
Kuba am Abgrund: Kommunistisches Regime bettelt um Dialog mit Washington

Die Verzweiflung in Havanna muss grenzenlos sein. Nach monatelangen Drohgebärden aus dem Weißen Haus hat sich die kubanische Führung nun zu Gesprächen mit der US-Regierung bereit erklärt. Präsident Miguel Díaz-Canel verkündete im Staatsfernsehen, sein Land sei offen für einen Dialog – und zwar „über jedes Thema". Welch bemerkenswerte Kehrtwende für ein Regime, das jahrzehntelang den antiamerikanischen Widerstand zur Staatsräson erhoben hatte.
Trumps Strategie zeigt Wirkung
Die Rechnung von US-Präsident Donald Trump scheint aufzugehen. Nach der spektakulären Gefangennahme des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro zu Jahresbeginn durch einen US-Militäreinsatz hatte Trump unmissverständlich klargemacht, dass weitere linke Regime in Lateinamerika auf seiner Liste stehen. Kuba, so die nüchterne Analyse aus Washington, werde ohne das venezolanische Öl ohnehin zusammenbrechen – ein militärisches Eingreifen sei daher gar nicht nötig.
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, fand deutliche Worte für die kubanische Führung:
„Angesichts der Tatsache, dass die kubanische Regierung am Ende ist und ihr Land kurz vor dem Zusammenbruch steht, sollten sie bei ihren Äußerungen gegenüber dem Präsidenten der USA klug sein."
Wirtschaftliche Katastrophe auf der Karibikinsel
Die Realität gibt Washington recht. Kuba durchlebt derzeit seine schlimmste Wirtschaftskrise seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Seit Ende 2024 erschütterten fünf landesweite Stromausfälle das Land, manche dauerten mehrere Tage. Die Bevölkerung kämpft regelmäßig mit Blackouts von über zwanzig Stunden. Das sozialistische Paradies, nur 145 Kilometer von der Südspitze Floridas entfernt, offenbart einmal mehr das vollständige Versagen planwirtschaftlicher Systeme.
Zuckerbrot und Peitsche aus Washington
Bemerkenswert ist die Doppelstrategie der Trump-Administration. Während die rhetorischen Drohungen unvermindert anhalten, kündigte das US-Außenministerium gleichzeitig neue Hilfszahlungen in Höhe von sechs Millionen Dollar an. Diese sollen über die katholische Kirche direkt an die notleidende Bevölkerung fließen – ein geschickter Schachzug, der das Regime umgeht und die Kirche als alternative Machtstruktur stärkt. Bereits zuvor waren drei Millionen Dollar auf diesem Weg nach Kuba gelangt.
Díaz-Canel versuchte noch, Bedingungen zu stellen: Gespräche müssten „ohne Druck oder Vorbedingungen" stattfinden. Doch wer glaubt ernsthaft, dass ein am Boden liegendes Regime in der Position ist, Forderungen zu stellen? Trump selbst erklärte bereits, seine Regierung spreche mit den „höchsten Vertretern" in Havanna über ein Abkommen.
Das seit 1962 bestehende US-Wirtschaftsembargo zeigt nach über sechs Jahrzehnten seine volle Wirkung. Die kommunistische Herrschaft in Kuba steht vor ihrem historischen Ende – und diesmal könnte es tatsächlich soweit sein.

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