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Kettner Edelmetalle
07.04.2026
04:34 Uhr

Kriegsangst am Persischen Golf: Asiens Börsen taumeln unter Trumps Iran-Drohungen

Die geopolitischen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran haben am Dienstag die asiatischen Finanzmärkte spürbar unter Druck gesetzt. Was sich seit Wochen als schwelender Konflikt abzeichnete, nimmt nun Formen an, die selbst abgebrühte Börsianer nervös machen. US-Präsident Donald Trump verschärfte seine Rhetorik gegenüber Teheran drastisch und drohte unverhohlen mit der Zerstörung iranischer Kraftwerke und Brücken, sollte das Land seine gesetzte Frist für ein Abkommen verstreichen lassen.

Tokio im Minus, Shanghai trotzt dem Trend

Die Reaktion der Märkte ließ nicht lange auf sich warten. In Tokio verlor der Nikkei-Index, der 225 führende japanische Werte umfasst, 0,2 Prozent und schloss bei 53.323 Punkten. Der breiter aufgestellte Topix-Index verharrte nahezu unverändert bei 3.644 Zählern – ein Zeichen dafür, dass die Anleger in einer Art Schockstarre zwischen Verkaufspanik und abwartendem Stillhalten gefangen waren. Bemerkenswert: Die Börse in Shanghai widersetzte sich dem negativen Trend und legte sogar um 0,5 Prozent zu. Ein Indiz dafür, dass Pekings Investoren möglicherweise auf andere Karten setzen – oder schlicht die Nerven behalten, die andernorts bereits blank liegen.

Das Schreckgespenst der Stagflation kehrt zurück

Besonders alarmierend ist die Einschätzung von Vasu Menon, Anlagestratege bei der OCBC in Singapur. Jede Umsetzung der Drohungen gegen die iranische Energieinfrastruktur würde eine erhebliche Eskalation darstellen und das Risiko von Vergeltungsmaßnahmen erhöhen, die die Energieanlagen am Persischen Golf empfindlich stören könnten. Man muss kein Geostratege sein, um zu verstehen, was das bedeutet: explodierende Ölpreise, gestörte Lieferketten und eine Weltwirtschaft, die ohnehin schon auf tönernen Füßen steht.

Der Konflikt schürt ein Szenario, das Ökonomen seit Jahrzehnten fürchten wie der Teufel das Weihwasser – die Stagflation. Eine toxische Mischung aus hoher Inflation bei gleichzeitig schwachem Wirtschaftswachstum. Wer sich an die 1970er Jahre erinnert, weiß, welche verheerenden Folgen eine solche Konstellation haben kann. Damals trieben die Ölpreisschocks nach dem Jom-Kippur-Krieg die westlichen Volkswirtschaften in eine tiefe Krise. Geschichte wiederholt sich zwar nicht, aber sie reimt sich – und der aktuelle Reim klingt bedrohlich.

Fed-Zinssenkungen? Vergessen Sie es.

Die Händler an den internationalen Finanzmärkten haben ihre Erwartungen bereits drastisch korrigiert. Rechneten viele noch vor wenigen Wochen mit mindestens einer Zinssenkung der US-Notenbank Fed im laufenden Jahr, so ist diese Hoffnung nun praktisch begraben. Wenn die Energiepreise durch eine militärische Eskalation am Golf in die Höhe schießen, kann die Fed schlicht nicht lockern – sie müsste die Zinsen womöglich sogar weiter straffen, um die Inflation einzudämmen. Ein Albtraum für verschuldete Staaten, Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen.

Was bedeutet das für deutsche Anleger?

Für den deutschen Sparer und Anleger sind diese Entwicklungen von unmittelbarer Relevanz. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat mit dem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen ohnehin bereits eine gigantische Schuldenlast auf die Schultern kommender Generationen geladen. Sollte nun eine geopolitische Krise die Energiepreise erneut in die Höhe treiben – man erinnere sich an die schmerzhaften Erfahrungen nach dem Beginn des Ukraine-Krieges –, dann droht Deutschland eine weitere Inflationswelle, die das mühsam Ersparte der Bürger weiter entwertet.

In solchen Zeiten zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle als Krisenwährung seit Jahrtausenden ihren Wert bewiesen haben. Während Papiergeld durch Inflation entwertet wird und Aktienmärkte unter geopolitischen Schocks erzittern, bleibt Gold der ultimative sichere Hafen. Es ist kein Zufall, dass der Goldpreis in Krisenzeiten regelmäßig neue Höchststände erreicht. Wer sein Vermögen langfristig schützen möchte, sollte physisches Gold und Silber als festen Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir empfehlen, vor jeder Anlageentscheidung einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der in diesem Artikel genannten Informationen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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