Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
29.01.2026
15:12 Uhr

Kontrollverlust im Innenministerium: Dobrindt tappt bei verschwundenen Asylbewerbern im Dunkeln

Kontrollverlust im Innenministerium: Dobrindt tappt bei verschwundenen Asylbewerbern im Dunkeln

Es ist ein Skandal, der die ganze Misere der deutschen Migrationspolitik offenbart: Das Bundesinnenministerium unter Alexander Dobrindt (CSU) hat schlichtweg keine Ahnung, wie viele Asylbewerber aus deutschen Erstaufnahmeeinrichtungen spurlos verschwunden sind. Tausende Menschen, die eigentlich unter staatlicher Aufsicht stehen sollten, sind abgetaucht – und niemand in Berlin scheint sich dafür zu interessieren.

Bundesregierung ohne Überblick

Auf eine Schriftliche Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Münzenmaier antwortete das Innenministerium mit einer Formulierung, die an Dreistigkeit kaum zu überbieten ist: Man verfüge über „keine Statistik" zu diesem Thema. Entsprechende bundesweite Daten würden schlicht nicht erhoben. Die Zuständigkeit liege bei den Ländern. Eine bequeme Ausrede, die das fundamentale Versagen der Bundesregierung in der Migrationsfrage einmal mehr unterstreicht.

Dabei sind die Zahlen, die aus einzelnen Bundesländern durchsickern, alarmierend. Allein in Rheinland-Pfalz verschwanden seit Juli 2024 insgesamt 923 Personen aus Erstaufnahmeeinrichtungen – das entspricht einer Quote von 9,1 Prozent aller aufgenommenen Asylbewerber. In Hessen waren es in den vergangenen 18 Monaten sogar 1.763 Personen. Brandenburg, Niedersachsen und Thüringen melden jeweils dreistellige Zahlen. Andere Bundesländer erheben solche Daten erst gar nicht.

Journalisten besser informiert als das Ministerium

Der Abgeordnete Münzenmaier reagierte mit deutlichen Worten auf diese Offenbarung behördlicher Inkompetenz. Es sei ein „Armutszeugnis", dass Journalisten inzwischen besser informiert seien als das Bundesinnenministerium. Während Redaktionen die Zahlen mühsam bei den Ländern zusammentragen müssten, gebe es im gesamten Ministerium offenbar keinen einzigen Beamten, der diese Aufgabe übernehme.

„Offenbar interessiert man sich im Hause Dobrindt nicht dafür, wie viele Migranten aus Erstaufnahmeeinrichtungen abgetaucht sind und irgendwo in Deutschland herumschwirren."

Die Kritik trifft einen wunden Punkt. Wie will eine Regierung Migration steuern, wenn sie nicht einmal weiß, wie viele Menschen sich überhaupt im Land befinden? Wie sollen Abschiebungen durchgeführt werden, wenn der Aufenthaltsort Tausender abgelehnter Asylbewerber unbekannt ist?

Prioritäten der Bundesregierung

Besonders pikant erscheint der Umstand, dass parallel zu diesem Kontrollverlust weiterhin neue Migranten nach Deutschland eingeflogen werden. Am Mittwoch landeten erneut 46 Afghanen am Berliner Flughafen. Die Beamten im Ministerium seien offenbar mehr mit der Organisation weiterer Einreisen beschäftigt als mit der Erfassung bereits verschwundener Personen, vermutet Münzenmaier.

Die sogenannte „Migrationswende" unter Bundeskanzler Friedrich Merz entpuppt sich damit einmal mehr als hohle Phrase. Statt konsequenter Kontrolle und Durchsetzung geltenden Rechts herrscht weiterhin das Prinzip Hoffnung – oder schlimmer noch: das Prinzip Desinteresse.

Ein Symptom des Staatsversagens

Das Fehlen grundlegender Statistiken ist kein Versehen, sondern Ausdruck einer politischen Haltung. Wer nicht zählt, muss nicht handeln. Wer keine Zahlen kennt, kann keine unbequemen Fragen beantworten. Diese Strategie der bewussten Ahnungslosigkeit mag kurzfristig politisch bequem sein, langfristig untergräbt sie jedoch das Vertrauen der Bürger in den Rechtsstaat.

Die deutsche Bevölkerung hat ein Recht darauf zu erfahren, wie viele Menschen sich illegal oder mit unbekanntem Status im Land aufhalten. Sie hat ein Recht auf eine Regierung, die ihre grundlegendsten Aufgaben erfüllt – nämlich zu wissen, wer sich auf deutschem Staatsgebiet befindet. Dass dies im Jahr 2026 offenbar zu viel verlangt ist, spricht Bände über den Zustand unserer Verwaltung und unserer politischen Führung.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen