. Statt eigene Energiequellen zu sichern und strategische Reserven aufzubauen, hat man sich in eine fatale Abhängigkeit von geopolitisch instabilen Regionen begeben. Die Energiewende der vergangenen Jahre, gepaart mit dem ideologischen Ausstieg aus zuverlässigen Energieträgern, rächt sich nun bitter. Jede Krise im Nahen Osten trifft Deutschland härter als andere Industrienationen – und der Bürger zahlt die Zeche.

Wenig überraschend ist die Stimmung in weiten Teilen der Bevölkerung von Wut und Resignation geprägt. Wer hart arbeitet, das ganze Jahr Steuern und Abgaben in immer neue Rekordhöhen zahlt, möchte sich wenigstens einmal im Jahr eine Auszeit gönnen können. Doch selbst dieser bescheidene Wunsch wird zunehmend zum Privileg einer wohlhabenden Elite.

Was bedeutet das für den vorausschauenden Bürger?

Die aktuelle Krise zeigt einmal mehr, wie verletzlich unsere Wirtschaft, unsere Versorgung und letztlich unser Wohlstand geworden sind. Wenn schon eine Krise am anderen Ende der Welt ausreicht, um 20 Millionen Menschen ihre Reisepläne zu zerstören, sollte jeder vernünftige Bürger sich fragen: Wie krisenfest ist eigentlich mein eigenes Vermögen? Wie gut bin ich gegen Inflation, geopolitische Verwerfungen und politische Fehlentscheidungen abgesichert?

Wer in solchen Zeiten ausschließlich auf Papierwerte, Aktien oder andere von der Tagesform der Märkte abhängige Anlagen vertraut, lebt gefährlich. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben in jeder Krise der vergangenen Jahrhunderte ihre Funktion als Wertspeicher und Stabilitätsanker bewiesen. Sie sind unabhängig von der Straße von Hormus, von Lufthansa-Streichungen und von Berliner Fehlentscheidungen. Eine kluge Beimischung physischer Edelmetalle in ein breit gestreutes Portfolio kann gerade in solchen unsicheren Zeiten ein Fundament der Vermögenssicherung darstellen.

Haftungsausschluss

Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen stellen die Meinung der Redaktion dar und sind ausdrücklich keine Anlageberatung. Wir betreiben weder Anlage- noch Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Leser ist verpflichtet, sich vor einer Anlageentscheidung selbst umfassend zu informieren beziehungsweise einen qualifizierten Berater zu konsultieren. Für Anlageentscheidungen und deren Folgen trägt jeder Anleger ausschließlich selbst die Verantwortung.

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