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Kettner Edelmetalle
09.07.2026
12:58 Uhr

Klöckner im Stasi-Knast: Wenn die Regierenden dem Volk die eigene Wahrnehmung absprechen

Klöckner im Stasi-Knast: Wenn die Regierenden dem Volk die eigene Wahrnehmung absprechen

Es gibt Orte, die schweigen nie. Hohenschönhausen ist ein solcher Ort. Zwischen den kalten Zellenwänden im ehemaligen Stasi-Gefängnis hallt bis heute das Echo jener Menschen wider, die von einem sozialistischen Unrechtsstaat gebrochen, gequält und ihrer Freiheit beraubt wurden. Ausgerechnet an diesem Ort, wenige Wochen vor dem 65. Jahrestag des Mauerbaus, hat sich Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) zu einer bemerkenswerten Aussage hinreißen lassen.

Die Botschaft von oben: Zweifel sind absurd

Nach einem Rundgang durch die Gedenkstätte in Lichtenberg, bei der die SED-Opferbeauftragte Evelyn Zupke ihren Bericht überreichte, ließ Klöckner keinen Zweifel an ihrer Haltung. Wer heute davon spreche, es gebe keine Meinungsfreiheit oder Deutschland nähere sich einer Diktatur, äußere „absurde“ Ansichten – besonders im Vergleich zu dem, was Menschen in der DDR tatsächlich erdulden mussten.

„Wenn heute davon gesprochen wird, es gebe keine Meinungsfreiheit, Deutschland sei einer Diktatur nah, und solche Sachen, die man im Internet findet – das ist absurd“, so die CDU-Politikerin sinngemäß.

Man muss der Bundestagspräsidentin in einem Punkt uneingeschränkt beipflichten: Der Vergleich mit der brutalen SED-Diktatur, mit ihren Erschießungen an der Mauer, ihren Spitzeln in jeder Familie und ihren Folterkellern, verbietet sich in der Tat. Wer die heutige Bundesrepublik mit dem Terror-Apparat der Stasi gleichsetzt, verharmlost das Leid der echten Opfer. Doch genau hier liegt der wunde Punkt.

Wer definiert eigentlich, was „absurd“ ist?

Denn es ist ein durchsichtiges rhetorisches Manöver, jede Kritik an der aktuellen politischen Lage in die Nähe des DDR-Vergleichs zu rücken, um sie anschließend als „absurd“ abtun zu können. Millionen Bürger empfinden sehr wohl, dass sich das Klima im Land verändert hat. Wer die unkontrollierte Migration kritisiert, wer die milliardenschwere Schuldenpolitik der Großen Koalition hinterfragt oder wer sich gegen ideologische Sprachvorgaben wie das Gendern ausspricht, sieht sich zunehmend an den gesellschaftlichen Rand gedrängt.

Es geht nicht um Stasi und Stacheldraht. Es geht um die schleichende Verengung des Sagbaren, um staatlich finanzierte „Meldestellen“, um die Verrohung des öffentlichen Diskurses gegen Andersdenkende. Wer diese berechtigten Sorgen von oben herab als „absurd“ abkanzelt, der spricht dem eigenen Volk die Fähigkeit ab, seine eigene Lebensrealität zu beurteilen. Und genau diese Arroganz der Regierenden ist es, die das Misstrauen erst nährt.

Freiheit ist nie selbstverständlich

Der Besuch in Hohenschönhausen mahnt uns zu Recht, wie kostbar Freiheit ist. Doch die Lehre daraus lautet nicht, kritische Stimmen mundtot zu machen. Sie lautet vielmehr: Wachsamkeit gegenüber jeder Form staatlicher Bevormundung. Wer die Erinnerung an die DDR nutzt, um heutige Kritik zu delegitimieren, betreibt selbst ein gefährliches Spiel mit dem historischen Gedächtnis.

In unsicheren Zeiten, in denen Vertrauen in Institutionen erodiert und die Kaufkraft durch eine ausufernde Schuldenpolitik dahinschmilzt, suchen viele Bürger nach Beständigkeit. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte bewiesen, dass sie unabhängig von politischen Launen und ideologischen Debatten ihren Wert bewahren – ein solides Fundament für jedes breit gestreute Vermögen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Er gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser ist aufgefordert, eigenständig zu recherchieren und Entscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen.

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