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Kettner Edelmetalle
09.01.2026
17:22 Uhr

Khamenei bricht sein Schweigen: Teheran brennt, und der Ayatollah zeigt mit dem Finger auf Washington

Während in über hundert iranischen Städten die Flammen lodern und Demonstranten sich blutige Straßenschlachten mit den Sicherheitskräften liefern, hat Irans oberster religiöser Führer endlich das Wort ergriffen. Ayatollah Ali Khamenei beschuldigt die Vereinigten Staaten, hinter den Unruhen zu stecken, die sein Land erschüttern. Eine Schuldzuweisung, die so vorhersehbar wie durchsichtig erscheint – und dennoch einen wahren Kern enthalten könnte.

Der Ayatollah spricht – und droht

Dreizehn Tage lang schwieg Khamenei, während sein Land in Aufruhr versank. Nun, da die Proteste eine Dimension erreicht haben, die selbst hartgesottene Beobachter überrascht, meldet sich der 85-jährige Kleriker zu Wort. „Heute wie in der Vergangenheit liegt Amerika mit seinen Berechnungen über den Iran falsch", verkündete er auf der Plattform X. Die Demonstranten bezeichnete er als „Vandalen" und „Saboteure" – Menschen, die ihre eigenen Straßen zerstören würden, nur um „den Präsidenten eines anderen Landes glücklich zu machen".

Die Botschaft ist unmissverständlich: Teheran wird nicht zurückweichen. Die Machthaber des islamischen Gottesstaates haben sich eingegraben und sind offenkundig bereit, diese Krise mit allen Mitteln durchzustehen. Ob das gelingt, steht auf einem anderen Blatt.

Trump als Katalysator der Unruhen?

Präsident Donald Trump hat mindestens zweimal öffentlich gewarnt, dass amerikanische Militärintervention drohen könnte, sollte das iranische Regime beginnen, Demonstranten zu töten. Eine bemerkenswerte Aussage, die in Teheran zweifellos für Nervosität sorgt. In einem FOX-Interview behauptete Trump sogar – ohne konkrete Beweise vorzulegen –, der Ayatollah suche bereits nach einem Fluchtweg, möglicherweise nach Moskau.

Khameneis Reaktion darauf war schneidend: „Wenn er so fähig ist, sollte er sein eigenes Land regieren." Ein Seitenhieb, der angesichts der innenpolitischen Turbulenzen in den USA nicht gänzlich unberechtigt erscheint.

Die Dimension der Gewalt

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Nach Angaben der US-amerikanischen Menschenrechtsorganisation HRANA wurden bislang 42 Tote dokumentiert – darunter 29 Demonstranten, acht Sicherheitskräfte und fünf Kinder oder Jugendliche. Dass auch Polizisten unter den Opfern sind, deutet darauf hin, dass diese Proteste längst über friedliche Wirtschaftsdemonstrationen hinausgegangen sind.

In der südwestlichen Stadt Lordegan wurden zwei Polizisten von bewaffneten Individuen erschossen. Videos in sozialen Medien zeigen angespannte Konfrontationen, Schüsse im Hintergrund, Tränengas und Steinewerfer. Das Internet wurde landesweit weitgehend abgeschaltet – ein klassisches Zeichen dafür, dass das Regime die Kontrolle über die Informationsflüsse verliert.

Israel und der Westen: Cheerleader aus der Ferne

Wenig überraschend positioniert sich Israel als Unterstützer der Aufständischen. Der Mossad verkündete bereits letzte Woche, man stehe „mit den Demonstranten" und helfe ihnen sogar – eine Aussage, die vor Ambiguität und psychologischer Kriegsführung nur so trieft. Auch der ehemalige CIA-Direktor Mike Pompeo schlug in dieselbe Kerbe.

Die Parallelen zu Syrien sind unübersehbar. Wie damals bei der Anti-Assad-Bewegung dominieren professionelle Aktivistennetzwerke und NGOs außerhalb des Landes die Berichterstattung. Internationale Reporter sind kaum vor Ort, was die Verifizierung von Informationen nahezu unmöglich macht. Eine perfekte Ausgangslage für Propaganda – von allen Seiten.

Regime Change als nächstes Ziel?

Die entscheidende Frage lautet: Werden diese Proteste das Schicksal des iranischen Regimes besiegeln? US-Geheimdienste, die zunächst einschätzten, den Demonstrationen fehle die „ausreichende Energie", um die Stabilität des Regimes zu gefährden, überdenken ihre Analyse bereits. Die Dynamik hat sich verändert, und zwar schneller als erwartet.

Russische Staatsmedien hingegen betonen die Gewalt der Demonstranten gegen Sicherheitskräfte und zeigen Aufnahmen von Trauerfeiern für getötete Polizisten, bei denen „Nieder mit Israel" skandiert wird. Ein Narrativ, das im westlichen Mainstream kaum Beachtung findet.

Die geopolitische Dimension

Was wir hier beobachten, könnte der Auftakt zu einem weiteren Stellvertreterkrieg sein – diesmal um das persische Herzland. Nach Venezuela, nach Syrien nun der Iran? Die Muster ähneln sich auf beunruhigende Weise. Wirtschaftliche Sanktionen, die die Bevölkerung in die Verzweiflung treiben, gefolgt von Protesten, die von außen angefacht und instrumentalisiert werden.

Ob Khamenei tatsächlich fliehen würde, wie anonyme Quellen behaupten, erscheint angesichts der schiitischen Revolutionsideologie höchst unwahrscheinlich. Ein Märtyrertod wäre für den obersten Kleriker vermutlich ehrenvoller als eine Flucht nach Moskau. Doch in Zeiten wie diesen ist nichts mehr unmöglich.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Iran dem Druck standhält – oder ob wir Zeugen eines weiteren geopolitischen Erdbebens werden, dessen Nachbeben auch Europa erreichen dürften. In einer Welt, die ohnehin aus den Fugen geraten scheint, wäre ein Zusammenbruch des iranischen Regimes ein weiterer Dominostein, dessen Fall unabsehbare Konsequenzen hätte.

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