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Kettner Edelmetalle
22.07.2026
05:33 Uhr

Machtkampf in Kiew: Selenskyj feuert seinen Armeechef – während an der Front Menschen sterben

Machtkampf in Kiew: Selenskyj feuert seinen Armeechef – während an der Front Menschen sterben

Es ist eine Szene, die man aus autokratisch geführten Systemen zu kennen glaubt: Ein Präsident wechselt seine Generäle wie andere Leute ihre Hemden. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat nun den Oberbefehlshaber der Streitkräfte, Olexander Syrskyj, entlassen. Die Nachfolge soll General Mychailo Drapaty antreten, wie Selenskyj am Dienstagabend über den Messengerdienst Telegram verkünden ließ. Man dankte dem scheidenden Armeechef pflichtschuldig „für die starken Frontstellungen der Ukraine“ – der übliche höfliche Klingelton beim politischen Abservieren.

Ein Land im Ausnahmezustand – und die Führung streitet

Der eigentliche Sprengstoff dieser Personalie liegt tiefer. Vorausgegangen waren nämlich tagelange, massive Proteste. Nicht etwa gegen Syrskyj – sondern gegen die zuvor erfolgte Ablösung von Verteidigungsminister Mychailo Fedorow, der sich offenkundig heillos mit dem Armeechef überworfen hatte. Man stelle sich das Bild vor: Ein Land befindet sich seit über vier Jahren im Abwehrkampf gegen den russischen Aggressor, und an der Spitze zerlegt sich die Führungsriege in einem internen Grabenkrieg. Während an der Front junge Männer ihr Leben lassen, wird im Hinterzimmer um Posten, Eitelkeiten und Einfluss gerungen.

„In dieser Konstellation weiß ich persönlich nicht, wie der Krieg gewonnen werden kann“ – so soll sich der geschasste Verteidigungsminister Fedorow geäußert haben.

Vorwurf des Ultimatums und die Frage nach der Modernisierung

Fedorow habe Syrskyj vorgeworfen, seine eigene Entlassung mit einem Ultimatum regelrecht erzwungen zu haben. Statt Russland mit klugen, asymmetrischen Mitteln entgegenzutreten, habe der Armeechef das Land gespalten. Er habe sich, so die Kritik, an langsamen bürokratischen Abläufen und mangelnder Flexibilität abgearbeitet. Syrskyj wiederum verteidigte seine Bilanz und mahnte, man möge sich gefälligst auf den eigentlichen Feind konzentrieren.

Bemerkenswert ist, wen die Menschen dabei auf die Straße trieb: Der nur sechs Monate amtierende und bei seiner Ernennung gerade einmal 35 Jahre alte Fedorow verkörperte für viele Ukrainer die Hoffnung auf eine Modernisierung einer Armee, die von Bürokratie und – man höre und staune – hartnäckigen Korruptionsvorwürfen belastet ist. Genau jene Korruptionsvorwürfe, über die im Westen nur ungern laut gesprochen wird, während Milliarden an Steuergeldern gen Osten fließen.

Wenn Milliarden fließen, aber niemand fragt, wohin

Es sei die Frage erlaubt, die sich der deutsche Steuerzahler stellen darf: Wie stabil ist eine Führung, die inmitten eines existenziellen Krieges ihre Spitzenposten im Wochentakt rotiert? Und wie viel Vertrauen verdient ein System, dessen eigene Reformer offen von Spaltung und ungelösten Strukturproblemen sprechen? Berlin überweist bereitwillig, ohne dass eine ernsthafte Kontrolle stattfände. Verantwortungsvolle Politik für das eigene Volk sieht anders aus.

In geopolitisch derart unsicheren Zeiten zeigt sich einmal mehr, warum krisenfeste Werte gefragt sind. Wo Regierungen wanken, Währungen unter Druck geraten und Vertrauen zur Mangelware wird, haben sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber über Jahrhunderte als verlässlicher Anker der Vermögenssicherung bewährt – als solides Fundament eines breit gestreuten Portfolios.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst.

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