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Kettner Edelmetalle
14.03.2026
22:56 Uhr

Linker Mob in Jena: Betrunkener verwüstet AfD-Infostand – „Omas gegen Rechts" mittendrin

Was sich am vergangenen Samstagvormittag in der Thüringer Universitätsstadt Jena abspielte, ist ein weiteres erschreckendes Kapitel im Buch der politischen Verrohung, die Deutschland zunehmend fest im Griff hat. Ein alkoholisierter Mann stürmte einen genehmigten Informationsstand der Alternative für Deutschland, riss ihn um, übergoss das Informationsmaterial mit Bier und trampelte darauf herum. Mittendrin im Geschehen: Mitglieder der berüchtigten Initiative „Omas gegen Rechts" sowie Personen, die der linksextremen Szene zugerechnet werden.

Bierflasche statt Argumente

Der Vorfall ereignete sich gegen 11.45 Uhr am Nonnenplan, einem belebten Platz im Herzen Jenas. Der 1996 geborene Täter aus Neuhaus am Rennweg hatte sich zuvor unter eine Gruppe von Gegendemonstranten gemischt. Statt den demokratischen Diskurs zu suchen, griff er zur Bierflasche – nicht als Gesprächsangebot, wohlgemerkt, sondern als Begleiterin seiner Zerstörungswut. Mit einem kräftigen Stoß brachte er den Stand zu Fall. Flyer, Zeitungen und weiteres Material landeten auf dem Boden, wo der Mann sie mit Bier übergoss und darauf herumtrat.

Unter den Anwesenden brach laut Polizeiangaben kurzzeitig Panik aus. Man stelle sich das vor: Bürger, die nichts weiter tun, als von ihrem demokratischen Recht auf politische Meinungsäußerung Gebrauch zu machen, werden von einem enthemmten Randalierer in Angst und Schrecken versetzt. Der Täter flüchtete zunächst, konnte jedoch wenig später von Polizeibeamten gestellt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,5 Promille. Gegen ihn wurde Anzeige wegen versuchter Sachbeschädigung erstattet.

Ein Klima der Einschüchterung

Doch der Vorfall steht nicht isoliert da. Er ist vielmehr Symptom eines politischen Klimas, das über Jahre hinweg systematisch vergiftet wurde. Während des AfD-Infostands hatten sich Gegendemonstranten auf dem Nonnenplan versammelt, darunter eben jene „Omas gegen Rechts" und Akteure aus dem linksextremen Spektrum. Wiederholt sei der Slogan „Scheiß-AfD" gerufen und laute Musik abgespielt worden, was die ohnehin aufgeheizte Stimmung weiter eskalieren ließ. Zeitweise hätten etwa ein Dutzend Polizeibeamte den Infostand schützen müssen – nur damit Bürger in einer deutschen Innenstadt unbehelligt politische Flyer verteilen können.

Man muss sich diese Absurdität auf der Zunge zergehen lassen: Zwölf Polizisten für einen Infostand. In einem Land, das sich als Musterdemokratie versteht. In einer Stadt, die sich ihrer Weltoffenheit rühmt. Die Toleranz der selbsternannten Toleranten endet offenbar exakt dort, wo jemand eine andere Meinung vertritt.

AfD verurteilt den Angriff scharf

Der AfD-Stadtverband Jena sowie die anwesende Landtagsabgeordnete Elisabeth Mengel-Stähle reagierten mit deutlichen Worten. Der Angriff zeige „extremen Hass gegenüber Andersdenkenden" und eine zunehmende Verrohung des politischen Umgangs. Wer politische Stände angreife und Meinungen mit Gewalt bekämpfe, greife „unsere Demokratie im Kern an", hieß es in einer Erklärung. Die Partei forderte eine konsequente strafrechtliche Verfolgung des Täters sowie ein klares Bekenntnis der Verantwortlichen in Stadt und Land gegen politische Gewalt.

Diese Forderung ist mehr als berechtigt. Denn wo bleibt der Aufschrei der etablierten Parteien? Wo bleiben die mahnenden Worte jener Politiker, die sonst bei jeder Gelegenheit die Demokratie in Gefahr sehen – aber offenbar nur dann, wenn es in ihr ideologisches Narrativ passt?

Kein Einzelfall: Brutaler Angriff auf 70-Jährigen in Rosenheim

Dass Jena kein Einzelfall ist, zeigt ein Vorfall aus dem bayerischen Rosenheim, der sich bereits Ende Februar ereignete. Dort wurde ein 70-jähriger Mann aus Griesstätt an einem AfD-Infostand auf dem Max-Josefs-Platz von drei jungen Personen angegriffen. Die mutmaßlichen Täter – zwei 18-jährige Männer und eine 19-jährige Frau, allesamt laut Polizei einer linken Gruppierung zuzurechnen – gingen auf den älteren Herrn los. Er stürzte zu Boden, woraufhin einer der Angreifer ihm „mit den Füßen in den Unterkörperbereich" trat.

Ein 70-Jähriger, am Boden liegend, wird von drei jungen Menschen getreten. Weil er die falsche Partei unterstützt. In Deutschland. Im Jahr 2025. Der Mann erlitt Prellungen und Verletzungen an Füßen, Beinen und im Bauchbereich und musste im Rosenheimer Klinikum ambulant behandelt werden. Gegen das Trio wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Die Saat der Hetze geht auf

Diese Vorfälle sind das direkte Ergebnis einer jahrelangen Dämonisierungskampagne gegen eine demokratisch gewählte Partei und ihre Anhänger. Wenn Politiker, Medien und staatlich alimentierte „Zivilgesellschaft" Tag für Tag das Narrativ befeuern, die AfD sei eine existenzielle Bedrohung für die Demokratie, dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann enthemmte Individuen zur Tat schreiten. Wer permanent den Teufel an die Wand malt, züchtet irgendwann Exorzisten heran – und die fragen nicht nach den Regeln des demokratischen Miteinanders.

Die „Omas gegen Rechts" mögen sich als harmlose Seniorinnengruppe inszenieren, die lediglich für Demokratie und Menschenrechte eintritt. Doch wer sich regelmäßig Seite an Seite mit linksextremen Akteuren auf der Straße wiederfindet und eine Atmosphäre der Einschüchterung mitträgt, der muss sich die Frage gefallen lassen, welcher Demokratie er eigentlich dient. Einer Demokratie, in der nur eine Meinung gelten darf, ist keine.

Deutschland braucht dringend eine Rückkehr zur politischen Kultur des Respekts und der Meinungsfreiheit. Dass Bürger in diesem Land Angst haben müssen, an einem legalen Infostand einer zugelassenen Partei zu stehen, ist ein Armutszeugnis – nicht für die Betroffenen, sondern für den Zustand unserer Gesellschaft. Es ist höchste Zeit, dass die Verantwortlichen in Politik und Justiz diesem Treiben ein Ende setzen, statt es durch Wegschauen oder gar stille Billigung weiter zu befeuern.

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